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Nachträgliches zu Baker's Entdeckungen im Quellgebiet

des Nil.

Die Hoffnung, dass Baker nach seiner Rückkehr ausführlichere Nachrichten namentlich über den Zusammenhang des von ihm entdeckten See's mit dem Fluss von Gondokoro geben würde, hat sich schon in der ersten Sitzung der Londoner Geogr. Gesellschaft, der er beiwohnte, erfüllt. Er gab da einen Bericht über seine ganze Reise, der mit einer grossen Karte in den „Proceedings" vollständig abgedruckt ist, und nur ein Cooley könnte nach diesen neuen Aufklärungen noch an dem Zusammenhang des Weissen Nil mit den beiden von Speke und Baker entdeckten See'n zweifeln.

Speke und Grant hatten bekanntlich den Ausfluss des Ukerewe-See's oder Victoria - Nyanza abwärts bis zu den Karuma-Fällen verfolgt, von da bis zum Luta Nzige-See oder Albert-Nyanza hat ihn Baker aus eigener Anschauung kennen gelernt, dieser Verbindungsfluss zwischen beiden See'n, von Baker Somerset-Fluss genannt) ist daher mit Ausnahme einiger kurzer Strecken hinlänglich bekannt. Er mündet bei Magungo in 2° 16' Nördl. Br., nachdem er 4 Deutsche Meilen oberhalb der Mündung einen grossartigen, 120 Fuss hohen Wasserfall (Murchison-Falls nach Baker) gebildet hat. Nun berichtet Baker weiter: „Das Dorf Magungo lag auf einem Abhang etwa 250 Fuss über dem Spiegel des See's; von hier aus hatte ich eine schöne Aussicht auf das Thal des Nil, indem dieser Strom 15 bis 20 Engl. Meilen gerade nördlich von meinem Standpunkt aus dem See austritt. Das Thal war dort 4 bis 5 Engl. Meilen breit, eine weite Fläche grünen Schilfes bezeichnete den Lauf des Flusses gegen Norden, so weit das Auge reichen konnte. Eine Hügelkette begrenzte das Westufer des Flusses, indem sie sich in nordöstlicher Richtung hinzog. So verlässt der Nil fast sofort nach seinem Eintritt in den See denselben an seiner Nordseite wieder, gerade wie Speke und Grant von den Eingebornen erfahren hatten." Demnach hat Baker den Ausfluss des Luta Nzige nicht nach Speke's oder seinen eigenen Erkundigungen angenommen, sondern mit eigenen Augen gesehen. Von diesem Ausfluss bis Miani's Baum, wo Speke sowohl wie Baker von Süden her zuerst an den Fluss von Gondokoro, d. i. den Weissen Nil, kamen, beträgt die Entfernung nicht mehr als 15 Deutsche Meilen. Von einem etwa tausend Fuss hohen Bergrücken bei Miani's Baum aber (in 3° 32' N. Br.) konnte Baker den Nil 40 Engl. Meilen (gegen 9 Deutsche Meilen) weit aufwärts gegen den See hin mit den Augen verfolgen, so dass also nur eine Lücke von wenigen Meilen bleibt, die Baker nicht selbst gesehen hat. Hier bei Miani's Baum war der Fluss so breit, dass die Kugel seiner Flinte eine Gruppe von Elephanten auf einer Insel in der Mitte des Stromes nicht erreichen konnte. Er schätzte die Breite auf lj Engl. Meilen.

Es steht mithin fest, dass der bei Gondokoro vorbeifliessende Quellarm des Weissen Nil aus dem Luta Nzige kommt, einem mindestens 65 Deutsche Meilen langen und bis 15 Deutsche Meilen breiten See, der mit seinem Spiegel 2720 Engl. Fuss über dem Meere gelegen ein von steilen Granit- und Gneiswänden umschlossenes und 1500 Fuss tief in die Hochebene eingesenktes Felsenbett erfüllt. In diesem Bett sammeln sich die Gewässer der ringsum gelegenen Plateaux, auf denen es 10 Monate im Jahre regnet,

