Medicinische psychologie: oder Physiologie der seele

Cover
Weidmann, 1852 - 632 Seiten
 

Was andere dazu sagen - Rezension schreiben

Es wurden keine Rezensionen gefunden.

Ausgewählte Seiten

Andere Ausgaben - Alle anzeigen

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Beliebte Passagen

Seite 427 - Being shown his father's picture in a locket at his mother's watch, and told what it was, he acknowledged a likeness, but was vastly surprised ; asking, how it could be that a large face could be expressed in so little room...
Seite 520 - Verengerungen der Bronchien und die aufwürgende Bewegung der Speiseröhre, die den Bissen im Munde stocken macht, zeigen, wie auch die leibliche Organisation symbolisch ein Verschmähtes, unter dessen Drucke sie seufzt, auszustossen versucht.
Seite 427 - ... asking, how it could be that a large face could be expressed in so little room, saying, it should have seemed as impossible to him as to put a bushel of any thing into a pint. At first, he could bear but very little...
Seite 333 - Ueber die nähere Natur dieses Localzeichens werden wir uns bald weiter zu äussern haben ; wir können es hier nur als einen physischen Nervenprocess überhaupt bezeichnen , der sich constant für jede Stelle des Nervensystemes mit jenem veränderlichen Nervenprocesse associirt, welcher an derselben Stelle dem qualitativen Inhalte der wechselnden Empfindungen zu Grunde liegt.
Seite 336 - Nöthigung abzuleiten , das Empfundene in diese Anschauung aufzunehmen. Wir setzen vielmehr voraus, dass es in der Natur der Seele Motive gibt, um deren willen sie einer räumlichen Anschauungsform nicht nur fähig ist, sondern auch zu ihrer Anwendung auf den Inhalt der Empfindungen gedrängt wird; und weder jene Fähigkeit noch diese Nöthigung suchten wir aus den vorausgesetzten physiologischen Verhältnissen jener Localzeichen zu erklären.
Seite 84 - Experiments ebenso unterwerfen liesse, wie die Entdeckung der Aetherwirkungen ein anderes nicht minder wunderbares Gebiet psychischer Erscheinungen der zweifellosesten Beobachtung zugänglich gemacht hat.
Seite 118 - Es ist nicht nöthig, dass alle jene zuleitenden Fäden der Nerven in einen einzigen Punkt verschmelzen, an welchem die Seele sich befände; es reicht hin, wenn sie alle in ein nervöses Parenchym einmünden, das der allseitigen Verbreitung der Erregungen keinen Widerstand mehr entgegensetzt und sie daher wenigstens mit einem Theile ihrer Wirkung gewiss auch die Substanz der Seele erreichen lässt.
Seite 37 - Unsterblichkeit selbst wissenschaftlich überzeugt, und dennoch zu verlangen, dass man an sie glaube, dies ist ein widersinniges Spiel. Was sollte uns alle Wissenschaft helfen, wenn sie für unser ganzes geistiges Leben das Resultat hätte, dass einzelne...
Seite 297 - Verbrecher sind voll von Aussagen , die auf diese Entstehungsgeschichte ihrer Handlungen deuten, und man hält sie mit Unrecht oft für entschuldigende Erfindungen, da man von ihrer Wahrheit eine Verwirrung der Begriffe über Zurechnung und Strafbarkeit befürchtet. Allein die Anerkennung jener psychologischen Thatsache ändert die sittliche Beurtheilung nur wenig; das Vergehen besteht in diesen Fällen eben darin, jenen automatischen...
Seite 165 - Grund der Welt ebenso zur Erzeugung einer bestimmten Seele aus sich selbst anregt, wie der physische Eindruck unsere Seele zur Produktion einer bestimmten Empfindung nötigt167".

Bibliografische Informationen