Die Rota Romana

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Peter Lang, 2009 - 671 Seiten
Die Rota Romana ist eine der ältesten bestehenden Institutionen des Abendlandes. Als Ausdruck des päpstlichen Primates in Gerichtssachen nahm sie im Laufe des Spätmittelalters Gestalt an. Ihre konkrete Aufgabenstellung hat sich seitdem mehrfach gewandelt. Papst Pius X. verdankt sie ihre noch heute maßgebende Neuausrichtung.
Die Studie versteht sich als rechtshistorische Gesamtdarstellung. Sie will aufzeigen, welche Funktionen die Rota jeweils zeitbedingt wahrnahm und welche Bedeutung ihr auch weiter in der Kirche zukommt. Gesetzliche Bestimmungen, partikularrechtliche Sonderregelungen und die praktische Umsetzung des Auftrags werden dazu eingehend untersucht. Ausführlich wird auf die gegenwärtig geltenden Bestimmungen eingegangen. Viele ausgewertete Quellen sind bisher unveröffentlicht.
 

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Inhalt

a Die iudices delegati
34
Die capellani Papae
40
Die endgültige Gestaltnahme und die offizielle Errichtung
51
b Die Auditoren als delegierte Berufungsrichter des Papstes
57
Die Ergänzung und Umsetzung der Bulle
64
Ergebnis
71
b Die umfassende Gerichtstätigkeit der Rota im Hochmittelalter
78
Der Einfluss der Rota auf das gemeine Recht
90
Die Modifikation des Auftrages durch partikularrechtliche
251
Die Umsetzung des Auftrages in die Praxis
265
Ergebnis
283
Die Anpassung
285
Die internen Reformen der Rota
312
Ergebnis
326
Die Vervollkommnung
327
Die Angleichung territorialer Sonderregelungen an
362

Die Erneuerung
177
Die partikularrechtlichen Sonderbestimmungen
200
Die Wiederaufnahme des Gerichtsbetriebes
206
Ergebnis
218
Die Bestätigung
221
Die Rücknahme der Privilegien Polens
369
Ergebnis
404
Abkürzungsverzeichnis
503
Urheberrecht

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Häufige Begriffe und Wortgruppen

Über den Autor (2009)

Der Autor: Stefan Killermann, geboren 1956 in Eichstätt; Studium der Katholischen Theologie an der Katholischen Universität Eichstätt und an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom; 1982 Priesterweihe; 1985-1998 Beamter des Heiligen Stuhles am Apostolischen Gerichtshof der Rota Romana; 1989 Lizentiat, 1995 Doktorat am Päpstlichen Institut beider Rechte der Lateranuniversität; 1996 Avvocato Rotale; seit 2002 Offizial, seit 2004 Domkapitular in Eichstätt.

Bibliografische Informationen