Osmotische Untersuchungen: Studien zur Zellmechanik

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W. Engelmann, 1877 - 236 Seiten
 

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Seite 42 - Dieses beachtet ist aber klar, dass die Durchgangsfähigkeit eines Stoffes nicht ausschliesslich von dem Durchmesser der intertagmatischen Räume abhängt und das negative oder positive Resultat diosmotischer Versuche mit verschiedenen Körpern und einer Membran oder umgekehrt mit verschiedenen Membranen und demselben Körper , kein relatives Grössenmaass der gelösten...
Seite 123 - Plasmamembran« zu bezeichnen, und es ist natürlich möglich. /\ dass eventuell das ganze Hyaloplasma, »Plasmamembran« ist, beide Begriffe also zusammenfallen.
Seite 73 - Von zwei gelösten Körpern wird in derselben Membran der eine, falls er nicht diosmirt, seine maximale osmotische Druckhöhe zu Stande bringen, während diese von einem anderen, die Membran durchdringenden Körper um so weniger erreicht wird, je ansehnlicher dieser diosmirt." Da nun durch die angewendeten Membranen (thierische Häute, Pergament) Colloide so gut wie gar nicht, Salze dagegen sehr reichlich diosmiren, so ergibt sich mit Nothwendigkeit der Schluss, dass erstere ihren vollen osmotischen...
Seite 14 - ... sollten bei denselben drei Grossen unter verschiedenen Bedingungen bestimmt werden: 1) die Bewegung von Wasser in eine Zelle, welche ein osmotisch wirkender Stoff erzeugt, der Wassereinstrom; 2) die Filtration, dh der Wasserausstrom, unter Druck; 3) die Druckhöhe, welche als Gleichgewichtszustand von 1) und 2) durch einen osmotisch wirkenden Stoff in einer geschlossenen Zelle zu Stande kommt. Um die Thonzelle mit den zur Messung der genannten Grossen nötliigen Apparaten zu verbinden, wurde...
Seite 123 - Nennt man aber die ganze hyaline Umkleidung des Protoplasmakörpers Hautschicht, Hautplasma oder wohl am besten Hyaloplasma, so ist da, wo dieses eine dickere Schicht bildet, wahrscheinlichst nur eine äussere Zone massgebend für die diosmotischen Vorgänge, welche wir am Protoplasma beobachten. Um dieses auszudrücken, habe ich mich entschlossen diese diosmotisch bestimmende Schicht als »Plasmahaut« oder »Plasmamembran« zu bezeichnen, und es ist natürlich möglich.
Seite 123 - Unterscheidung einer Plasmamembran ist nur mit Rücksicht auf diosmotisches Verhalten vorgenommen und in morphologischer Hinsicht vielleicht überhaupt nicht geboten.
Seite 14 - ... eingelagerte Membran"; injicirte er dagegen die Zelle mit Kupfervitriollösung und füllte sie dann mit Ferrocyankalium, so erhielt er „ aufgelagerte Membranen" '); nur letztere dienten zu den definitiven Versuchen. Es sollten bei denselben drei Grossen unter verschiedenen Bedingungen bestimmt werden: 1) die Bewegung von Wasser in eine Zelle, welche ein osmotisch wirkender Stoff erzeugt, der Wassereinstrom; 2) die Filtration, dh der Wasserausstrom, unter Druck; 3) die Druckhöhe, welche als...
Seite 122 - Hinsichtlich des diosmotischen Austausches und der osmotischen Druckhöhe ist es gleichgültig, ob die fragliche peripherische Schicht des Protoplasmas für sich nach ihrem Cohäsionszustande als Membran anzusprechen ist oder nicht. — Ob diese peripherische Schicht eine Membran ist, oder nicht, ist eben eine

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