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nannte Wassettinie *)von Bergen op Zoom bis Heus:
den bezog. Der Herzog von York, am 4ten August eine
Viertelmeile hinter Breda zurücgegangen, dedte diese
Bewegungen.", vi ..... ..

Pichegru brach am 20sten Uuguft mit dem größten 39. n.w.Antw. Theile seiner Armee auf, und marschirte nach Westmalle, 4 M. . 6. Westm. am folgenden Tage bis Mot; ein großer Plan, den Feind

durch Bedrohung seiner Flügel über die Maas zurückzus. drången, soll hierbei zum Grunde gelegen haben, und theils aus Subsistenzmangel, theils wegen der Beigerung

Jourdans mitzuwirken, aufgegeben worden sein. Die 3 MM. n. w. Mol. Nordarmee wendete sich am 24ften plößlich gegen Tourn24 M. n. w. hout und erschien am 28sten bei Hoogstraeten; ein 5000

Mann starkes Corps war bei Mol mit der Weisung
zurüdgelassen worden, durch Streifereien bis Eyndhoven
die Desterreicher wegen ihres rechten Flügels besorgt zu
machen. Sobald der Herzog von York, dessen Border-
truppen schon am 25ften und 26sten leichte Gefechte
bestanden hatten, das Erscheinen der ganzen Masse des
Feindes bei Hoogstraeten erfuhr, ließ er noch in der Nacht

zum 29ften die Armee aufbrechen, und führte sie in zwei 7 M. n. d. Breda. Mårschen in eine Stellung hinter der La bei Haswyk

Turnh.

*) Eine detaillirte Beschreibung dieser Wasserlinie — Positionen,

welche durch künstlich vorbereitete Ueberschwemmungen unan:
greifbar gemacht werden können -- findet sich in der Schrift :
Militairische Bemerkungen über die Eroberung von Bolland
Š. 51--68.

und Dinter; die Arriergarde blieb etwas anderthalb Meira M. . .BaBw. len davon, am rechten Ufer der Dommel stehen *). How

14. Bei der österreichischen Armee bestand während dem das Corps des General Fray einige rühmliche, doch ganz einflußlose Gefechte am 5ten, 10ten und 23sten Uugust. Die Befebung von Trier durch die Republikaner veranlagte einige Beränderungen in der Aufstellung der Truppen, theils um die Wiedereroberung dieses wichtigen Verbindungspunktes vorzubereiten, theils um das Appro: visionnement von Luremburg zu fichern. In Folge dera selben stand seit der Mitte des Monat August General Nauendorf mit 3 Bat., 8. Esc. (4143 Mann) bei 7 m. f. 6. Lütt. Montjoie, 124 Bat., 16 Esc. (8796 Mann) bei Es=7 M. w. Montj. neur, 204 Bat. , 18 Esc. (17,391 M.) unter Latour in der stark verschanzten Stellung hinter Lüttich; 3% Bat. 1. M. n. Gen. 6 Esc. (3955 M.) in der Gegend von Visé, Kräy mit 2 M. n. 8. Lütt: 10 Bat., 16 Esc. (10,458 M.) vorwärts Mastricht, 911 M. n. Wif. Bat., 20 Esc. (8193 M.) zwischen Sittard und Stodem, M. n.ö. Mard).

mumns 1į M.n.w.Sitt. und 4 Bat., 4 Esc. (3649 M.) in und bei Roermonde. *3 m. n. Sitt. Das Hauptcorps von 24} Bat., 58 Esc. (25,215 M.) lagerte ungefähr hinter dem Mittelpunkte dieser Linie, in der Gegend von Fouron le comte. U18 der Prinz von dr. n. 6. Dife. Coburg gegen Ende des Monats das Commando nieder

*) Deft. Mil. Zeitf. I. 220. 221. v. Porbeck I. 336. 339

---343. 348. 349. 398. 399. 402-404. 40-418. 0.
Reiche S. 143-155. Jomini VI. 20-22. David
p. 71-74.

... legte, eilte fein Nachfolger der Feldzeugmeister Clerfait,

mit den übrigen Anführern der Verbündeten den Plan zu einer neuen Offensivoperation festzusetzen. Nach demselben sollte der Herzog von York Antwerpen erobern, und wenn dieses geschehen, die österreichische Urmee fich mit ihm vereinigen; wegen der nöthigen Vorbereitungen würde die Bewegung der Engländer und Hollander erst in der Mitte des Monat September haben beginnen können *). vs, Gerade izu diesem Zeitpunkte traf, wie wir wissen, Scherer mit 20,000 Mann bei Huy ein, und Jourdan fåumte nicht, fein Uebergewicht über die österreichische Armee zu benuken, welche sich indeß noch mehr ausgedehnt hatte. Nechts war das Corps unter Kray durch 8 Bataillone, 12. Escadrons, links das von Nauendorf bis auf 8000 Mann verstärkt, und 5800 Mann unter den

Generalen Zoph und Haddik verwendet worden, um bei Maljd). 31 M. Malmedy), Stavelot und Malscheid die Verbindung zwia. f. Stav.

schen ihm und dem linken Flügel der Hauptarmee zu . unterhalten, welcher jekt 22,500 Mann stark, mit der | 3.4 M. n. w. einen Hälfte zwischen Sprimont und. Esneur, mit der

Stav.
IM.1.w.Sprim. andern hinter Lüttich stand.