so wie die Abflüsse der an seiner Westseite bis 7000 Fuss sich erhebenden Berge, endlich führt ihm auch der SomersetFluss die in dem grossen Seebecken des Ukerewe sich sammelnden Wasser zu. Da man bis jetzt weder das südliche noch das nordwestliche Ende des Luta Nzige kennt, daher an dem einen oder anderen möglicher Weise ein grösserer Strom als der Somerset einmünden kann, so kann der letztere nicht ohne Weiteres als Hauptzufluss des Luta Nzige oder als oberer Lauf des Nil gelten, darüber müssen erst weitere Forschungen an Ort und Stelle entscheiden. Beachtenswerth ist in dieser Beziehung vielleicht die Äusserung Baker's, dass der Somerset ohne bemerkbare Strömung in dem Reservoir des Luta Nzige absorbirt wird, er durchströmt also diesen See nicht sichtbar, wie der Weisse Nil den No-See oder der Rhein den Bodensee. Messungen über die Wassennenge der Flüsse konnte Baker unmöglich anstellen, da er nebst seiner ihn begleitenden Frau ohne TJnterlass mit bitterer Noth und Krankheit und mit allen erdenklichen Hindernissen zu kämpfen hatte, er vergleicht aber den Somerset-Fluss mit dem Schottischen Tay bei Dunkeid.

Seine Höhenmessungen mittelst des Kochthermometers ergaben nach wiederholter sorgfältiger Berechnung von Seiten Englischer Physiker folgende Resultate:

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Gewinnen diese Resultate schon durch die Prüfung des Instrumentes nach der Rückkehr und die mit Berücksichtigung aller Umstände vorgenommene Berechnung an Vertrauen, so wirft namentlich die Übereinstimmung der für Gondokoro gefundenen Zahl mit den zuverlässigsten früheren Messungen ein sehr günstiges Licht auf sie. Wie wir im Jahrgang 1864 der „Geogr. Mitth." (S. 68) ausführten, erhält man bei Vergleichung der besten Messungen für Chartum als wahrscheinliche Höhe dieses Punktes 1262$ Par. oder 1345$ Engl. Fuss, und fügt man hierzu den von Dovyak gefundenen Höhenunterschied zwischen Chartum und Gondokoro (678 Par. oder 722,6 Engl. Fuss), so stellt sich die Höhe des letzteren Ortes zu 1940$ Par. oder 2068 EngL Fuss heraus, womit auch Peney's Messung (1932$ Par. oder 2060 Engl. Fuss) nahe übereinstimmt. Eine Differenz. Ton 60 bis 68 Fuss will bei derartigen Messungen Nichts besagen und Gondokoro ist daher gegenwärtig der nach Position und Höhe bestbestimmte Ort Central-Afrika's.

Die Messung des Flussniveau's bei M'ruli bestätigt die Richtigkeit unserer in „Geogr. Mitth" 1864, S. 391, ausgesprochenen Meinung, dass Speke's Höhe für das Nordende des Ukerewe-See's (3308 Engl. Fuss) viel zu niedrig sei. Nach Baker liegt der Somerset-Fluss bei M'ruli 4061 Engl. Fuss über dem Meer und da oberhalb dieses Punktes Stromschnellen in dem Fluss vorkommen, so kann der See, aus dem er entspringt, nicht niedriger als 4100 bis 4200 Engl. Fuss liegen.

"Wiederaufblühen des Sklavenhandels in Mursuk.

Das Verbot der Sklaven-Ausfuhr aus den Türkischen Häfen an der Nordküste von Afrika hatte die Folge, dass seit 1857 die grossen Karawanen-Züge aus dem Sudan ihre altgewohnte Bahn nach Mursuk verliessen und sich nach Ghat wendeten, wo die Sklaven für den Algerischen Markt verkauft wurden. Gegenwärtig ist aber Alles wieder im alten Geleis, der Sklavenhandel steht in Mursuk wieder in voller Blüthe. In dem oben erwähnten Briefe schreibt Herr G. Rohlfs:

