Patientenorientierung: Wunsch oder Wirklichkeit?

Cover
Johanne Pundt
BoD – Books on Demand, 27.10.2016 - 272 Seiten
Das Thema Patientenorientierung ist in aller Munde: Ob vom Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen, dem Patientenbeauftragten der Bundesregierung oder von Selbsthilfeorganisationen; seit Jahrzehnten werden Maßnahmen und Initiativen gestartet, um den Patienten in den Mittelpunkt des Versorgungsprozesses zu rücken. Dieser Fokussierung auf den Patienten mit seiner spezifischen Rolle, seinen (subjektiven) Bedürfnissen, Rechten und (objektiven) Interessen widmen sich in diesem Themenband namhafte Autoren der Gesundheitsszene kritisch. Inwieweit die hohe Aufmerksamkeit für das Thema eher "Wunsch oder Wirklichkeit" darstellt, wird in den vielfältigen Dimensionen der Beiträge diskutiert, die sich auf ökonomische, ethische, soziologische und versorgungspolitische Komponenten beziehen. Der Themenband richtet sich sowohl an Studierende als auch an Wissenschaftler und Praktiker, die sich im Berufsalltag mit dem Thema befassen, um zukünftig einer wohlgemeinten Patientenorientierung hohe Priorität einzuräumen.
 

Inhalt

Vorwort
9
Patientenrechte als Mogelpackung Die mündige Patientin und
21
Kunden und Patientenorientierung im GKVWettbewerb Herbert Rebscher
31
Patientenorientierung bei Leistungskatalogentscheidungen in
43
Welchen Stellenwert haben Patienten und ihre Vertretung bei
59
Instrumente undWege für Patientenorientierung
83
Ehrenamtliche Patientenfürsprecher an Krankenhäusern ein wirksames
97
Hilfreiche oder
117
Wie Patienten zu sicheren
135
Gesundheitskompetenz fördern Souveränität der Bürger und Patienten im
153
Entscheidungsteilhabe für mehr Gesundheit
173
Patientenorientierung und Partizipative Entscheidungsfindung in
195
Patientensicherheit als Qualitätsmerkmal Qualifizierung als Merkmal
231
Anhang
259
Urheberrecht

Andere Ausgaben - Alle anzeigen

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Akteure Aktionsbündnis ärztlichen Aspekte Befragten Behandlung Beitrag Beratung Bereich Beteiligung Betroffenen Bewertung Bremer chronisch kranken deutschen Deutschland Dierks Einflussüberzeugung Empathie Empowerment Entscheidungsteilhabe Ergebnisse Erkrankung Erstbefragung Fähigkeiten Frage Fürsprecher G-BA GeKiM-Studie Gemeinsamen Bundesausschuss gemeinschaftliche Selbsthilfe gesetzlichen Krankenversicherung Gesundes Kinzigtal gesundheitlichen Gesundheitsförderung Gesundheitsinformationen Gesundheitskompetenz Gesundheitspolitik Gesundheitsressourcen Gesundheitssystem Gesundheitsversorgung Gesundheitswesen Hartung Health Literacy hohe Hrsg individuelle Informationen Integrierten Versorgung Internet Interventionen IVGK Jahren Kohärenzgefühl Kommunikation Kompetenzen konkreten Konzept Krankenhaus Krankheit Leistungen Leistungserbringer Leistungskatalog lich Maß Maßnahmen medizinischen Entscheidungen Medizinischen Hochschule Hannover medizinisches Handeln Menschen Möglichkeiten mündige Patient müssen notwendig Nutzer Nutzerorientierung öffentlichen Ottawa-Charta Partizipation Partizipation und Gesundheit Partizipative Entscheidungsfindung Patien Patienten Patientenbefragungen Patientenbeteiligung Patientenfürsprecher Patienteninformationen Patientenorientierung Patientenrechte Patientensicherheit Patientenuniversität Patientenvertretung Patientenzufriedenheit Patientin Personen positive Professionellen Public Health Qualität Qualitätssicherung Rahmenbedingungen relevant Sachverständigenrat Salutogenese schließlich SDM-Studie Selbsthilfegruppen Selbstwirksamkeit Sicherheitskultur Situation sollen sollte sowie soziale stärker Studien therapeutischen Therapie Umgang unseres unterschiedlichen Versicherten Versorgungsangebote Vertreter Weiterempfehlungsbereitschaft Wissen wissenschaftliche Ziel

Autoren-Profil (2016)

Studium der Soziologie, Politikwissenschaften und Ethnologie an der FU Berlin sowie Masterstudiengang Public Health an der TU Berlin; Dekanin Gesundheitswirtschaft an der APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft; ehemals wissenschaftliche Tätigkeiten an der TU Berlin und Universität Bielefeld.

Bibliografische Informationen