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Landes-Obstbaulehrer Winkelmann hielt im Berichtsjahre 5! ) Vorträge und zwar: 1 über: „Spargelkultur."

5 „ „Die Auswahl des Pflanzmaterials und das Pflanzen

der Obstbäume.'1 1 ., „Die Auswahl der Pflanzstellen."

4 „ „Die Bekämpfung der gefährlichsten Obstbaumschäd

linge."

16 ., „Die Pflege der älteren Obstbäume."

5 „ „Die Pflanzung und Pflege der Obstbäume." 1 „ „Die Düngung der Obstbäume."

1 ., „Der Apfelblütenstecher, die Obstmade, der Frostnachtschmetterling." 1 „ „Rationeller Gemüsebau."

1 ,. „Die Obstverwertung im bürgerlichen Haushalte." 1 „ „Ernte, Sortierung und Verpacken des Kernobstes." 1 „ „Obstbau unter weniger günstigen Verhältnissen." 1 „ „Die Pflege der jungen und alten Obstbäume." 1 „ „Wodurch kann man auf die Gewinnung regelmäßiger und reicher Obsternten hinwirken?"

5 „ „Die Pflege der jungen Obstbäume." 3 „ „Das Umpfropfen der Obstbäume."

1 ,. „Die Anwendung des Karbolineums im Obstbau." -1 ., „Die Pflanzung und Düngung der Obstbäume."

2 „ „Die Pflanzung der Obstbäume."

1 „ „Durch welche Maßnahmen können die Obstbäume krebsfrei erhalten werden?" 1 „ „Zwergobstkultur."

1 „ „Die Bekleidung von Mauern und Häuser wänden mit Obstbäumen."

1 „ „Unregelmäßige Obsternten, ihre Ursachen und Vermeidung." Ferner hielt er ab:

6 Obstbaumpflegekurse von je 6 tägiger Dauer,

3 Obstverwertungskurse „ ., 3 „ „

1 Gemüsebau- und Gemüseverwertungskursus von 3 tägiger Dauer,

2 Obstverpackungskurse von je 2tägiger Dauer, 5 Pfropfkurse von je 2tägiger Dauer,

5 Baum wärterversammlungen,

19 praktische Unterweisungen in der Behandlung der jungen und alten Hochstämme, der Zwergobstbäume, der Herstellung und Verteilung der Bordelaiser Brühe usw.

In den Kreisen Unterwesterwald und Oberlahn veranstaltete er je einen 1-, im Kreise Hoechst einen 3 wöchentlichen ObstbauWanderkursus.

Durch ihn wurden besichtigt: 60 Gemeindeobstanlagen, 53 Gemeindebaumschulen, 1 Reformbaumschule dreimal und in 25 Gemeinden das vorhandene Gemeindeland, um dasselbe auf

seine Brauchbarkeit für den Obstbau zu prüfen.

Sein Augenmerk richtete er besonders auf die Bekämpfung des Ungeziefers. Die Obstanlagen der Gemarkungen des Landkreises Frankfurt a. M. unterzog er einer Revision, um festzustellen, ob und in welchem Umfange die Raupe des Goldafters auttritt. Im Kreise Usingen ging er in ähnlicher Weise vor und auf seine Anregung erließ das Landratsamt zu Usingen eine Verfügung, nach der alle Obstbäume des Kreises im Herbste mit Leimgürteln versehen werden müssen.

Während des an der Königl. Lehranstalt für Wein-, Obst- und Gartenbau abgehaltenen Obstbaukursus erteilte er den theoretischen und praktischen Unterricht in der Obstbaumzucht und gelegentlich des Baumwärterkursus wurde er mit der vertretungsweisen Erteilung des Unterrichtes im Obstbau betraut.

Der Landes-Obstbaulehrer hatte des öfteren Taxationen von Obstbäumen vorzunehmen und in einem Streitfalle ein gerichtliches Obergutachten zu erstatten.

An den Sitzungen des Ausschusses VIII für Wein-, Obst- und Gartenbau der Landwirtschaftskammer für den Regierungsbezirk Wiesbaden nahm er regelmäßig teil. Er besuchte den Camper Kirschenmarkt, die Ausstellung von Obstverpackungsgeräten in St. Goarshausen und den 1. Lehrgang für Obstbaubeamte usw. des Deutschen Pomologen-Vereines in Dresden. Ferner beteiligte er sich an den Beratungen über die Aufstellung eines neuen Obstsortimentes für den Regierungsbezirk Wiesbaden und hatte sehr häufig an Interessenten Rat der mannigfachsten Art zu erteilen.

Im Amtsblatt der Landwirtschaftskammer für den Regierungsbezirk Wiesbaden veröffentlichte er eine längere Abhandlung über Ernten, Sortieren und Verpacken des Obstes und in mehreren Tagesblättern solche über Insektenbekämpfung.

In seiner Eigenschaft als Geschäftsführer des Xassauischeu Landes-Obst- und Gartenbau-Vereines nahm er an dessen Sitzungen regelmäßig teil und hatte die Protokolle zu führen. Er besuchte soweit wie möglich die Zweigvereine, bewerkstelligte den Versand von Edelreisern, leitete den Gemüseanbauversuch und stellte das Resultat desselben zusammen.

Druck von Hermann Bevor & S>"hne (Beyer & Mann) in Langensalza

Bericht

der

Königl. Lehranstalt für Wein-, Obst- und Gartenbau

zu

Geisenheim a. Rh.

für das Etats jahr 1907

erstattet von dem Direktor

Prof. Dr. Julius Wortmann,

Geh. Reg.-Rat.

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Allo Rochto, auch das der Übersetzung, vorbehalton.

Inhalt.

3. Chronik j

I. Schulnachrichten. Seite

1. Veränderungen im Personal der Anstalt 1

2. Frequenz 3

a) Besichtigungen usw 6

b) Besuche 8

4. Ausflüge und Studienreisen 10

5. Periodische Kurse 12

6. Bauliche Veränderungen 13

7. Neuerwerbungen 14

8. Bibliothek, Sammlungen, Geschenke 14

II. Bericht Aber die Tätigkeit der technischen Betriebe.

A. Weinbau und Kellerwirtschaft 16

a) Weinbau. Von Weinbaulehrer Fischer 16

b) Kellerwirtschaft. Von Weinbaulehrer Fischer 41

B. Obst- und Gemüsebau, sowie Obst- und Gemüseverweitung 58

a) Obstbau. Von Garteninspektor Junge 58

b) Gemüsebau. Von Garteninspektor Junge 94

c) Obst- und Gemüseverwertung. Von Garteninspektor Junge ... 99

d) Bienenzucht. Von Anstaltsgiirtnei Baumann 129

C. Gartenbau, Obsttreiberei, Anstaltspark 138

a) Pflauzenkulturen. Von Garteninspektor Glindemanu 138

b) Obsttreiberei. Von Garteninspektor Glindemanu 154

c) Park. Von Garteninspektor Glindemanu 160

d) Anderweitige Versuche. Von Garteninspektor Glindemanu . . . 167

III. Bericht über die Tätigkeit der wissenschaftlichen Institute.

A. Önochemische Versuchsstation. Vom Vorstand der Station Dr. C. von

der Heide 173

B. Pflanzenphysiologische Versuchsstation. Vom Vorstand der Station

Dr. Karl Kroemer 240

a) Wissenschaftliche Tätigkeit 240

b) Sonstige Tätigkeit der pflanzenphysiologischec Versuchsstarion ... 271

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