De Leonis a Rosmital nobilis Bohemi itinere per partes Germaniae, Belgii, Britanniae, Franciae, Hispaniae, Portugalliae atque Italiae, annis MCCCCLXV-VII

Cover
Gedruckt auf Kosten des Literarischen Vereins, 1843 - 212 Seiten
0 Rezensionen
 

Was andere dazu sagen - Rezension schreiben

Es wurden keine Rezensionen gefunden.

Inhalt

Andere Ausgaben - Alle anzeigen

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Beliebte Passagen

Seite 152 - Sie hetfen wild ochsen , die jagten sie auf den platz, und sassen auf iren gam retten (gar baldlaufende pferd), und schiessen länzlein, die sie füerten, in die ochsen, und welcher sich genau hinzuthet und vil länzlein hineinschoss , der was der best. Und erzurneten die ochsen , das sie jn nach liefen und die leut ser stiessen, also das man auf den selben tag zwen für tot hinwegtrug. Darnach und das gejeid ein end hett, do schlugen sie sich an einander und schussen mit den spiesslein und versatzten...
Seite 139 - Nantes. *) Franz II. aussdermassen hübsch, und schicket meinem herrn von essen und trank altag in die herberg und gab meinem herrn, herrn Jan und dem Frodner, Gabriel Tetzel und dem Muffel sein geselschaft. Und er gibt's gar ungern auss und ist hart zu wagen von dann zu bringen , und thet meinem herrn sunst grosse fuderung an ander fursten, herzogen und kunig.
Seite 101 - ... excelsi, baud dissimile a vero esse illum istas feras persequentem fauces convallium intrasse atque ibi ab iis comprehensum in lacum qui non longe ab arce distat coniectum esse, lacus enim est magnus et immensae profunditatis. perhibent aliquando homines eo commeare et in eum canes vel alia animalia proiicere solere.
Seite 165 - ... die figur gemalt. Man meint auch, es sey der kostlichst maier gewesst, als er in der weit gewest sey.
Seite 123 - Barbara abend kumen, mich gebeten mit jm gen Nürnberg zu reiten. Also unterwegen hat er mir gesagt von seiner reis: er woll alle christenlich kunigreich, auch alle furstenthum in teutschen und welschen landen geistlich und weltlich besuchen, und sunderlichen vor woll er gen dem heiligen grab und gen dem lieben herrn sant Jacob.
Seite 101 - ... ut quo devenerit in hanc usque diem ignoretur. ea de re cum quaereremus quid illi arbitrarentur, quonam pervenisset, an terrae hiatu absorptus vel quo pacto periisset, hospes noster ad quem diverteramus, vir grandi aetate, dicebat se a parentibus...
Seite 148 - ... und het jm schön junkfrauen und frauen geladen, die sein ser kostlich gekleidet auf den heidnischen oder türkischen schlag und ist auch vast mit allem wesen, mit trinken und essen auf den heidnischen sitten gericht. Die frauen und junkfrauen tanzen gar kostlich tänz auf die heidnischen mainung, und sein all braune weiber, und schwartz augen, und essen und trinken wenig und sehen die landfarer gern und haben die Teutschen lieb.
Seite 159 - ... land Portigal sein gar vil seltsamer gewonheit. Die meidlein, die geboren werden, richtet man zu, das sie selten an den kindern sterben. An etlichen enden beschneidet man die man. Die junkfrauen trinken keinen wein bis sie man nemen. Die priester haben an etlichen enden...
Seite 126 - Do ist ser ein kostlich frawencloster und die allerschonsten klosterfrawen die ich ie gesehen hab. Do sahen wir in der kirchen einen kostlichen sarch , dorin leit der lieber heilig sant Quirinus, und sahen sein hirnschalen. Doraus gab man uns zu trinken.
Seite 127 - Die oberst lud meinen herrn zu gast und macht jm einen kostlichen tanz in dem kloster. Und die klosterfrawen waren von kleidung ser hübs geschmuckt und kanten die allerfeinsten tentz^und iede het iren knecht, der jr dient und vortrat, und lebten nach allem jrem willen, und mag sagen, das ich all mein tag so vil hübscher weiber in einem kloster nie gesehen hab.

Bibliografische Informationen