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hungrig ist. Was unsere Leute für Quantitäten Fleisch verschlingen, ist ganz erstaunlich. Sie kochen so viel, als ihre Töpfe fassen wollen, und essen so lange, bis es für sie physisch unmöglich wird, noch Etwas hineinzubringen. Dann folgt ein tobender, von stentorischem Gesang begleiteter Tanz und sobald sie ihr erstes Gericht hinuntergeschüttelt und den Schweiss und Staub des Nachspiels abgewaschen haben, fangen sie wieder an zu braten; darauf kommt ein kurzer Schlaf; bald sind sie wieder auf und abermals beim Fleische, und so geht das Kochen und Essen, Braten und Verschlingen die ganze Nacht hindurch, mit wenigen kurzen Zwischenspielen von Schlaf. Wie andere Carnivoren können diese Menschen den Hunger länger aushalten als die bloss Suppen essenden Stämme. Unsere Leute können Fleisch so gut kochen, wie jeder vernünftige Keisende es nur irgend verlangen kann, und in irdenen Töpfen gekocht, die Indischen Tschatties gleichen, schmeckt es viel besser, als wenn es in eisernen gekocht wird."

Der Regenfall in Süd-Australien, 1865 ').

Das Jahr 1865 war für Süd-Australien ein ungewöhnlich trockenes. In Adelaide betrug der Niederschlag nur etwas über 14 Engl. Zoll, während die durchschnittliche Regenmenge daselbst 22 Zoll ist1), in Port Augusta betrug sie kaum über 2 Zoll, d. i. noch weniger als in dem weit nördlich gelegenen Angorichina, wo 3,7 Zoll registrirt wurden. Das entgegengesetzte Extrem wird durch Mount Lofty vertreten, wo 34 Zoll Regen fielen.

Nimmt man die 23 Stationen, an denen die Regenmenge das ganze Jahr hindurch aufnotirt wurde, so findet man als allgemeine Durchschnittszahlen 99 Regentage und 17,64 Zoll Niederschlag. Nach dem Betrag des Niederschlags, vom stärksten zum geringsten fortschreitend, ordnen sich die Stationen so:

1. Über dem Durchschnittsbetrag: Mount Lofty, Mount Gambier, Penola, Charleston, Mount Barker, Guichen Bay, Willunga, Hamilton, Sunnyside, O'Halloran Hill.

2. Unter dem Durchschnittsbetrag: Brookside, Adelaide, Auburn, Goolwa, Cläre, Strathalbyn, Eapunda, M'Grath's Fiat, Gawler, Bungaree, Kooringa, Wallaroo, Angorichina, Port Augusta.

Der durchschnittliche Barometerstand im Jahre 1865 war 29,951 um 9 Uhr Morgens und 29,911 um 6 Uhr Abends. Die höchste Temperatur war 113,5° F. im November, die niedrigste 36° im Juli, die mittlere 63,1° F., d. h. niedriger als, in den vorausgegangenen 6 Jahren. Während dieser »echsjährigen Periode war die höchste Temperatur 115° im Jahre 1862 und die niedrigste 33° im Jahre 1863.

Statistisches aus Süd-Australien, 1865.

Die offiziellen statistischen Nachweise aus dem J. 1865, wie sie im „South Australian Register" publicirt sind, ergeben eine Volkszahl der Kolonie von 156.704 Seelen für das

') Nach den offiziellen Tabellen im „South Australian Register". ') S. die Beobachtungen zu Adelaide Ton 1839 bis 1862 in „Qeogr. Mittheilungen" 1860, 8. 241; 1865, S. 36.

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In den Jahren 1838 bis 1840 bestanden die exportirten Landesprodukte ausschliesslich in Wolle, Fischbein und Öl; 1841 kamen Blei, Bauholz und Schiefer dazu; 1842 fand der erste Export von Butter und Käse im Werth von 3277 Pf. Sterling 2 s. Statt; 1843 wurden Mehl, Weizen, Gerste, Hafer, Heu, Gemüse, Salzfleisch, Häute und Barilla ausgeführt, so wie etwas Kupfererz für 23 Pf. St.

Ordnet man die exportirten Landesprodukte nach Kategorien, so betrug die Ausfuhr von

1664 186.'> Ackerbau-Produkten . . . 1.480.745 Pf. 8t., 1.233.469 Pf. St., Gartenbau-Produkten 10.808 „ „ 10.021 „ „

Speck, Schinken, Kindfleisch, Butter,

Käse und Eiern . . 11.147 „ „ 8.114 „ „

Thieren, Wolle, Talg, Häuten, Knochen, Wachs,Eonig,Fischenu.s.w. 794.502 „ „ 844.335 „ „ Mineralien (Kupfer, Blei, Eisen und

Wismuth) 691.624 „ „ 620.212 „ „

Manufaktur-Waaren 18.888 „ „ 21.442 „ „

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Auch der Wein spielt schon eine Rolle im Handel der Kolonie, denn 1865 wurde für 4299, 1864 für 4816 Pf. Sterling Landwein exportirt.

Die gesammte Einfuhr repräsentirte 1865 einen Werth von 2.927.596 Pf. St., wovon 1.741.690 auf Gross-Britannien, 1.034.335 auf Britische Besitzungen und 151.571 auf fremde Staaten kommen. Die von Gross-Britannien eingeführten Artikel sind hauptsächlich Kleider, Tuch, Eisenwaaren und verschiedene andere Manufakturen; von den Britischen Besitzungen einschliesslich der Australischen Kolonien, Mauritius, Britisch-Indien .u. s. w. kommen Zucker, Tuch, Nutzholz und Manufaktur-Artikel, von den fremden Staaten hauptsächlich Thee, Kaffee, Nutzholz, Tabak, Gewürze, Droguen u. s. w. Der Werth des Imports hob sich in den letzten zwei Jahren um fast 900.000 Pf. Sterling.