„Vor einigen Tagen habe ich einen kleinen Neger zum Geschenk erhalten. Ein reicher Kordofaner Sklavenhändler kam nämlich hier mit einer Ladung Menschenheisch an, wie jetzt fast alle Tage Sklaven hier eingebracht werden. Kaum angekommen wurde er schlimm krank und einer seiner Landsleute kam zu mir, um Bath und Medizin zu holen. Nach seiner Beschreibung musste er die sogenannte „grosse Krankheit" (mrd el kbir der Araber) haben und ich gab ihm demzufolge eine Auflösung von Kali hydrojodicum. Schon nach drei Tagen erschien sein Landsmann mit 10 Francs bei mir, um die Medizin zu bezahlen, und auf meine Weigerung, das Geld anzunehmen, erwiderte er: „Mein Landsmann hat mir gesagt,* dass, sobald Du ihn so weit herstellen könntest, dass er wieder aufstehen und gehen kann, er Dir selbst einen Sklaven zum Geschenk ins Haus bringen würde." Obgleich ich nun Geld und Geschenke ausgeschlagen, hielt ich es doch der Mühe werth, am folgenden Tag selbst zu dem Kranken zu gehen, um somit einen Menschen aus der Sklaverei befreien zu können. Meine Voraussetzung war richtig gewesen, ich fügte der inneren Medizin noch Kampferspiritus - Einreibungen der Wirbelsäule hinzu und nach 14 Tagen war unser Kordofaner so weit hergestellt, dass er ausgehen konnte. Vorgestern Abend nun, als er zum ersten Mal sein Haus verliess, brachte er mir selbst den kleinen Neger, den er Abd-el-Faradj nannte. Um den Werth des Geschenkes in meinen Augen noch zu erhöhen, unterließ er nicht zu bemerken: „Erst heute hat man mir 70 Real (circa 200 Francs) für ihn geboten, da ich aber gelobt hatte, diesen Sklaven Dir zu schenken, falls Du mich heilen könntest, so habe ich auch mein Wort halten wollen, er ist jetzt Dein Eigenthum." Aber wie war dieser unglückliche Knabe zugerichtet! Er ist vielleicht 7 oder 8 Jahre alt und hat doch einen Weg von 4 Monaten zu Fuss zurücklegen müssen, dabei tagtäglich Hunger leidend. Natürlich ist er jetzt ein lebendiges Gerippe. Er ist aus Bagirmi gebürtig, sonst weiss er aber von seiner Herkunft Nichts zu sagen, denn

viermonatliche Leiden ohne Zahl, wie sie ein Erwachsener kaum zu ertragen vermag, haben ihm, wie es scheint, die Erinnerung an seine Vergangenheit gänzlich geraubt und selbst seiner Sprache ist er nicht mehr mächtig, denn seit vier Monaten oder länger zusammengekoppelt mit den anderen Sklaven aus Wadai, Bornu, Haussa, Adamaua u. s. w. hat er ein Gemisch aller dieser Ländersprachen angenommen. Als ihn sein alter Herr mir übergab und ihm sagte, dass ich jetzt sein Herr sei, und er dann auf allen Vieren herankroch, um meine Hand zu küssen, war sein erstes Wort: „Ich bin hungrig." Wodurch, frage ich, hat so ein armes unschuldiges Kind es verdient,* so früh in die Welt hinausgetrieben zu werden und getrennt von Vater, Mutter und Geschwistern monatelang Leiden und Entbehrungen ertragen zu müssen, die mehr als Einen Erwachsenen dem Grabe zugeführt hätten?

„Ich werde meinen kleinen Bagirmi-Neger morgen als am ersten Weihnachtstage mit allen Ceremonien, wie es im Evangelium vorgeschrieben, taufen, um ihn der grossen Gemeinschaft der Christen und mithin der Civilisation zuzuführen. Ich werde ihm den Namen „Noel" geben.

