Das krystallo-chemische Mineralsystem

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W. Engelmann, 1852 - 156 Seiten
 

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Seite 109 - G. Rose schreibt unter anderem folgendes : „Indessen hat „Kokscharow für die Flächen des Kämmererits andere Werthe erhalten als „für die des Chlorits, aber sowohl die ersteren als die letzteren sind so compli„cirt, dass man unmöglich denselben Realität zuschreiben kann, und die Frage „über die Uebereinstimmung der Form des Chlorits und Kämmererits mir noch „nicht erwiesen scheint. Mit so grosser Sorgfalt die Messungen von Kokscha„row auch angestellt sind, so muss man hierüber...
Seite 82 - Krystallllächen be„gränzt, die glatt und glänzend sind, so dass sich deren gegenseitige Neigung „sehr gut bestimmen lässt. Ich fand hier für die Neigung der Zuschärfungs„flächen der scharfen Seitenkanten des rhombischen Prisma gegeneinander (der „Flächen l von Haüy) den Winkel von 93° 15
Seite 4 - Tetradiploiten mit Bidiploiten *). Die Klassen zerfallen auf folgende Weise in Ordnungen, Genera und Species. Für die Ordnungen und Genera wird einzig und allein auf den atomistischen Bau der chemischen Formeln, nicht aber auf die chemische Verschiedenheit der Elemente Rücksicht genommen, und zwar entstehen die Ordnungen durch die Mannigfaltigkeit, welche die Diploiten entweder unter sich *) Note i.
Seite 82 - Winkel von 93° 15' bis 23'. Auch die Spallbarkcit pa„rallel der geraden Endfläche ist wahrzunehmen, wenn sie gleich etwas weniger „vollkommen erscheint, als beim Topas. Indessen ist der Pyknit in diesem Fall „wohl nicht mehr -vollkommen im frischen Zustande; er neigt sehr zur Zersetzung; „stellenweise zeigt sich dies ganz deutlich, indem er sich dann mit dem Messer „ritzen lässt; aber dieser mehr oder weniger fortgeschrittenen Zersetzung ist wohl „die von dem Topas verschiedene Zusammensetzung...
Seite 6 - Ansicht vollkommen einverstanden bin, daß das System nur auf die Art der Elemente und deren Zusammensetzungsformel Rücksicht zu nehmen hat, so ist doch die Krystallform nichts Anderes als der Ausdruck einer bestimmten Zusammensetzung...
Seite 86 - T ein tafelförmiges Ansehen erhalten; die Flächen der verticalen Prismen werden durch die Flächen u und z, die schiefen Endflächen durch die Flächen M, r und l gebildet. Die Zwillingskrystalle haben, wie stets beim Epidot, eine der Fläche T parallele...
Seite 95 - Endkante 142° 55' von t gegen t über o 96° 6', von t gegen o auf der rechten Seite 153° 41' und von t gegen o auf der linken Seite gerade ebenso.
Seite 84 - Mejonit übereinstimmt, in der Zusammensetzung sich aber nach der Analyse von Thompson durch einen Gehalt an Eisenoxydul und einen grössern Gehalt an Kali als die übrigen Wernerite unterscheidet. Die Verhältnisse der Bestandtheile sind indessen etwas anders als beim Mejonit gefunden, daher die aufgestellte Formel noch der Bestätigung bedarf.
Seite 5 - Vorzug, dass Körper, welche in jeder Hinsicht nahe mit einander verwandt sind, wie z. B. die verschiedenen Granate, nicht an mehreren ganz verschiedenen Stellen des Systems gleichsam zerstreut, sondern unmittelbar nach einander als verschiedene Species eines und desselben Genus aufgezählt werden. — Es -wird ferner dadurch...
Seite 7 - Atome vereinigt sind, und diese Verschiedenheit in der Art der Vereinigung der Atome begründet oft mehr die äussere Verschiedenheit der Körper, als die Verschiedenheit der Atome selbst.

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