Bei dem überseeischen Handel sind 15 Häfen betheiligt: Adelaide (mit etwa % der gesummten Aus- und Einfuhr), Augusta, Blanchetown, Elliot, Encounter Bay, Goolwa, Macdonnell, Mannum, Milang, Robe, Victor, Wakefield, Wallaroo, Willunga und Tankalilla.

Die Posten der Kolonie beförderten vom 30. Juni 1864 bis dahin 1865 nicht weniger als 1.739.750 Briefe und 967.218 Zeitungen. Die Telegraphen-Verbindung hat sich 1865 durch den Anschluss der Stationen Milang, Victor Harbour, Moonta und Blanchetown erweitert, die Lange der Leitung beträgt 1163J Engl. Meilen, die Zahl der Telegramme war 1856 14.738, 1860 71.368, 1864 106.874, 1865 112.344.

Die Sparkassen, von 7076 Personell benutzt, enthielten am Ende des Jahres Depositen im Werth von 256.650 Pf. St.

Die Stärke des Biirgermilitärs (rille volunteers) hat sich im Laufe des Jahres von 1467 auf 1345 Manu vermindert.

Die Zahl der Schulen betrug am Ende des Jahres 278, die der Schüler 13.686. Von diesen Schulen belinden sich 22 in Adelaide, 17 in anderen Städten, 34 an entfernten Punkten, wie Wallaroo, Port Augusta, Melrose, Mount Gambier, Port Macdounell, Penola, Narracoorte, Robe, Lacepede Bay u. s. w. Der durchschnittliche Gehalt eines Lehrers beträgt 107 Pf. St. 3 s.

Die Fahrpost durch den "Westen von Nord-Amerika,

Die Poststrasse, welche die ungeheueren, äusserst dünn bevölkerten Staaten und Territorien des Westens von NordAmerika durchzieht, beginnt bei Atchinson am Missouri, durchläuft mit ihrer ersten Sektion die grossen Ebenen bis Denver (650 Engl. Meilen) und geht von da am Fuss der Felsengebirge und durch den Bridger-Pass nach der SalzseeStadt in Utah (600 Engl. Meilen). Bis dahin besorgt den Personen- und Briefverkehr ein Herr Halladay, von der Salzsee-Stadt wird dann die Post 750 Engl. Meilen weiter nach Nevada und Kalifornien durch eine Kompagnie unter der Leitung von Wells, Fargo & Co. befördert. Auf dieser ganzen Strecke ist die Post eine tägliche. Ausserdem hat Halladay eine Fahrpost eingerichtet, welche drei Mal wöchentlich von der Salzsee-Stadt nördlich und westlich durch Idaho nach Dalles am Columbia im nördlichen Oregon geht (950 Engl. Meilen), und eine zweite, die, bei Fort Hall von dieser abzweigend, ebenfalls drei Mal wöchentlich Virginia City in Montana erreicht (400 Engl. Meilen). Endlich hat er eine Nebenlinie von Denver nach Central City und Nevada hergestellt (40 Engl. Meilen).

Halladay erhält von der Regierung eine Subvention von 650.000 Dollars jährlich; welche enorme Kosten diese Postverbindung aber verursacht, kann man daraus errathen, dass auf seinen Linien etwa 260 Wagen und 6000 Pferde und Maulthiere gebraucht werden, dass längs der sämmtlichen Linien Stationen in Abständen von 10 bis 15 Engl. Meilen errichtet sind, dass alles für sie nöthige Getreide vom Missouri-Fluss, das Heu meist Hunderte von Meilen, selbst das Brennmaterial oft 50 bis U)0 Engl. Meilen weit beigeschafft werden muss, dass ein General - Aufseher 10.000 Dollars, ein Abtheilungs-Aufseher 2500 Dollars jährlich, ein Kutscher und ein Stallhalter 75 Dollars monatlich nebst den Lebensmitteln erhält. Ausserdem hat Halladay die Wege auszubessern und zum Theil selbst erst herstellen müssen, auch zerstörten die Indianer im vorigen Jahr Häuser, Futter, Thiere u. s. w., die ihm gehörten, im Werthe von J Million Dollars.

Diese grossartige Postverbindung ist ein nicht minder

glänzender Beweis für den Unternehmungsgeist der Amerikaner wie die Herstellung der Telegraphen-Linie nach dem Grossen Ocean oder wie die längst projektirte, durch umfassende, kostspielige Vorarbeiten eingeleitete und gegenwärtig im Bau begriffene Eisenbahn zwischen dem Mississippi und Kalifornien. Ihres Gleichen hat sie nur in Asien, wo die Russen seit lange eine regelmässige Fahrpost durch Sibirien und in neuester Zeit eine Fortsetzung derselben von Kiachta durch die Mongolei nach China eingerichtet haben. Diese Post geht am 5., 12., 19. und 26. jeden Monates von Kiachta über Urga,. Kaigang und Peking nach Tientsin und von da am 4., 11., 20. und 27. jeden Monates zurück nach Kiachta.

Das Steinöl in Canada.

