Fundgruben fuer Geschichte deutscher Sprache und Litteratur, Band 1

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August Heinrich Hoffmann von Fallersleben
Grass, Barth, 1830
 

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Seite 265 - ICH ZOCH MIR EINEN VALKEN MERE DANNE EIN JAR 'Ich zoch mir einen valken mere danne ein jär. do ich in gezamete als ich in wolte hän und ich im sin gevidere mit golde wol bewant, er huop sich üf vil hohe und floug in anderiu lant.
Seite 335 - Der tenor haizt der Freudensal nach ainem lusthaws pey Salzburg vnd ist gemachet zu Prag, da der von Salzburg dar was komen zu kaiser Wenczla, der ym abhold was vnd verpot ym holcz zu bringen: do schuf der von Salzburg zu kauften als vil nuzz, daz er genug het zu brennen in seiner kuchen.
Seite 266 - Aller wibe wünne diu get noch megetin. als ich an si gesende den lieben boten min, j 6 wurbe ichz gerne selbe, waer ez ir schade niet. in weiz wiez ir gevalle : mir wart nie wip also liep.
Seite 22 - Ditze buch redenot unde zellet michilen vviftfim nou 10 tîeren unde non fogilen, aller erift uon demlewen, wie finiu dinch gelegen fint. Do der alte iacob finen fun gefegenote unde gewihte, do chod er: weif def lewen biftu iuda, wer fol irwekchen uon dineme (130- a.) geflahte einen man? wer, ane got? Von dem lewen zellent diu 15 buch, wie er habe driu geflahte. Daz erift ift, fo er get in den...
Seite 275 - Krist, daz dir so nurre der sünder ist; du gist im vrist vil lange üf bezzerunge. 5 so si gelobet naht unde tac din lop, daz mich vil armen sac gein dir enmac verteilen menschen zunge. wan dir sint elliu herzen kunt 10 und offen allez tougen, du weist daz mer unz üf den grünt und allez daz ie menschen munt ze keiner stunt gesprach, däst äne lougen.
Seite 51 - Domine, susceptor meus es : gloria mea, et exaltans caput meum. Voce mea ad Dominum clamavi : et exaudivit me de monte sancto suo.
Seite 265 - Ez hat mir an dem herzen vil dicke we getan 7 C daz mich des gelüste des ich niht mohte hän 29 noch niemer mac gewinnen. daz ist schedelich. jone mein ich golt noch silber: ez ist den liuten gelich/ 'ich zöch mir einen valken mere danne ein jär.
Seite 264 - Nu brinc mir her vil balde min ros, min Isengewant, wan ich muoz einer frouwen rümen diu lant. diu wil mich des betwingen daz ich ir holt si. si muoz der miner minne iemer darbende sin.
Seite 55 - Domine, ne in furore tuo arguas me; * neque in ira tua corripias me.
Seite 206 - Antheile, den diese Mönche an der Erziehung der Fürsten, zu deren Umgebung die Dichter gehörten, und solcher Laien nahmen, die sich mit dem Dichten beschäftigten. Die Sache ist sehr schwierig und wird vielleicht nie zu entscheiden sein. Wahrscheinlich gab's eine Art von Hofsprache, eine Mischung von Nieder- und Hochdeutsch, was doch unser jetziges Hochdeutsch zum Theil noch...

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