Quellen und Untersuchungen zur Geschichte der Böhmischen Brüder, Bände 1-2

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Seite 88 - ... allerdings etwas undeutliche Bericht Gregors (A) die Abwesenheit des alten Waldensers von der Wahlsynode notwendig vorauszusetzen : „wir suchten [die Bestätigung der Gewählten] durch den einen, den wir vordem bereits von den Römischen gehabt [Michael] und durch den zweiten von den Waldensern, die der ersten Kirche entstammen, von dem wir die Hoffnung hegten, er sei im Stande der Gnade und welcher der Älteste unter ihnen ist an Jahren. Und diese beiden haben wir so zur Bestätigung jener...
Seite 89 - Waldensern, die der ersten Kirche entstammen, von dem wir die Hoffnung hegten, er sei im Stande der Gnade und welcher der Älteste unter ihnen ist an Jahren. Und diese beiden haben wir so zur Bestätigung jener drei angenommen. Wenn Gott es so haben wolle, so möge er es zeigen. Und wir beteten zu Gott: wenn er diese Bestätigung durch die Waldenser haben wolle, so möge er jenem Ältesten die Geneigtheit dazu ins Herz geben, daß er es gern nnd im Glauben tue.
Seite 88 - Wenn aber Gott in diesem Jahre es noch nicht haben wolle, so solle es keiner werden. Und wäre es auf keinen gefallen, so wären wir dieses Jahr ohne jedwede Priester geblieben, und auch fernerhin, bis uns Gott gezeigt hätte auf unser Gebet hin und unsern Glauben, er wolle es schon haben, und auch diejenigen Personen, von denen es ihm gnädig wohlgefalle, dass sie es würden.""1) Das wird durch die meisten anderen Quellen bestätigt. Die Schrift: Wie sich die Menschen . . . betont dagegen, dass...
Seite 45 - Kaplan des Königs war, aber nur die Messe las. Und ein Waldenser, mit dem er oft verkehrte, sagte ihm, er walte seines Amtes nur zur Hälfte, da er nicht predige. Und dieses bewies er aus der Schrift. Wiklifs Anhänger kamen und brachten seine Schriften nach Dresden und von da nach Böhmen".
Seite 24 - Unitiit schrieb um 1470 an Rokyczana: Da ihr die Waldenser duldet und liebt, die mit uns, was den Glauben betrifft, gleich gesinnt sind — denn so oft wir uns mit ihnen besprachen, fanden wir, dass sie im Glauben von uns sich nicht entfernen, vorzüglich in den gründlichen Dingen : warum sollte uns keine Duldung gewährt werden? Goll I, 22. 4 Goll n, 33 e.
Seite 88 - Priester Michael hat den Prager Magistern noch genauere Nachricht gegeben. Er sagt ausdrücklich: „Und es kam durch das Los" und nachdem er fast genau dieselben Ausdrücke gebraucht hat, wie die '") Kterak se lide . . . Br.
Seite 74 - Que el attribuis la reformation del Sanct Sperit a la fe morta de fora ct bapteia H enfant en aquella fe.
Seite 4 - ... Hussiten, insbesondere die der Waisen und Taboriten, auftauchten und sich verbreiteten, machten die romanischen Waldenser, die mit den Hussiten in engem Verkehre standen, diese Lehren grossentheils sich zu eigen und gingen an die Abfassung von Büchern, die mit denselben im Einklange standen (1432). 5. Wie unläugbar sich auch der Einfluss der Waldenserlehre bei der Begründung der Unität im J. 1457 (allerdings nur durch die Vermittlung Peters von Chelcic) geltend machte, und wie wenig auch...
Seite 96 - Kirche abstammen, durch einen, von dem wir die Hoffnung hegten, er sei im Stande der Gnade, und welcher der Älteste unter ihnen ist — an Jahren, fügt der vierte Brief hinzu — der in diesen Ländern uns gegenwärtig ist.

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