Friedenskirche in der Ökumene: mennonitische Wurzeln einer Ethik der Gewaltfreiheit

Cover
Vandenhoeck & Ruprecht, 2003 - 364 Seiten
0 Rezensionen
Rezensionen werden nicht überprüft, Google sucht jedoch gezielt nach gefälschten Inhalten und entfernt diese
English summary: The strong ethos of non-violence that is specific for the Mennonites derives from their ecclesiology. This is what the author of the recent research finds out by reviewing and considering Mennonite Theology and Ethics. He shows that they closely connect bible studies and theology with standards of good and peaceful living. And he concludes that the ecumenical dialogue might benefit from the free churches' concept of peace making. His own vision is a trinity-based communio. german description: In der Okumene findet seit einigen Jahren die Beziehung zwischen Ethik und Kirchenverstandnis besondere Aufmerksamkeit, nicht zuletzt im Rahmen der Dekade zur Uberwindung von Gewalt des Okumenischen Rats der Kirchen. Einen - bislang - ungehobenen Schatz an Erfahrungen mit diesem Themenkomplex bergen die freikirchlichen Mennoniten. Dass deren Ethik des Gewaltverzichts sich aus ihrem spezifischen Kirchenverstandnis speist, ist Kern dieser Untersuchung. Enns zeigt auf, wie eng die mennonitische Tradition exegetische Einsichten, theologische Grundfragen und ethische Forderungen miteinander verknupft und welch wertvoller Beitrag hieraus fur den okumenischen Dialog zu gewinnen ist. Der Verfasser entfaltet das Selbstverstandnis der Friedenskirchen, skizziert Potenziale und Perspektiven und entwickelt ein eigenes, trinitarisch gefulltes Konzept von Gemeinschaft/communio.
 

Was andere dazu sagen - Rezension schreiben

Es wurden keine Rezensionen gefunden.

Inhalt

Aspekte einer Ekklesiologie aus friedenskirchlicher
13
Ekklesiologie im Horizont der Ökumene
23
des Reiches Gottes 50 c Gemeinsame Eucharistie und eine
55
de vom wandernden Volk Gottes 59 h Die Marginalisie
63
Annäherungen an die Historische Friedenskirche
99
kation
117
Theologie
136
Ekklesiologische Aspekte
155
ökumenischen Bewegung Ökumenischer Rat der Kirchen
201
1955
224
Friedenszeugnis als essenzieller Ausdruck des aposto
255
Die Historische Friedenskirche Mennoniten
261
be 289 c Corpus permixtum und bekennende Gemeinde 292
292
meinschaftsaspekt auch im Blick auf andere? 303 c Gewaltfrei
304
LITERATURVERZEICHNIS
325
Weitere Literatur
335

156
176
ethischer Verpflichtung 187 c Christozentrismus in der congre
193

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Beliebte Passagen

Seite 28 - Die christliche Kirche ist die Gemeinde von Brüdern, in der Jesus Christus in Wort und Sakrament durch den Heiligen Geist als der Herr gegenwärtig handelt. Sie hat mit ihrem Glauben wie mit ihrem Gehorsam, mit ihrer Botschaft, wie mit ihrer Ordnung mitten in der Welt der Sünde als die Kirche der begnadigten Sünder zu bezeugen, daß sie allein sein Eigentum ist, allein von seinem Trost und von seiner Weisung in Erwartung seiner Erscheinung lebt und leben möchte.
Seite 27 - Die Kirche bekennt, die willkürliche Anwendung brutaler Gewalt, das leibliche und seelische Leiden unzähliger Unschuldiger, Unterdrückung, Haß, Mord gesehen zu haben, ohne ihre Stimme für sie zu erheben, ohne Wege gefunden zu haben, ihnen zu Hilfe zu eilen. Sie ist schuldig geworden am Leben der Schwächsten und Wehrlosesten Brüder Jesu Christi
Seite 15 - Der Ökumenische Rat der Kirchen ist eine Gemeinschaft von Kirchen, die den Herrn Jesus Christus gemäß der Heiligen Schrift als Gott und Heiland bekennen und darum gemeinsam zu erfüllen trachten, wozu sie berufen sind, zur Ehre Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Bibliografische Informationen