„Der jetzige Gouverneur von Fesan, Halim Bei, befördert den Sklavenhandel auf die nichtswürdigste Art, weshalb ich allen freundschaftlichen Verkehr mit ihm abgebrochen habe. Dieser Handel hat seit Halim Bei in der That einen solchen . Aufschwung genommen, dass täglich Karawanen aus Ägypten eintreffen, um Sklaven zu kaufen. Heute befinden sich hier 2000 Sklaven zum Verkauf. Man zahlt in Mursuk 500 Francs für einen kräftigen jungen Mann und 600 bis 800 Francs für eine mannbare hübsche Sklavin."

Captain Wilson's Nivellement zum Todten Meer und neue Reise nach Palästina.

Bekanntlich hat sich im Laufe des Jahres 1865 in London eine Gesellschaft zur Erforschung Palästina's gebildet, an deren Spitze Prof. Owen, James Fergusson, Sir Henry Eawlinson, Sir Morton Peto, Dechant Stanley, die Herzoge von Argyll und Devonshire, Earl Shaftesbury, der Erzbischof von York, die Bischöfe von Oxford und Ely u. A. stehen und die bedeutende Mittel durch Subskription aufgebracht hat. Im Auftrag dieser Gesellschaft ist Capt. Wilson, bereits durch seine Aufnahme von Jerusalem und sein Nivellement zum Todten Meer bekannt, mit mehreren Begleitern im November 1865 abermals nach Palästina abgereist, um topographische und geologische Forschungen auszuführen. Er landete in Beyrut, reiste am 10. Dezember nach Damaskus ab, blieb dort bis zum 28. Dezember, erreichte über S'as'a und Jeba am 31. Banias, ging dann über Kedes nach Teil Hum am Nordwest-Ende des See's von Tiberias (20. Januar) und kam von dort über Khan Miniyeh am 27. Januar nach Mejdel am Westufer des See's. Von hier soll die Expedition dem Plane gemäss über Cana, Beisan, Zerin, Nabulus, Sebastiyeh nach Seilun und den alten Gräbern zu Tibneh, endlich nach Beitin und Jerusalem gehen. 1

Was bis Banias gearbeitet wurde, ist kurz Folgendes: Astronomische Positions-Bestimmungen machte er zu Beyrut, Mejdel Anjar, Baalbek, Sarghaya, Suk Wady Barada, Damaskus, Teil Salhiyeh, Harran el Awamid, Kaukab, Jeba, Banias und an der Konfluenz der Flüsse Hasbany und Banias. Die See'n im Osten von Damaskus und der Assyrische Wall bei dieser Stadt wurden explorirt, Pläne mit detaillirten Zeichnungen und Photographien wurden genommen von dem alten Tempel zu Deir el Kalah bei Beyrut, von dem Tempel zu Mejdel Anjar, der alten Stadt Chalcis, einer kleinen Griechischen Kirche zu Masi, der Basilika des Theodosius zu Baalbek, dem Tempel zu Ain Fijeh, dem Bömischen Thor zu Damaskus, Bab Shurky, und der grossen Moschee zu Damaskus. Ausserdem wurden verschiedene interessante Gegenstände längs der Route zwischen Beyrut und Damaskus photographirt. Zu Teil Salhiyeh und Harran el Awamid fand man Inschriften, die, wie es scheint, bisher unbekannt waren. Ferner bedingt die Boutenaufnahme zwischen Damaskus und Banias bedeutende Berichtigungen der Karten, bei Banias wurde die Umgegend topographisch aufgenommen und die interessanteren Gegenstände photographirt. Sorgfältig wurde auch stets die Geologie berücksichtigt. Zwei Engl. Meilen südöstlich von Kedes, auf einem einzelnen Hügel Namens Teil Harah, fand man die Beste einer grossen Stadt von sehr altem Datum; man konnte die Mauern der Burg und einen Theil der Stadtmauer verfolgen. Wilson hält sie für die Ruinen von Hazor. Die Ruinen von Chorazin zu Kerazeh erwiesen sich viel bedeutender, als man früher glaubte, sie bedecken eine weit grössere Fläche als Teil Hum und zahlreiche Privathäuser sind mit Ausnahme der Dächer vorkommen erhalten.