Die Befürchtungen, dass die Vorräthe von Steinöl im Boden von Canada bald erschöpft sein würden, haben sich durchaus nicht, bestätigt, im Gegentheil werden fort und fort neue Quellen entdeckt, wie kürzlich die ausserordentlich ergiebige zu Hendrick; täglich reihen sich neue Lokalitäten der Ölregion an und selbst in den alten Öldistrikten ist die Produktion im Wachsen. Der Zufluss von Kapitalisten, Spekulanten und Anderen nach Enniskillen und Bothwell wird täglich stärker, die glücklichen Grundbesitzer erwerben dort grosse Vermögen. Es sollen daselbst 2 bis 2J Millionen Dollars in Grundbesitz, Maschinerien u. s. w. angelegt sein und die Bevölkerung schätzt man bereits auf 4000 bis 8000 Seelen. Nach den letzten Berichten sind über 200 Brunnen im Gang und verschiedene neue werden gebohrt, Der Ertrag an Öl wird auf 10 bis 100 Fass per Tag und per Brunnen angegeben und der Werth des Öls in rohem Zustand am Produktionsort ist 8 bis 10 Dollars per Fass.

Bevölkerung von Brasilien.

Eine offizielle Schätzung im Jahre 1856 ergab für das Kaiserreich eine Bewohnerzahl von 7.677.800. Durch Berichtigung für einzelne Provinzen änderte Baril de la Hure in seinem Buch „l'Empire du Brdsil" (Paris 1862) diese Zahl zu 7.755.657 ab. Im Jahre 1859 wurde abermals eine offizielle Schätzung vorgenommen, die über 8 Millionen ergab, und in der „Geographia do Senador PompeV', die 1864 in Rio de Janeiro erschien, findet man 10.045.000 Bewohner angegeben. Diese letztere Zahl musste zu hoch erscheinen, auch wird diess durch neuerdings Statt gefundene offizielle Ermittelungen bestätigt.

Die Kolonie-Zeitung von Joinville in Süd-Brasilien berichtet d.d. 13. Januar 1866: Nach den neuesten Relatorien der Provinz-Präsidenten beträgt die Einwohnerzahl von Brasilien gegenwärtig 9.106.000. Davon kommen auf die Provinz Amazonas 70.000, Para 250.000, Maranhon 400.000, Piauhy 175.000, Ceara 486.000, Rio Grande do Norte 210.000, Parahyba 260.000, Pernambuco 1.180.000, Alagoas 250.000, Sergipe 250.000, Bahia 1.200.000, Espirito Santo 55.000, Rio de Janeiro 850.000, Stadt Rio de Janeiro (Munieipio neutro) 400.000, S. Paulo 800.000, Parana 100.00O, S<» Catharina 120.000, Rio Grande do Sul 420.000, Minas Geraes 1.350.000, Goyaz 200.000 und Matto Grosso 80.000. Die Vögelschaaren Spitzbergens.

Die beinahe fabelhaft klingenden Berichte der Reisenden über die Menge von Seevögeln 'an den Küsten Spitzbergens werden neuerdings wieder von einer ornithologischen Autorität ersten Ranges bestätigt. Alfred Newton, der Herausgeber der Englischen ornithologischen Vierteljahrsschrift „The Ibis", führt darin die Malmgre'n'schen Arbeiten') nebst seinen eignen, 1864 auf einer Reise nach Spitzbergen gemachten Beobachtungen vor2) und äussert sich dabei in Bezug auf die Menge der Vögel in folgenden Worten:

„Nie in meinem Leben hatte ich solche Myriaden von Vögeln (vorzugsweise Mergulus alle und Uria Bruennichii) gesehen, wie die, welche sich auf dem imposanten Alkenhorn 3) und der Felsenreihe drängen, deren grossartigen Abschluss dasselbe bildet. Ihr Geschrei' erreichte das Ohr aus diesen luftigen Höhen, durch die Entfernung verschmolzen, als monotones Gemurmel, wie der Laut eines rauschenden Baches, unterbrochen durch das kecke Bellen der Polarfüchse oder den Schrei einzelner Vögel, die sich von der zahllosen Menge entfernt hatten und verfolgt von „Bürgermeistern" (Larus glaucus) oder Skuas oder aus sonstigen Ursachen die gewohnte Flugbahn verlassend in viel geringerer Höhe und doch noch weit über uns hin und her flogen. Dem Abfeuern eines Gewehrs am Fuss der Felsenwand folgte mehrere Sekunden lang eine Todtenstille, bis das Echo von den Wänden abprallend zurückkam. Dann sah man die Vögel gleich einem Bienenschwarm, wenn ihr Stock angegriffen wird, auffliegen und die ganze Luft erfüllen — Mergulus alle ohne Glas kaum sichtbar, die Urias deutlicher zu sehen, aber durch die grosse Höhe doch zu blossen Punkten zusammengeschrumpft. Als sie über uns weg dem Meer zu flogen, kam der hohl rauschende Ton der unzähligen, in rascher Bewegung die Luft schlagenden Flügel zu uns herab. Dann wandten sie wieder um undlauter als je wurde der Aufruhr: wo zuvor Ein Vogel schrie, lärmen jetzt wahrscheinlich zehn, denn die „Bürgermeister" und Skuas nehmen die Gelegenheit wahr, um die unbeschützten Jungen und Eier zu rauben. Nach etwa 10 Minuten schwächt sich das erhöhte Geschrei allmählich wieder zu dem normalen verworrenen Gemurmel ab. Aber die ganze Scene ist absolut nicht zu beschreiben. Es würde, glaube ich, ein fruchtloser Versuch sein, wollte man die Zahl der auf dieser Felsenreihc nistenden Vögel schätzen. Admiral Beechey erzählt4), er habe in der nördlicher gelegenen Magdalena - Bai häufig eine Säule von Mergulus alle gesehen, deren Bestand er nach roher Berechnung auf nahe an 4 Millionen zu gleicher Zeit fliegender Vögel schätzte. Dieses Ergebniss scheint fast unglaublich, aber ich fühle mich nach dem, was ich selbst gesehen, nicht berechtigt, es als eine Übertreibung zu betrachten."

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Die Kosten der Englischen Aufnahmen zur See.

