Die geschichtlichen deutschen Sagen: aus dem Munde des Volks und deutscher Dichter

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H. L. Brönner, 1850 - 531 Seiten
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Beliebte Passagen

Seite 380 - Und dann legt' er froh sich nieder, Schlief getröstet ein, Still sich freuend, wenn es wieder Morgen würde sein.
Seite 274 - Aug halb offen zwinkt; Und je nach langem Raume Er einem Knaben winkt. Er spricht im Schlaf zum Knaben: Geh hin vors Schloß, o Zwerg, Und sieh, ob noch die Raben Herfliegen um den Berg. Und wenn die alten Raben Noch fliegen immerdar, So muß ich auch noch schlafen Verzaubert hundert Jahr.
Seite 277 - Fünfzig türkische Reiter daher. Die huben an, auf ihn zu schießen, Nach ihm zu werfen mit den Spießen. Der wackre Schwabe forcht...
Seite 411 - Herrlich, sprach der Fürst von Sachsen, Ist mein Land und seine Macht, Silber hegen seine Berge Wohl in manchem tiefen Schacht.
Seite 154 - Kind! Nun Ehr und Liebe mir! Klein Roland, komm herein geschwind! Mein Trost kommt all von dir. Klein Roland, geh zur Stadt hinab, Zu bitten um Speis und Trank, Und wer dir gibt eine kleine Gab, Dem wünsche Gottes Dank!
Seite 250 - Nun fühl' ich erst, wie eitel Des Glücks Geschenke sind, Wiewohl ich auf dem Scheitel Schon Kronen trug als Kind! Was je mir schien gewichtig, Zerstiebt wie ein Atom: O Welt, du bist so nichtig, Du bist so klein, o Rom! O Rom, wo meine Blüten verwelkt wie dürres Laub, Dir ziemt es nicht, zu hüten Den kaiserlichen Staub! Die mir die Treue brachen, Zerbrächen mein Gebein: Beim großen Karl in Aachen Will ich bestattet sein. Die echten Palmen wehen Nur dort um sein Panier: Ihn hab' ich liegen...
Seite 271 - Denn Pfaffentrug und Weiberlist Gehn über Alles, wie ihr wißt. Ein junges Weibchen Lobesan, Seit gestern erst getrauet, Gibt einen klugen Einfall an, Der alles Volk erbauet; Den ihr, sofern ihr anders wollt, Belachen und beklatschen sollt. Zur Zeit der stillen Mitternacht Die schönste Ambassade Von Weibern sich in's Lager macht, Und bettelt dort um Gnade.
Seite 379 - Gegend nah, Wo das Kloster aus der Mitte Düstrer Linden sah ; Harrend von des Morgens Lichte Bis zu Abends Schein Stille Hoffnung im Gesichte, Saß er da allein.
Seite 312 - Veste, Da wohnt' ein edler Graf, Den keiner seiner Gäste Jemals zu Hause traf. Er trieb sich allerwegen Gebirg und Wald entlang, Kein Sturm und auch kein Regen Verleidet
Seite 278 - ne Christenschar, Die auch zurückgeblieben war; Die sahen nun mit gutem Bedacht, Was Arbeit unser Held gemacht. Von denen hat's der Kaiser vernommen. Der ließ den Schwaben vor sich kommen; Er sprach: „Sag an, mein Ritter wert! Wer hat dich solche Streich gelehrt?" Der Held bedacht sich nicht zu lang: „Die Streiche sind bei uns im Schwang; Sie sind bekannt im ganzen Reiche, Man nennt sie halt nur Schwabenstreiche.* DIE RACHE Der Knecht hat erstochen den edeln Herrn, Der Knecht wär selber ein...

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