Capt. Wilson hat die Vollmacht, die nöthigen Arbeiter zu Ausgrabungen u. s. w. zu engagiren und überall so viel Zeit und Geld anzuwenden, als zur Erreichung seiner Zwecke erforderlich sind. Kostspielig scheint die Expedition allerdings zu werden, denn schon bis Damaskus hat sie fast 3000 Pf. St. gekostet, also ungefähr eben so viel als die ganze Deutsche Expedition nach Inner-Afrika.

Die Resultate der früheren Aufnahmen Wilson's werden auf Regieruligskosten zum Druck vorbereitet und sollen mit Plänen, Profilen und etwa 100 Abbildungen nach Photographien ausgestattet werden. Das Nivellement zwischen dem Mittelländischen und Todten Meer wurde, wie Oberst H. James in der „Times" angiebt, mit möglichst grosser Genauigkeit ausgeführt und man fand am 12. März 1865 den Spiegel des Todten Meeres 1292 Engl. F. unter dem des Mittelmeeres. Dieses Ergebniss weicht von früheren Bestimmungen zum Theil nicht unbeträchtlich ab, Lynch fand 1317, Symonds 1312, do Bertou 1377, v. Russegger 1430, v. Wildenbruch 1441, v. Schubert 638, Bridges 1367, Poole 1316 Engl. Fuss, während die neueste, von Lieutenant Vignes im Auftrag des Duc de Luynes ausgeführte Messung mit der Wilson'schen eine merkwürdige Übereinstimmung zeigt, denn sie ergab 392 Meter oder 1286 Engl. Fuss. Aus dem Treibholz an den Ufern konnte Wilson ersehen, dass der Wasserspiegel des Todten Meeres in gewissen Jahreszeiten 2£ F. höher steht, die Depression des Spiegels unter dem des Mittelmeeres also mindestens 1289,5 F. beträgt. Auch erfuhr er von den Beduinen und in Palästina wohnenden Europäern, dass im Frühsommer der Spiegel wenigstens 6 Fuss niedriger ist, die grösste Depression würde danach 1298 Fuss betragen.

Was die Deutsehen in Abessinien treiben.

Dr. Schweinfurth berichtet aus Galabat vom 10. Juni 1865: „Vorgestern kamen Boten von Gaffat mit Briefen der dortigen Missionäre, von denen fünf verheirathet sind. Sie bilden zusammen eine grosse Kolonie, die wohlgemauerte Häuser mit Fenstern besitzt, wofür den Kaiser Theodoras allerhand Arbeiten ausgeführt werden. Gewehre, Kanonen und Mörser, natürlich von sehr mittelmässiger Qualität, werden daselbst verfertigt. Das beste Erzeugniss jener Werkstätten soll indess das Pulver sein, dessen der Kaiser von auswärts nicht mehr bedarf. Mehrere Missionäre sind mit Strassenbauten, die der Kaiser eifrig betreibt, beschäftigt. — Den Deutschen ist der Kaiser am besten gesinnt. Zander ') ist seit Bell's Tod des Kaisers Staatsminister. Schimper*) steht in Ehren und beschäftigt sich gegenwärtig in Gaffat mit Kalkbrennen."

Von den industriellen Erzeugnissen der Missionäre in Gaffat erzählt Lejean in einem seiner Reiseberichte eine Anekdote. Der jetzt in Gefangenschaft schmachtende Englische Konsul Cameron hatte zum Koch einen Elsässer, Namens Mack, einen vierschrötigen Burschen, der einst Soldat gewesen war und an welchem der Kaiser Wohlgefallen fand. Nun hatte dieser sich vor ein Paar Jahren von den Missionären in Gaffat einen sogenannten Kriegswagen bauen lassen, eine armselige Karrete, die obendrein mit grüner Ölfarbe angepinselt war. Dem Kaiser gefiel aber dieser Streitwagen über alle Maassen und mit Stolz fragte er den Koch Mack, ob er in Europa jemals etwas Ähnliches gesehen habe. Mack antwortete: „Ja wohl; bei mir zu Lande, in Mühlhausen, lassen wir auf solchen Dingern den Mist aus der Stadt wegfahren."