Es ist in dieser Zeitschrift wiederholt auf die grossartigen Küstenvermessungen aufmerksam gemacht worden, die England in allen Welttheilen durch ganze Geschwader ausführen lässt. Aus einer ausführlichen Abhandlung des berühmten Parlaments-Mitgliedes Oberst Sykes über Organisation, Stärke und Kosten der Englischen und Französischen Flotten im J. 1865 ') können wir die Summen mittheilen, die jene Arbeiten erfordern.

„Das Englische Hydrographische Departement", heisst es hier, „kostet 18.725 Pf. St., dazu kommen aber 31.851 Pf. Sterling für Aufnahmen, was eine Summe von 50.576 Pf. Sterling ergiebt, und ferner 51.151 Pf. St. für Offiziere, Mannschaften und Vorräthe, die zu den Aufnahmen nöthig sind, so dass die Kosten der Aufnahmen jährlich 101.727 Pf. Sterling (678.180 Thaler) betragen. Das Hydrographische Departement verkaufte im J. 1864 119.138 Karten und 2248 Bücher und nahm dafür 6420 Pf. St. (42.800 Thlr.) ein."

Das Geschäft, welches die grossartige kartographische Anstalt der Britischen Admiralität macht, ist also kein lukratives und das Verdienst der Englischen Regierung, für die Aufnahmen zur See, die allen Nationen zu Gute kommen, fort und fort so bedeutende Opfer zu bringen, tritt aus diesen Angaben glänzend hervor.

Geographische Literatur.

Vorbericht.

Zu seiner im Ergänzungsheft Nr. 17 der „Geogr. Mit-theilungen" veröffentlichten Arbeit über die Adamello-Presanella-Alpen übersandte uns Lieut. Julius Payer im Juni d. J. ein treffliches Gegenstück: „Die Ortler - Alpen, I. da* Sulden-Gebiet und der Monte Cevedale". Wie in jener, so finden wir auch hier einen beschreibenden Theil, mit besonderer Rücksicht auf orographische Eigentümlichkeiten, Höhenverhältnisse, Gletscher und geologische Verhältnisse, und einen touristischen Theil, worin die vom Verfasser im August und September 1865 unternommenen Besteigungen der Suldenspitze, Vertainspitze, Schöntaufspitze,' des Ortler, der Königsspitze und des Monte Cevedale geschildert werden. Auch diess Mal liegen eine prächtig gezeichnete Spezialkarte des Gebiets und eine künstlerisch ausgeführte Ansicht der Königsspitze bei. Diese ganze Arbeit ist wiederum ein Ergebniss des glühenden, alle Mühen und Gefahren verachtenden Enthusiasmus für die gründliche Erforschung der erhabenen Alpen-Natur, der in neuerer Zeit so manchen edlen Mann beseelt und der weit entfernt ist von der blossen Sucht nach dem Ruhm, den einen oder anderen schwer ersteiglichen Gipfel zuerst betreten zu haben. Herr Payer hatte sich vorgenommen, im Sommer 1866 das westlich anstossende Trafoier Gebiet mit den Cristallo-Spitzen und der Stilfserjoch-Strasse zu durchforschen, dabei auch MesstischAufnahmen zu machen, aber seine Pflicht als Soldat hält ihn in Verona zurück. Möge eine gütige Vorsehung diesen eifrigen Beförderer der Spezial-Geographie vor dem Schicksal

Petermann's Geogr. Mittheilungen. 1866, Heft VI.

') Gedruckt im „Journal of the Statistical Society of London", März 1866.

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bewahren, ein Opfer der traurigen politischen Verhältnisse I zu werden.

E. G. Squier wird über seine Reisen und Entdeckungen in Peru ein stattliches Werk in 5 Bauden (zu je 10 Dollars) herausgeben.

Die Buchhandlung von J. C. Juta in der Kapstadt kündigt an, dass sie binnen Kurzem einen beschreibenden Katalog aller südlich vom 28. Breitengrad in Süd-Afrika beobachteten Vögel publiciren wii*d. Das Werk führt den Titel „The Birds of South Africa" und hat den Kurator des SüdAfrikanischen Museums, Edgar Leopold Layard, zum Verfasser.

Aus Kassala im Ägyptischen Sudan erhielten wir von Herrn Eduard v. Wlasnich, Ingenieur bei der Graf Bisson'schen Gesellschaft, eine Karte des Gebiets zwischen Atbara, Gasch und Setit nebst einer Beschreibung seiner Reise, die er im März und April 1865 daselbst ausgeführt hat. Er ging von Kassala westlich nach dem Atbara, am Östlichen Ufer dieses Flusses hinauf bis Tomat an der Mündung des Setit, verfolgte diesen letzteren aufwärts bis zur Einmündung des Kojan und kehrte dann quer durch das Land der Homeran (zwischen Gasch und Setit) nach Abu Gaml und Kassala zurück. Diese Gegenden sind erst in allerneuester Zeit durch Munziuger, Baker, v. Krockow aus gänzlicher! Dunkelheit hervorgetreten und die Arbeit von Ed. v. Wlassich, die viele Abweichungen von der Munzinger'schen, resp. Baker'schen Karte (Ergänzungsheft Nr. 13 der „Geogr. Mittheilungen") zeigt, bildet einen wichtigen Beitrag zu ihrer Kenntniss. Sie wird in dieser Zeitschrift publicirt werden.

EUROPA.

ICarten.

Grosselin: Carte physique et politique de TEurope avec TindicatioE des ehemins de fer et des voies de communiention maritimes. Paris 1866.

Straube, J.: Eisenbahnkarte von Europa. 1:2.702.700. Lith. Berlin, Barthol, 1866. in Carton £ Thlr.

