Schiller's Leben, Geistesentwickelung und Werke im Zusammenhang, Band 4

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Beliebte Passagen

Seite 32 - Stände seh' ich gebildet, der Pappeln stolze Geschlechter Ziehn in geordnetem Pomp vornehm und prächtig daher. Regel wird alles, und alles wird Wahl und alles Bedeutung; Dieses Dienergefolg meldet den Herrscher mir an.
Seite 51 - Sie stehen auf dem reinsten und höchsten poetischen Boden, in der schönsten Welt bestimmter Gestalten, wo alles gemacht ist und alles wieder zu machen ist. Sie wohnen gleichsam im Hause der Poesie, wo Sie von Göttern bedient werden.
Seite 81 - Ich verstehe Sie nun ganz, wenn Sie sagten, daß es eigentlich das Schöne, das Wahre sei, was Sie, oft bis zu Tränen, rühren könne. Ruhig und tief, klar und doch unbegreiflich wie die Natur, so wirkt es und so steht es da, und alles, auch das kleinste Nebenwerk, zeigt die schöne Gleichheit des Gemüts, aus -welchem alles geflossen ist.
Seite 85 - Teil des Faust noch öfters vorkommen, und es möchte einmal für allemal gut sein, Ihr poetisches Gewissen darüber zum Schweigen zu bringen. Das Barbarische der Behandlung, das Ihnen durch den Geist des Ganzen...
Seite 51 - Sie gehört zu den nivellierenden Naturen, sie hebt das Gemeine herauf und zieht das Vorzügliche herunter und richtet das Ganze alsdenn mit ihrer Sauce zu beliebigem Genuß an; übrigens möchte man sagen, daß ihre Unterhaltung interessante Stellen hat.
Seite 84 - Zum Beispiel, es gehörte sich meines Bedünkens, daß der Faust in das handelnde Leben geführt würde und, welches Stück Sie auch aus dieser Masse erwählen, so scheint es mir immer durch seine Natur eine zu große Umständlichkeit und Breite zu erfodern.
Seite 20 - Ich trat gestern vor den felsigten Schiller, an dem wie an einer Klippe alle Fremde zurückspringen; er erwartete mich aber nach einem Brief von Goethe. Seine Gestalt ist verworren, hartkräftig, voll Ecksteine, voll scharfer schneidender Kräfte, aber ohne Liebe.

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