Geographische Literatur.

Vorbericht.

Ein von der Beck'schen Universftäts - Buchhandlung in Wien ausgegebener Prospekt enthält die erfreuliche Nachricht, dass Oberst K. v. Sonklar's Werk über die Gebirgtgruppe der Hohen Tauern der Publikation entgegengeht. Schon im Jahre 1862 legte dieser berühmte Alpen-Forscher einige Resultate seiner mühsamen Arbeiten in den Hohen Tauorn unseren Lesern vor (s. „Geogr. Mittheil." 1862, SS. 121—125) und stellte dabei eine ausführliche Bearbeitung des gesammten Materials in Aussicht. Dieselbe ist nunmehr vollendet und bringt in drei Abschnitten eine Fülle von Beobachtungen, Berechnungen und wichtigsten Deduktionen, wie sie von einem Oberst v. Sonklar zu erwarten war. Der erste Abschnitt enthält die Orographie, Orometrie und Topographie der Hohen Tauern nach der Reihenfolge der Thäler dargestellt. Hier sind die plastischen und glacialen Verhältnisse einer umständlichen Darstellung und, wo zulässig, auch der Rechnung unterzogen worden. Der zweite Abschnitt umfasst die Zusammenstellung der im ersten Ab

') Eduard Zander, 1813 in Anhalt geboren und seit 1817 in Abessinien, ist eigentlich Maler und hat eine grosse Anzahl ausgezeichnet schöner Federzeichnungen aus Abessinien nach Hause geschickt, welche jetzt Eigenthum des Herzogs von Anhalt sind.

') Dr. Schimper, der bekannte Botaniker aus Mannheim, ebenfalls seit vielen Jahren in Abessinien.

schnitt aufgefundenen numerischen Elemente, zur Ableitung der orometrischen Mittelwerthe für das ganze Gebirge, der mittleren Gipfel-, Sattel- und Kammhöhe, des mittleren Abfallswinkels der Thalhänge, der mittleren Sockelhöhe des Gebirges und des Gebirgsvolumens, wobei Vergleiche mit anderen Gebirgsgruppen angestellt werden. Auch enthält dieser Abschnitt das Verzeichniss aller im Tauern - Gebiet ausgeführter Höhenbestimmungen (mehr als 3000). Der dritte Abschnitt bringt zunächst die geologischen Verhältnisse zur Darstellung, giebt dann eine auf mathematischem "Wege durchgeführte Bestimmung der Hypsothennen oder Höhenflächen der gleichen Wärme für das Jahr und die vier Jahreszeiten im gesammten Alpen-Gebiet und an diese Arbeit reiht sich eine Abhandlung über die Höhe der Schneegrenze in den östlichen Alpen, so wie ein Aufsatz über die Gletscher der sogenannten Eiszeit. Dem etwa 25 Druckbogen umfassenden Texte werden eine grosse Übersichtskarte in 1:144.000 mit Höhenschichten von 1000 zu 1000 Wiener Fuss, eine Übersicht der Gliederung der Hohen Tauern, ein Längenprofil, eine geognostische Karte, zwei Blätter mit geologischen Profilen und eine Darstellung der Hebungen des Tauern-Gebiets beigegeben.

Während die Jahrbücher der K. K. Cetllral-Anstalt für Meteorologie und Erdmagnetismus nach längerer Unterbrechung wahrscheinlich in beschränkterem Umfange ihren Fortgang nehmen werden, beabsichtigt eine zu Wien neu gegründete Meteorologische Gesellschaft die Herausgabe einer Zeitschrift für Meteorologie.