Straube, J. Eisenbalmkarte von Mittel-Europa. 1:2.702.700. Lith. Berlin, Barthol, 18G6. in Carton i Thlr.

Deutsehland, Preuasen und Österreich.

i

Braunschweig, Höhenmessungen im Herzogthum . 1. Artikel: I

Das Materfal. 4°, 27 SS. (Besonderer Abdruck aus dem „Braunschweigischen Magazin" 1865.) I Da im Herzogthum Braunschweig bisher keine allgemeine Landesvermessung i Statt gefunden hat, so sind die Höhenhesttnimungen zerstreut und entbehren i des Zusammenhangs. Die Resultate der Eisenbahn-Nivellements, der barometrischen und der trigonometrischen, von den Hannoverschen und Preussischen Aufnahmen herrührenden Bestimmungen in Einklang zu bringen, ist daher eine schwere Aufgabe, deren Losung in dieser Schrift, die von fleissigem Quellenstudium zeiiüt, versucht wird. Erst wenn diese Arbeit von Sachkundigen geprüft und der Verlasser sicher ist, dass ihm Nichts von Bedeutung entging, will er zur Aufstellung der Hohenverzeichnisse seihst übergehen, denn in dem vorliegenden ersten Artikel werden nur die durch die Eisenbahn-Nivellements gewonnenen Zahlen vollständig mitgetheilt, die grösstentheils schon in der »Zeitschrift für Allgem. Erdkunde", Neue Folge, Bd. XVIII, 18G5, SS. 69—71, publicirt waren.

Engel, Dr. E.: Die Grösse, Beschaffenheit und Besteuerung der Fläche des "Preussischen Staatsgebiets. I. (Zeitschrift des K. Preussischen Statistischen Bureau's, 1S66, Nr. 1, 2 und 3, SS. 1—31.)

Spezielle mit Erläuterungen und lehrreichen Bemerkungen versehene Darstellung des Preussischen Katasters und seiner Resultate. Von unmittelbar geographischem Interesse ist in diesem ersten Abschnitt der Nachweis über Grösse und Benutzung der Bodenfläche in den Provinzen des Preussischen Staates nach den Ergebnissen des Katasters. Die Daten sind hauptsachlich entnommen der nicht in den Buchhandel gekommenen »Denkschrift über die Ausführung des Gesetzes vom 21. Mai 1861* betreffend die anderweite Regelung der Grundsteuer. Berlin 1866" und der als Beilagen zu Nr. 19, 24. 27 und 32 des K. Preussischen Staats-Anzeigers von 1866 erschienenen Schrift »Die anderweite Regelung der Grundsteuer im Preussischen Staate. Eine übersichtliche Darstellung des Verfahrens bei der Gnindstom-rveranlagung, der Hauptergehnisse der Statt gehabten Vermessuntren und Abschätzungen, der Gestaltung der Besteue rungs-Verhält

■ niese und des Aufwandes an Veranlagungskosten".

Jelinek, Dr. J£.: Über den jährlichen Gang der Temperatur und des Luftdruckes in Österreich und an einigen benachbarten Stationen. 4°, 78 SS. mit 2 Tafeln. "Wien, Gerold, 1866. (Sonderabdruck aus dem XXVI. Bde der Denkschriften der mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse der Kaiserl. Akademie der Wissenschaften.)

Für 28 Uber den Oesterreicbischen Staat vertheilte Stationen und für 3 ausserhalb seiner Grenzen gelegene (München, Troppan und Valona in «Albanien) sind aus 16jährigen Beobachtungen die normalen Mttteltemperaturen für jeden Tag des Jahres, so wie die monatlichen und fünftägigen Mittel des Luftdruckes berechnet. Methode und Resultate sind eingehend besprochen und das Ganze Ist ein Gegenstück zu Buys-Ballot's »Sur la marche annuelle du thermometre et du baromfetre en Neerlande et en divers lieux de PEuropc dt*duite d'observatlons simultanes de 1849 ä 1859".

Schmarda, Prof. Dr. L. K.: Die maritime Produktion der Österreichischen Küstenländer. I—III. 8°, SS. 1—125. (Separat-Äbdruck aus der Österreichischen Revue, 1864—65.)

Obwohl der Schluss noch nicht vorliegt, wollen wir doch diese Arbeit des berühmten Zoologen und Weltreisen den nicht länger mit Stillschweigen übergehen, da sie einen in volkswirtschaftlicher Beziehung höchst wichtigen Gegenstand betrifft und in gründlichster, zugleich aber Jedem verständlicher und ausserordentlich anziehender Weise geschrieben ist. Aus den Zeitungen wurde bekannt, dass Prof. Schmarda während der letzten Sommer an den OestexTeichischen Küsten mit Untersuchungen Über die Fischereien beschäftigt war, die vorliegende Arbeit nun enthält die Resultate dieser Untersuchungen. In dem zweiten und dritten Abschnitt beschreibt er sehr speziell die Fischereien aller bei diesem Gewerbe betheiligten Orte der Küsten von Venetien und Görz, indem er zugleich auf die geschichtliche Entwickelung zurückgeht, möglichst vollständige statistische Daten zusammenstellt, die nachtheilig wirkenden Umstände hervorhebt und die Mittel zu Verbesserungen andeutet Die Valli-Kultur, d. h. die Fischzucht in den tieferen, meist künstlich eingeschlossenen Becken der Lagunen, wird dabei ausführlich geschildert. Wahrscheinlich werden weitere Abschnitte in ähnlicher Weise die Küsten von Istrien und Dalraatien behandeln. Fast noch anziehender als diese detailürten Nachweise Über die Oesterreichischen Fischereien in der Adria und von allgemeinerem Interesse ist der erste Abschnitt. Er giebt nach einer Einleitung über die Wichtigkeit der maritimen Interessen und ihre bisherige Vernachlässigung In Oesterreich eine vergleichende Statistik der von den Hauptseestaaten betriebenen Fischereien, eine Aufziihlung der für Nahrung und Industrie wichtigen Seethiere des Mittelmeeres mit lehrreichen vergleichenden Hinweisen auf den Atlantischen Ocean und die Nordsee und sehliesst mit Vorschlagen für die Hebung der Oesterreicbischen Seefischerei. Wir können uns nicht versagen, einige Notizen daraus hier folgen zu lassen. Der jährliche Ertrag der Seefischerei ist in

England . . . 120.000.000 fl. Ö. W. Italien 6.500.000 fl. Ö. W.

