Selbstbilder und Fremdbilder der "Anderen": Eine Geschichte Männer begehrender Männer in der Weimarer Republik und der NS-Zeit

Cover
Uvk Verlags GmbH, 2005 - 483 Seiten
Erst in den zwanziger Jahren wurde die Vorstellung, anders als die anderen zu sein, im deutschen Sprachraum zur Grundlage der Selbstbilder von Homosexuellen. Aus der Perspektive von Sozialkonstruktivismus und Queer Theory untersucht der Autor juristische, medizinische und politische Diskurse sowie von Pressetexte und zeitgenössische Lexikaeinträgen die Fremdbilder und die Feindbilder des Homosexuellen in der Weimarer Republik und der NS-Zeit. Von besonderem Interesse ist dabei, wie gesellschaftliche Fremdbilder die Selbstkonzepte Männer begehrender Männer beeinflussten und welche konkreten Auswirkungen die Fremdbilder von Polizisten, Staatsanwälten, Richtern, Gerichtsmedizinern und Sozialarbeitern auf die Strafverfolgung gleichgeschlechtlich Liebender während der NS-Zeit hatten.

Im Buch

Was andere dazu sagen - Rezension schreiben

Es wurden keine Rezensionen gefunden.

Inhalt

Forschungsinteresse
9
Einleitung
23
Geschichte der Konzeptualisierung von Homosexualität
37
Urheberrecht

29 weitere Abschnitte werden nicht angezeigt.

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Bibliografische Informationen