Der Spanische Generalstab hat als Illustration su Napoleon'* III. Leben Julius Cäsar's einen topographischen Atlas derjenigen Spanischen Landschaften angefertigt, in denen Cäsar's Feldzug gegen Pompejus vor sich ging. Zwei Hauptkarten, im Maassstab von 1: 40.000 gezeichnet, stellen einen grossen Theil der Provinz Catalonien zwischen Lerida und dem Ebro und ein weiteB Gebiet von Cordova bis Xenil dar. Auch enthält der Atlas eine Sammlung von landschaftlichen Ansichten aus jenen Ländern. Die Zeichnungen sind im Jahre 1864 hergestellt worden und, wie der „Constitutionnel" mittheilt, von wahrhaft künstlerischer Ausführung. Ein prachtvoll eingebundenes Exemplar wurde dem Kaiser von Frankreich, ein anderes der Königin von Spanien zum Geschenk gemacht. Ob die Publikation des Atlas beabsichtigt wird, ist uns unbekannt.

Von den „Geographischen Nachrichten" (Isbästija) der Kaiserl. Russischen Geogr. Gesellschaft sind im Laufe des Jahres 1865 vier Lieferungen erschienen. Diese Hefte enthalten unter Anderem folgende Artikel: 1. Die Kanalarbeiten auf dem Isthmus von Sues (mit einer Karte); 2. Wissenschaftliche Expedition in das Land am Tschu-Flusse in Centrai-Asien; 3. Das Völkerrecht, in Chinesischer Sprache; 4. Reise des Herrn Schichmarew von Urga in der Mongolei nach den Quellen des Onon u. s. w. Die „Nachrichten" geben ausser den Aufsätzen eine geographische Chronik, vorzugsweise auf Russland bezüglich, so wie bibliographische Übersichten.

Das grosse Unternehmen derselben Gesellschaft, die Russische Bearbeitung von C. Ritter's Asien, hat wieder einen wesentlichen Schritt vorwärts gethan, indem v. Chanikow, der berühmte Reisende in Persien, die Bearbeitung deB 10. und 11. Bandes (Beschreibung von Persien) übernommen hat.

Auch der zweite Band des im Auftrag der Russischen Geogr. Gesellschaft erscheinenden Geographisch - statistischen Lexikons über das Russische Reich, die Buchstaben D bis K enthaltend, ist herausgekommen.

Ein neuer Band der Memoiren des Kaiserl. Russischen Topographischen Kriegsdepots , von General - Lieutenant v. Blaramberg redigirt, enthält die astronomischen und meteorologischen Arbeiten Golubew's an der Chinesischen Westgrenze.

Für die Kunde von Allem, was im Amur-Land vorgeht, ist die beachtenswertheste Quelle die seit dem 1. Juni 1865 in Nikolajewsk erscheinende Russische Zeitschrift „Das östliche Küstengebiet".

Dr. Adolf Bastian wird die Ergebnisse seiner letzten Reisen in Asien unter dem Titel „Die Völker des Östlichen Asien in Studien und Reisen" in 5 Bänden bei 0. Wigand in Leipzig herausgeben. Er hatte bekanntlich nach seiner Weltreise in den Jahren 1851 bis 1858 die Hinter-Indische Halbinsel zum Feld seiner vielseitigen Forschungen ausersehen und daselbst von 1861 bis 1863 Birma, Pegu, Siam, Kambodja und Cochinchina bereist. Von dort wendete er sich durch den Indischen Archipel nach Japan und über Peking, durch die Mongolei, Sibirien und Russland nach dem Kaukasus (1864 und 1865). Sein Werk soll nun im ersten Bande die Geschichte der Indochinesen nach den an Ort und Stelle gesammelten historischen Schriften und Sagen behandeln, in den drei folgenden den Reisebericht mit Karten und Abbildungen geben und im letzten Bande mit einer Arbeit über den Buddhismus, den Foismus und Lamaismus schliessen.

Baker's Reisewerk, „The Albert Nyanza, great basin of the Nile, and cxplorations at the Nile Sources", soll in diesem Frühjahr bei Macmillan in London erscheinen.

Die Geographische Gesellschaft zu Mexiko hat eine Kommission mit der Anfertigung einer Generalkarte des Mexikanischen Reiches beauftragt, welche die Grenzen der 50 nach der jetzigen administrativen Eintheilung bestehenden Departements enthalten soll.