Verein. Staaten 90.600.000 » n n Spanien .... 6.3O0.0O0» » n

Frankreich . . lfi.400.000 » » » 1 Holland 3.800.000 n

Norwegen . . 14.000.000 - » » Oesterreich .... 3.500.000 » Die Zahl der an den Britischen Küsten- jährlich gefangenen Austern dürfte 2000 Millionen üherstefgen, von denen etwa 500 Millionen (im Werth von 5 Mill. Guld.) in London verzehrt werden. Die Vereinigten Staaten von NordAmerika fischen jährlich 4000 Millionen Austern (im Werth von 20 Millionen Dollars in erster Hand) uud davon werden 1380 Millionen in New York allein konsumirt. Paris braucht jährlich für 2 Millionen Francs Austern. — Bei Betrachtung der Qualität und Quantität der verschiedenen Seeprodukte der einzelnen Staaten stellt sich die unzweifelhafte Thatsache heraus, dass die Atlantischen Küsten, vor allen die von Nord-Amerika und die vom Deutschen Meer bespülten, den grössten Reichthum an Seethieren besitzen und dass das Mittelmeer so weit zurücksteht, dass die Bevölkerung nicht einmal für den eigenen Bedarf genug fischt. Nicht nur Oesterreich führt grosse Quantitäten ein, sondern auch Spanien, Italien und die Levante. In Neapel, Palermo und Genua ist die Einfuhr noch grösser als in Triest und Venedig, die Häfen von Toscana haben In einem Jahr allein für 750.000 Gulden getrocknete Fische eingeführt. Das Mittelmeer kann den ungeheuren Bedarf an billigem Fisch nicht aufbringen, während seine Exporte an edlem Fisch daneben geringfügig erscheinen. In den nordischeu Meeren liefert allein der Fang des Hiirings, der dem Mitteliueer fehlt, einen jährlichen Ertrag von mindestens 30 Millionen Gulden, wogegen der Sardellen- und Anchovis-Fang im Mittelmeer nur etwa 4 Millionen Gulden abwirft. Zwar Übertrifft die Zahl der Fischarten im Mittelmeer die der NordEuropäischen Meere, denn von den Britischen Küsten kennt man 216, von den Norwegischen nur 179, dagegen Im Golf von Lyon 380, in der Adria 320, im ganzen Mittelmeer 440, aber nur eine verhältnissmassig kleine Zahl der mediterraneen Fische behauptet einen hervorragenden Platz unter den für die Nationalwohlfahrt wichtigen Thieren. Von den 440 Arten sind nur etwa 100 von anerkanntem Werth und von diesen kommen nur 40 auf die Tafel der Reichen als wohlschmeckende Fische, 60 werden nur von den unteren Volkaklassen gegessen; der Rest ist nahezu werthlos. Eben so sind die Klassen der MuBchelthiere und Schnecken Im Mittelmeer viel zahlreicher an Arten als im Deutschen Meer; jenes besitzt über 600, dieses nur 400, aber die Ausdehnung der Muschelbänke von Austern, Herzm»schein, Kaniiumuschein u. s. wv wie sie dort vorkommt, findet sich im Mittelmoer nur in kleinem MaaBsstab wieder. In der Adria giebt es bedeutende Bänke von Austern uud Kammmuscbeln nur auf der Hübe von Brindisi, Ancona, von Po di Maestra und Chioggia und in der Nähe von Grado. Dem Mittelmeer eigenthümlich ist die Fischerei der edlen oder rothen Koralle, die mindestens 12 Millionen Francs im Jahre abwirft. — Als Mittel zur Hebung der Oesterreichischen Seefischerei empfiehlt Profeaaor Schmarda die Ausdehnung des Areals durch Aufsuchen neuer Fischgründe im Mittelmeer und durch Theilnahme an der oceanischen Fischerei, wobei vom Staat bewilligte Prämien als wirksamer Hebel bezeichnet werden; femer die Regelung der Küstenfischerei innerhalb der gegenwn'tigen Grenzen durch Gesetze, welche die Zerstörung der Fische und Ihrer Brut hindern; die, Erweiterung des Marktes, z. B. durch Versendung ins Binnenland unter Eisverpackung und bei billigeren Tarifen für Eilfrachten; endlich die Einführung der künstlichen ZUchtung. Ia Bezug auf letztere begegnet man oft Übertriebenen Hoffnungen , die Ansicht eines so erfahrenen Sachkundigen darüber zu hören, ist daher von grossem Werth, wir können hier aber nur seine Warnung vor allzu grossen Erwartungen wiederholen: »Auf dem Grunde de* Meeres zu säen und zu ernten, den scheinbar sterilen, zn jedem landwirtschaftlichen Betriebe untauglichen Boden der Salzsünipi'e und Moräste mit Millionen von Thieren für die täglichen Bedürfnisse des Lebens und des Luxus zu bevölkern und dem

Strandbewohner bei leichter Arbeit eine grössere Revenue zu sichern als bei der anstrengenden und oft gefahrvollen Seefischerei, ist eine glänzende, aber Nichts weniger als neue Idee, die aber von Zeit zu Zeit mit allem Reiz einer viel versprechenden Verführung vor das Forum der öffentlichen Meinung tritt. Es wäre ein grosser Irrthum, unermessliche Reichthümer und andere überspannte Folgen von solchen Kulturen zu erwarten, denn auch sie unterliegen den Wechselfällen wie die landu-irthschaftlichen Unternehmungen und erfordern wie diese Kapital und Arbeit, die sich nur in besonders günstigen Fällen mit einem ungewöhnlich hohen Einkommen verzinsen."