Gegen diesen führte Scherer die Divisionen Mar-
ceau, Hacquin und Mayer, so wie die Brigade Bonnet
(zusammen 34,200 Mann), ließ legtere Brigade Es-,

*) Wiener Zeit. S. 2402. 2403. 2469. 2472. 2574. 2575. 2606.

2637. 2666. Deft. Mil. Zeits. I. 214--220. 222. v. Por: bed I, 424. 425. 428–430.

neur gegenüber bei Le rond Chesne stehen überschritt: M. f. w. Efn. die Qurte auf mehreren Punkten weiter oberhalb, und stellte sich auf dem linken Ufer der Üyvaille von Dneur M. f.6.L.r.Ch. bis Montjardin auf *). Um den Uebergang über diesen 1 M. n. 8. Dn. Bach zu sichern, warb am 17ten das auf dem rechten Ufer gelegene Dorf Donflame genommen, konnte aber nicht behauptet werden, da die Desterreicher Unterstüßung erhielten. Gleichzeitig rückte der linke Flügel der frans zösischen Armee in fünf Colonnen gegen die Abtheilung unter Kray, drångte ihre Vordertruppen aus den Dórfern, welche sie vorwärts Mastricht befekt hatten, und ging nach einer lebhaften Kanonade erst am Abende zurück **).

*) Nach dem französischen Officialberichte, welchem Jomini ge

folgt ist, haben die Franzosen den Uebergang über die Durte am 13ten erzwungen, nach der Darstellung in der Dest. Mil. Zeitf., die mit Clerfaits Bericht übereinstimmt, ist der Uebergang, ohne Widerstand zu finden, am 15ten erfolgt. Legtere Ungabe wird durch den Umstand glaubhafter, daß die Iruppen

unter Scherer erst am 14ten bei şun eintrafen. **) Auch über den Tag dieses Gefechts findet eine Verschiedenheit

der Angaben statt. Somini nennt den 17ten, die Deft. Mil. Zeitf. den 16ten, die Officialberichte Clerfaits einmal den ersten, das andremal den zweiten Tag. Lektere beide Quellen geben noch an, daß Jourdan seinen rechten Flügel durch 12,000 Mann, die bei Choquier über die Maas gegangen, verstårkt habe; französische Werke fagen nichts davon, und nur daß der General sich einer Recognoscirung halber persönlich nach dem rechten Flügel begeben habe. Nach der Oest. Mil. Zeits.

Scherer begann am 18ten mit Tagesanbruch in vier ! Colonnen den Angriff. Die erste unter Bonnet über: 1 schritt die Durte zwischen Esneur und dem Einfluß der Ayvaille auf mehrern Punkten, und drohte die Verbin: dung zwischen dem General Riese, der mit 5 Bataillonen bei jenem Orte stand, und der 4 Bat., 2 ESC. starken

Abtheilung des General Otto zu unterbrechen, welche 4 m. s. 8. Ein. bei 1 Freture aufgestellt war. Gegen diese wendete sich

zugleich Marceau, der den Uebergang über die Ayvaille $M. f. 8. Fret. vorwärts Halen erzwang; die dritte Colonne unter ' M. f. 8. Bal. Mayer bewirkte dieß beim Dorfe Ayvaille; die Division Ý M. n. 8. Up. Hacquin ging durch eine Furth bei Sougnez. Ueberall

leisteten die Desterreicher mehrere Stunden lang rühmlichen

Widerstand, aber von dem Corps bei Sprimont nicht į M. n. Sougn. unterstüßt, und durch Hacquins Marsch - gegen Louveigne

im Rücken bedroht, mußten sie endlich den Rückzug antreten, wobei die Abtheilung unter Riese 3, die von Otto

11 Geschübe verlor. Beide Generale vereinigten sich 1 M. n. 6. Esn. Bei Beaufays, wiesen hier noch einen Unfall zurůd, und 1 M.n.w.Beauf. marschieten dann nach Bois de Brut. Die Abtheilung

i bei Sprimont, wo sich Latour persönlich befand, ging über 2 ŽM.1. . Spr. Louveigne und Forest nach Herve, und mußte 12 Ge

fchüße in einem Hohlwege stehen lassen; General Zoph rückte mit den Truppen bei Stavelot und Malmedy nach

wäre dieser durch die erwähnte Verstärkung auf 40,000
: Mann gebracht worden; wir wissen, daß er urspringlich schon

beinahe so viel betrug.

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