Wie dem „Athenaeum" geschrieben wird, darf man den Bericht über Dr. D7ayes' arktische Expedition von 1861 in diesem Frühjahr erwarten, auch wollte das Smithsonian Institution eine Reihe von acht Abhandlungen über die wissenschaftlichen Resultate der Reise publiciren. Dr. Isaae J. Hayes, der schon 1853 die Grinnell - Expedition nach dem Smith-Sund unter Dr. Kane mitgemacht hätte, begab sich 1860 mit einem kleinen Schooner von 200 Tonnen abermals nach dem Smith-Sund und erreichte auf dessen Westküste am 18. Mai 1861 die höchste nördliche Breite seit Parry. Bei seiner Rückkehr rief ihn der Krieg in den Vereinigten Staaten zu aktivem Dienst , er stand einem Militär-Spital von 5000 Betten vor und musste die Bearbeitung seines Reisewerkes verschieben. Eine vorläufige Kartenskizze, die er so freundlich war uns zu schicken, ist bei der Karte der arktischen Region im 16. Ergänzungs-Heft der „Geogr. Mittheilungen" benutzt worden und zeigt eine von den früheren durchaus abweichende Gestalt der Westküste des Smith-Sundes und Kennedy-Kanals nebst einem neu entdeckten, das Grinnell - Land südlich begrenzenden Sund. Dr. Hayes' Beschreibung wird, wie es im „Athenaeum" heisst, alle Hoffnung verscheuchen, dass man mit einem Segelschiff oder Dampfer durch den Smith-Sund gegen den Nordpol vordringen könnte. Die Eismaesen, welche den Kennedy-Kanal herabkommen und sich mit den vom Humboldt-Gletscher abbrechenden Eisbergen so wie mit dem längs der Küsten sich bildenden Eise verbinden, sind furchtbar und bilden durch Wind und Fluth in engem Raum zusammengepresst eine auch für Schlitten fast unüberwindliche Schranke. Um eine Strecke von 40 Engl. Meilen über dieses Eis zurückzulegen, brauchte Hayes 14 Tage. Und die Nordwestküste des Sundes bietet für Schlittenreisen keine besseren Chancen, sie ist bergig und durch den erwähnten Sund, dem Humboldt-Gletscher gegenüber, unterbrochen. Dr. Hayes spricht sich dagegen sehr vertrauensvoll über die Zugänglichkeit des Poles via Spitzbergen aus.

EUROPA.

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Karlsruhe, Müller, 1865. 12 Sgr.

Heine, IL: Plan der Stadt Dessau und Umgegend. Lith. Dessau, Aue,

1866. 2 Thlr.

Liebenow, W.: Karte der Umgegend von Düsseldorf. Berlin, Schropp,

1866. i Thlr.

Mayer, F. A.: Die Unterelbe, herausgegeben im Auftrago des Senates

von Hamburg 1865. 1:60.000. Blatt 2: Glückstadt bis Cuxhaven.

Hamburg 1865. 1 Thlr. 12 Sgr.

Pfaundler, L.: Übersiehts-Karto der Stubaier Gobirgsgruppe. Chromolith.

Fol. Innsbruck, Wagner, 1865. Auf Leinwand und in Carton 28 SgT. Post- und Eisenbahn - Karte von dem Preussischen Staate und den

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General-Postamtes. Imp.-Fol. Kpfrst. 1865. Berlin, Neumann. 6 Thlr. Reichenhall, Panoramische Höhenprofile der Umgebungen von

und Berchtesgaden und der Bergschau vom Zwiesel. qu.-Fol. Chromolith.

Salzburg, Mayrische Buchhandlung, 1865. In Carton J Thlr.

Scheda's Generalkarte des Österreichischen Kaiserstaates. 13. Lfg.:

Warasdin, Fünfkirchen — Karlstadt, Essegg — Bihacs, Banjaluka.

Wien 1865.

Szmula: Plan der Umgegend von Neisse. Lith. Fol. Neisse, Graveur, 1865. lj Thlr.

Vogel, C.: Topographische Karte vom Thüringer Wald. Sekt. II. Kpfrst. Gotha, J. Perthes, 1866. !Thlr.

Siehe S. 86 dieses Heftes.

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