Sonklar, K. v.: Bas Eisgebiet. der Hohen Tauern. (Mittheilungen der
K. K. Geogr. Gesellschaft, Bd. VIII, Heft 1, SS. 12—30.)
Spezielle Aufzählung der Gletscher mit Berechnung ihres Areals.

Temple, R.: Das Mineralbad Krynica, mit allgemeinem Seitenblick auf Galiziens Heilbrunnen. (Mittheilungen der K. K. Geographischen Gesellschaft, Bd. VIII, Heft 1, SS. 37—45.)

Woldfich, Dr. J. X.: Geographie der Königl Hauptstadt und Festung Olmütz oder ein physikalisch-geologisch-geographisches und geschichtlich-statistisches Bild von Olmütz. Mit 1 Plan. (Mittheilungen der K. K. Geographischen Gesellschaft, Bd. VIII, Heft 1, SS. 46—110.) Eine sehr fleiasi^c und reichhaltige Monographie.

Karten*

Berlin, Neuester Situationsplan von - — mit nächster Umgebung und Angabe des Weichbildes und der Polizei-Bezirksgrenzen. 1 :12.500. 4 Bl. Lith. Berlin, Schropp, 1866. 1 Thlr.

Böhmen, üeneralkarte des Königreichs — , hrsg. vom K. K. MilitarGeogr. Institut. 4 Bl. 1:288.000. Wien 1865. 8 fl.

S. .»Geogr. Milth." 1865 , 8 460.

Böhmen, Strassenkarte des Königreichs —, hrsg. vom K. K. Militär

Geogr. Institut. 4 Bl. 1:288.000. Wien 1865. 4 fl.

S. ..Geogr. Milth." 1865, S. 460.

Böse, K. G.: Karte vom Hcrzogthum Oldenburg und dem ITmlande. 1:133.333. 4 Bl. Lith. Oldenburg, Schmidt, 1866. 2J Thlr.

Eckartsberga, Karte vom Kreis im Rejricrungs-Bezirk Merse

burg. 1:100.000. Lith. Eisleben, Reichardt, 1866. f Thlr.

Ewald, Dr. Jul.: Geologische Karte der Provinz Sachsen von Magdeburg bis zum Harz. Im Auftrag des Kgl. Preuss. Ministeriums für Handel u. s. w. 4 Bl. 1:100.000. Sekt. II: Magdeburg; IV: Stassfurt. Berlin, Neumann, 1866. 2 Thlr.

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Kiepert, H.: Karte der Mark Brandenburg. Lith. Berlin, D. Reimer,1866. • i Thlr.

Kiepert, H.: Karte der Preussischen Provinzen Brandenburg, Schlesien und Posen mit Kinschlnss des Königreichs Sachsen und des nördlichen Theils von Böhmen. 1:1.000.000. Lith. Berlin, D. Reimer, 1866.

12 Sgr.

Kiepert, H.: Karte von Böhmen, Mähren und Österreich. 1:1.000.000.

Lith. Berlin, D. Reimer, 1866. 12 Sgr.

Kiepert, H.: Karte von Brandenburg, Schlesien und Posen mit Ein

schluss des Königreichs Sachsen und des nördlichen Theils von Böhmen. 1:1.100.000. Berlin, D. Reimer, 1866. 12 Sfr. Leeder, E.: Atlas zur Geschichte des Preussischen Staates in 10 Bl.

4°. AVeimar, Geogr. Institut, 1866. 24 Sgr.

Liebenow, W.: Spezialkarte vom nordwestlichen Deutschland nach amtlichen Quellen bearbeitet. Lith. Blatt 1. 1<4 Sgr., kolor. f Thlr.;

Blatt 3. I Thlr., kolor. $ Thlr.; Blatt 5. % Thlr., kolor^ 1 Thlr.

Hannover, Oppennann, 1866. Meyer, A.: Kriegskarte von Deutschland, der Schweiz und Ober-Italien.

Lith. Pol. Berlin, Abclsdortf, 1866. \ Thlr.

Meyer, A.: Kriegskarte von Nord- und Mittel-Deutschland. Lith. Fol.

Berlin, Abelsdorff, 1866. i Thlr.

Mitscherlioh, E.: Karte der Gegend um Bertrich. 1:10.000. Chromolith.

Berlin, Neumann, 1866. \ Thlr., geognostischc Ausgabe $ Thlr. Mitscherlich, E.: Karte der vulkanischen Eifel. 1: 80.O0O. Chromolith.

Berlin, Neumann, 1866. 1 Thlr., geognostische Ausgabe 1 Thlr. Mitscherlich, E.: Geognostische Karte der (irgend bei Gerolstein.

1:10.000. Chromolith. Berlin, Neumann, 1866. J Thlr.

Rachel, L.: Karte von Württrmbrrg, Baden und Hohenzollern nach 'den neuesten Materialien bearbeitet. 1:450.000. Lith. Stuttgart,

Belser, 1866. 9 Sgr.

Sachsen, Karte von und der Sächsischen Schweiz. 1: 630.500.

