Die Stiftung der Marie Seebach: Ein Altenheim für Bühnenkünstler. Seit 1895 in Weimar

Cover
Böhlau Verlag Köln Weimar, 28.10.2015 - 276 Seiten
Das Buch betrachtet die Geschicke des »Marie-Seebach-Stiftes«, des 1895 in Weimar gegründeten und damit weltweit ältesten und einzigen deutschen Altersheims für Bühnenangehörige. Es verfolgt dessen Entwicklung vom Kaiserreich über Weltkriege, Hyperinflation, NS-Staat – erstmals werden die Verquickungen der »Marie-Seebach-Stiftung« mit der 1937 durch NS-Führer gegründeten »Emmy-Göring-Stiftung« dargestellt – und DDR bis heute. Beleuchtet wird das Leben von Marie Seebach (1829–1897), einer auf Gastspielreisen zwischen St. Petersburg und San Francisco gefeierten Schauspielvirtuosin, ihre daraus resultierenden persönlichen und künstlerischen Konflikte und die Gründe für ihre großzügige solidarische Stiftung. Auch das Wirken des Weimarer Schauspielers Wilhelm Hinrich Holtz, der als Kurator von 1919 bis 1971 die Stiftung über alle zeitbedingten Fährnisse hinweg gerettet hat, erfährt eine besondere Würdigung. Einblicke in das Leben der Heimbewohner, einer Gemeinschaft individueller Künstlerpersönlichkeiten an ihrem Lebensabend, runden die Lektüre ab.
 

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Inhalt

Dank
9
Grußwort
11
Auftritt
13
_GoBack
17
2 Der Weg zur Marie SeebachStiftung
54
3 Die Marie SeebachStiftung im Kaiserreich
76
4 Die Marie SeebachStiftung in der Weimarer Republik
107
5 Die Marie SeebachStiftung in der NSZeit
123
8 Die Marie SeebachStiftung in der DDR
177
9 Die Marie SeebachStiftung in der Bundesrepublik Deutschland
201
Abgang
231
Anhang
232
Anmerkungen
250
Literaturverzeichnis
268
Abbildungsnachweis
270
Dank des Autors
275

6 Die Marie SeebachStiftung unter amerikanischer Besatzung
157
7 Die Marie SeebachStiftung unter sowjetischer Besatzung
166

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Über den Autor (2015)

Reinhard Schau war bis zu seiner Emeritierung Leiter der Opernschule an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und des angeschlossenen Studiotheaters Belvedere.

Bibliografische Informationen