Die deutschen Colonien in Piemont: ihr Land ihre Mundart und Herkunft : ein Beitrag zur Geschichte der Alpen

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J.G. Cotta'scher Verlag, 1842 - 348 Seiten
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Seite 75 - Kennst du es wohl? Dahin! Dahin Möcht ich mit dir, o mein Beschützer, ziehn! Kennst du den Berg und seinen Wolkensteg? Das Maultier sucht im Nebel seinen Weg, In Höhlen wohnt der Drachen alte Brut, Es stürzt der Fels und über ihn die Flut Kennst du ihn wohl?
Seite 84 - Kennst du das Haus? Auf Säulen ruht sein Dach, Es glänzt der Saal, es schimmert das Gemach, Und Marmorbilder stehn und sehn mich an: Was hat man dir, du armes Kind, getan? Kennst du es wohl? Dahin! Dahin Möcht ich mit dir, o mein Beschützer, ziehn!
Seite 73 - Vater, ist's wahr, daß auf dem Berge dort Die Bäume bluten, wenn man einen Streich Drauf führte mit der Axt? Tell. Wer sagt das, Knabe? Walter. Der Meister Hirt erzählt's — Die Bäume seien Gebannt, sagt er, und wer sie schädige, Dem wachse seine Hand heraus zum Grabe.
Seite xi - Ueber die sogenannten Cimbern der VII und XIII Communen auf den venedischen Alpen und ihre Sprache.
Seite 87 - ... Furcht und Tadel", Bayard, der alle rühmlichen Eigenschaften des Rittertums zur Bewunderung der Freunde und Feinde noch einmal in sich vereinigte. Er hatte immer die Hakenschützen von Herzen gehaßt; ungern hatte er einem das Leben geschenkt, der in seine Hand gefallen war; es war ihm bestimmt, jetzt selbst durch eine Kugel umzukommen. Es liegt etwas Symbolisches, allgemein Bedeutendes in diesem von so vielen Geschichtschreibern hervorgehobenen Tode, der Niederlage dieses ritterlichen Heeres...
Seite 55 - Tale strömt der große Brunnen, eine prächtige Quelle am Fuße des begrasten Abhanges. Sie ist die einzige im Tal, die im Winter nicht versiegt, ja sie fließt das ganze Jahr hindurch ungefähr gleich stark und selbst mit gleicher Wärme, so daß sie Winters lau, und Sommers eiskalt erscheint. Der Boden ist rings an einzelnen Stellen eingesunken; auch glaubt das Auge durch einige Strecken, die mit Erlen (Troseln) bewachsen sind, den Lauf des unterirdischen Baches gegen die Gletscher hin verfolgen...
Seite 55 - Jahr hindurch ungefähr gleich stark und selbst mit gleicher Wärme, so daß sie Winters lau, und Sommers eiskalt erscheint. Der Boden ist rings an einzelnen Stellen eingesunken; auch glaubt das Auge durch einige Strecken, die mit Erlen (Troseln) bewachsen sind, den Lauf des unterirdischen Baches gegen die Gletscher hin verfolgen zu können. Das Volk hat sich diese Erscheinung nach seiner Weise erklärt. Der große Brunnen strömt aus dem «verlornen Tal...
Seite 202 - Memoires et Documens publies par la Societe d'histoire de la Suisse Romande, vol. H. Lausanne 1839—1841. — , Bluntschli, Bundesrecht" dessen: „Geschichte des schweizerischen Bundesrechts", Bd.
Seite 86 - der gute Ritter", „der Ritter ohne Furcht und Tadel", Bayard, der alle rühmlichen Eigenschaften des Rittertums zur Bewunderung der Freunde und Feinde noch einmal in sich vereinigte. Er hatte immer die Hakenschützen von Herzen gehaßt; ungern hatte er einem das Leben geschenkt, der in seine Hand gefallen war; es war ihm bestimmt, jetzt selbst durch eine Kugel umzukommen. Es liegt etwas Symbolisches, allgemein Bedeutendes in diesem von so...

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