Lith. Stuttgart, Krais & Hoffmann, 1866. in Carton 3J Sgr.

Scheda, J.: Karte vom Österreichischen Kaiserstaate. 1: 576,000. Bl. 13.

Wien 1865. lj fl.

Schmidt, P.: Karte von dem Preussischen Staate. Nachgetragen von

W. Liebenow. Kpfrst. Fol. Berlin, Schropp, 1866. in Carton J Thlr. Steinhauser, A.: Orts- und Strassenkarte der Königreiche Ungarn,

Croatien und Slavonien, des Grossfürstenthums Siebenbürgen und der K. K. Militär-Grenze. 1:1.296.000. Wien, Artaria, 1865. 2 fl.

Siehe ..Geogr. Mitth." 1865, S. 461.

Stettin, Plan von . Neu aufgenommen. Fol. Lith. Stettin, Nagel,

1866. 3 Thlr.

Streffleur, V., und A. Steinhauser: Schichtenkartc der Österreichischen Kronländor, im Auftrage der Unterrichtsbehörde für den Gebrauch der Schüler ausgeführt. 1. Lfg. Erzherzogthum Österreich, Herzogthum Steiermark, Königreich Böhmen. Chromolith. Wien, SchulbücherVerlag, 1865. resp. 80 kr., 60 kr. und 1 fl. Ö. W. Siehe ..Geogr. Mitth." 1865, S. 462.

Süssmilch-Hömig, M. v.: Spezialkarte vom Königreich Sachsen. Bis zum Jahre 1866 nachgetragen unter Mitwirkung von L. v. Gutbier. 4 Bl. 1:250.000. Chromolith. Dresden, Burdach, 1866. H Thlr.,

auf Leinwand 1$ Thlr.

Süssmilch-Hörnig, M. v.: Topographische Spezialkarte vom Königreich Sachsen. Bis zum Jahre 1866 im Eisenbahnnetze nachgetragen. 4 M. 1:250.000, Chromolith. Dresden, Burdach, 1866. 2 Thlr., auf

Leinwand 2jj Thlr.

Sydow, E. v.: Übersichtskarte von Mittel - Deutschland. 1:1.000.000. Chromolith. 1. Mittlerer Theil. 2. Östlicher Theü. Gotha, J. Perthes, 1866. ä i Thlr.

Zeitz, Situationsplan von und nächster Umgebung. Lith. 4°.

Zeitz, Weber, 1866. 1 Sgr.

Frankreich.

Catalogue chronologique des eartes, plana, vues de cötes, memoires,

Instructions nautiques etc., qui composent l'hydrographie francaise.

8°, 257 pp. Paris, Depöt de la marine, 1866.' 3 fr.

Lanoye, Ferd. de: Voyage aux volcans de la France centrale, 1864.

Mit mehreren Karten. (Le Tour du Monde, 1866 , 1" semestre,

pp. 65—112.)

Rochambpau. A. L. de: Monographie topographique, historique et statistique de Thore (Loir-et-Cher). 8°, 214 pp. et 5 pl. Vendöme, Duvaurc-Henrion, 1866. Saintpierre, Prof. C.: L'industrie du departement de l'Herault. Etudes . scientitiques, eeonomiqucs et statistiques. 18°, 284 pp. Montpellier, Coulet, 1865.

Simonin, L.: La richosse minerale de la France. 8°, 39 pp. Paris,

impr. Bourdier, 1865. (Extrait de la Revue nationale.) Simonin, L.: La riehesse minerale de la France. 8°, 64 pp. Paris,

Noblet et Baudry, 1865. Soultrait, G. de: Dictiounaire topographique du departement do la

Nicvrc, comprruant les noms de lieux anciens et modernes. 4", 258 pp.

Paris, impr. imperiale, 1865.

liildet einen Theil des »Dtctionnaire topographique de la France". Tessier, Prof. J.: Novaläise en Savoie. La nouvelle Alesia decouverto

par M. Theodore Fivel, architecte. Conferences. 8°, 64 pp. Chambery,

impr. Pouchet, 1866. Thomas, E.: Dictionnaire topographique du departement de l'Herault,

comprenant les noms de lieux anciens et modernes. 4° ä 2 coL,

314 pp. Paris, impr. imperiale, 1865.

liildet einen Theil des MDictionnuirc topographique de la France".

Tournemire, H.-A.: Geographie departementale du Puy-de-Döme, suivie d'une courte notice sur les departements limitrophes. 12°, 48 pp. Clermont-Ferrand, Barbe, 1866. $ fr.

Vincent, M.": Geographie du departement de PAin, ä I'usage des familles, comprenant dos notions historiques, la topographic du pays, l'indication des antiquites qu'il renferme, etc. 12°, 118 pp. Bourg, Dufour, 18G6.

Karten.

Bouquet de Lagrye: Plan du plateau de Rochebonnc, cötes occidentales de France. Paris, Depot de la marine, 1866.

Bretagne, Carte routiere de la - -, comprenant les departements du l'inistere, des Cötes du Nord, d'lllc-et-Vilaine, du Morbihan et de la Loire-lnferirure. Paris, impr. Brs et Dubreuil, 1866.

Conte et Tardieu: Carte du departement de la Savoie. Chambery, lithogr. Perrin, 1866.

Godefroi: Plan de la ville de Saint-Etienno, d'apres le cadastre. SaintEtienne. lith. Nublat, 1866.

Malgras, P.: Instruction primaire en France, carte eomparative des departements classes au point de vue de la diffusion de l'instrujtion primaire. Avril 1865. (Epina.1.) Paris. Hachette, 1866.

Mayer, Dr. J.. Carte des chemins de fer de la France, 1805. Strasburg, lith. Simon, 1866.

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