Erläuterungen zur geologischen Specialkarte des Königreichs SachsenIn Commission bei W. Engelmann, 1895 |
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Häufige Begriffe und Wortgruppen
0,28 Braunkohle Ablagerungen Alluvium altdiluvialen Apatit aufgeschlossen Augit Basalt Basalttuff Berges besteht bildet Biotit Bohrloch Braun Braunkohle Braunkohlenformation Brongniartiquader Bruch Conglomerate Decke Diabas dicht Diluvium Diorit Einschlüsse Einsprenglinge Erläuterungen zu Section fast fein feinkörnigen Feldspath flachen Flötze Gänge Gehänge Gemengtheile geologischen Gerölle Gesammtmächtig Geschiebe Geschiebelehm Granit Grauwacken grobkörnigen grossen Grundmasse Hainewalde häufig Höhe horizontal Hornblende jungvulkanischen Gesteine Kalk Kies kleinen Kohle Königshainer Körner Kuppe Lausitzer Granitit Lausitzer Hauptgranit Lehm letzteren lich Lösslehm Mächtigkeit Magnetit Meereshöhe meist Mikroskop mittelkörnigen nahe namentlich nehmlich Nephelin Nephelinbasalt nördlich nordöstlich nordwestlich oberen Oberfläche Olivin Orthoklas östlich petrographische Phonolith Plagioklas porphyrischen Quader Quadersandstein Quarz Quarzite Quarzporphyr reichlich Rochlitzer Rumburger Rumburger Granitit Sand sandig Sandstein Schichten Schiefer Schieferung Schotter Sectionsgebietes Seifhennersdorf selten Sign sowie stark Steinbruch Stellen stellenweise Strasse südlich südöstlich südwestlich Thäler theils Thon grau thonigen Thonschiefer Tiefe Tuff unregelmässig Untersilur Varietäten vereinzelte vergl Verwitterung Warnsdorf weiss weniger westlich zahlreiche ziemlich Zittau Zusammensetzung دو
Beliebte Passagen
Seite 28 - ... letzteren geht unter Umständen soweit, dass die ausgeschiedenen Mineralien vollkommen in einem homogenen amorphen Teig eingebettet sind. Eine geringe Beimengung derartiger amorpher Basis scheint den Mineralienbestand des Basaltes in keiner Weise zu beeinflussen, nimmt aber ihre Menge zu, so fehlt der Nephelin gänzlich, weil er keine Zeit mehr zu seiner Abscheidung gefunden hat. Dass das Fehlen des Nephelins bei Anwesenheit von reichlichem Glas nicht auf Abweichungen in der chemischen Zusammensetzung...
Seite 62 - Eine Gesetzmässigkeit in der örtlichen Verteilung der Basalte lässt sich im allgemeinen nicht erkennen, vielmehr ordnen sich die einzelnen Basaltdurchbrüche durchaus nicht auf bestimmten Linien an und liegen auch abseits der Bruchzonen in Quadergebirge.
Seite 36 - Bruch ausgestatteten Grundmasse ist bei allen diesen Spielarten des Hornblendebasaltes die nämliche wie beim olivinführenden Feldspath-Nephelinbasalt, nur zeichnen sich die an porphyrischen Ausscheidungen armen Varietäten durch gröberes Korn und durch ein Zurücktreten des Nephelins gegen den leistenförmigen Feldspath aus. Die zuletzt erwähnte, an porphyrischen Olivinen und Augiten reiche Abart ist hinsichtlich der Natur und Anordnung der Grundmassenbestandtheile nicht mehr vom olivinführenden...
Seite 28 - Gesteins vergrössert, wenn infolge von rascher Abkühlung ein Theil der Grundmasse zu Glas erstarrt ist. Die Ausbildung des letzteren geht unter Umständen soweit, dass die ausgeschiedenen Mineralien vollkommen in einem homogenen amorphen Teig eingebettet sind. Eine geringe Beimengung derartiger amorpher Basis scheint den Mineralienbestand des Basaltes in keiner Weise zu beeinflussen, nimmt aber ihre Menge zu, so fehlt der Nephelin gänzlich, weil er keine Zeit mehr zu seiner Abscheidung gefunden...
Seite 28 - ... derartig, dass sich daneben nur Olivin, Erze und Pyroxen nebst accessorischem Apatit finden (Glasbasalt = Limburgit). Eine besondere geologische Bedeutung gewinnen die beiden lediglich als älteste Ausscheidungen auftretenden Gemengtheile Olivin und Hornblende, indem sie sich offenbar zu verdrängen und zu vertreten streben. Der Olivin zunächst findet sich in ziemlicher Individuenzahl und gleichmässiger Vertheilung in der Mehrzahl der Präparate, besonders reichlich in denen von reinem Nephelinbasalt...
Seite 31 - O 1 ivin, M agne t-, beziehungsweise Titaneisen, Augit und zurücktretend Apatit in winzigen Individuen, die mit Ausnahme des Olivins vermehrt um Biotit, Nephelin und braunes Glas in der Grundmasse wiederkehren. Die zumeist zahlreichen und mit Krystallumrissen versehenen Olivine beherbergen, wie auch in den übrigen Basalten, häufig Spinellkryställchen. Der Nephelin tritt in den glasreichen Varietäten ähnlich wie der Quarz im Granit, als Ausfüllung der Zwischenräume auf, so dass er im Dünnschliffe...
Seite 7 - Querbruche erscheinen sie matt. Trotzdem sie auf beiden Seiten der Elbe im Allgemeinen gleich entwickelt sind, weisen sie doch auf dem linken Ufer eine grössere Mannigfaltigkeit auf als am rechten.
Seite 11 - ... Nephelin tritt in den glasreichen Varietäten ähnlich wie der Quarz im Granit, als Ausfüllung der Zwischenräume auf, so dass er im Dünnschliffe unregelmässig umgrenzte, lappenartige Schnitte liefert. Nur in Gegenwart von reichlichem Glas, wenn er also nicht zwischen die älteren porphyrischen Ausscheidungen eingeklemmt ist. nimmt er Krystallform an und bietet rechteckige oder sechsseitige, rundum von der amorphen Basis umgebene Schnitte dar, so auf der Parcelle unmittelbar nördlich des...
Seite 29 - ... so gibt sie sich unter dem Mikroskope als ein vollständig individualisirtes Neubildungsproduct zu erkennen. Dasselbe besteht aus einem Aggregat unregelmässig contourirter Schüppchen eines in Salzsäure leicht aufschliessbaren braunen Glimmers von geringer Axenschiefe, welche ohne alle Anordnung in einem ziemlich lichten Augit eingebettet sind. Der letztere bildet, wie die gleiche optische Orientirung darthut, ein einheitliches, freilich durch die zahllosen Einlagerungen blos skeletförmiges...
Seite 32 - O1ivin,Augit und Magnetit, respective Ilmenit porphyrisch ausgeschieden. Bildet das Gestein die Ausfüllung eines Ganges, so gesellen sich zu diesen groben Gemengtheilen noch zahlreiche , winzig kleine bis faustgrosse , zerspratzte, total zerschmolzene oder nur randlich angeschmolzene Bruchstücke des benachbarten Granites, die sich in deckenförmigen Ergüssen des nämlichen Basaltes nur äusserst selten vorfinden.
