Archiv für Kunde österreichischer Geschichts-Quellen, Band 25

Cover
Aus der Kaiserlich-königlichen Hof- und Staatsdruckerei, 1860
 

Was andere dazu sagen - Rezension schreiben

Es wurden keine Rezensionen gefunden.

Andere Ausgaben - Alle anzeigen

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Beliebte Passagen

Seite 187 - Auf diese unsere Forderungen haben die Edlen der genannten Länder und die Amtleute unseres vorgenannten Herrn solchergestalt geantwortet, dass zwischen dem vorgenannten Könige von Böhmen eines und uns beiden Ehegatten ändern Theils zu jener Zeit, als wir die Ehe schlössen, über denselben Gegenstand Verhandlungen gepflogen und nach mehrfachen Verhandlungen eine gütliche Übereinkunft geschlossen worden sei. nach deren Inhalte wir all...
Seite 252 - Heinrich von Hohenlohe, Graf Hugo von Tauffers und später auch der Marschall Hermann von Landenberg zogen davor; dieser aber sah nach vierzehn Tagen ein, daß bei der Festigkeit des Platzes und seiner unzugänglichen Lage die Belagerung ein Jahr lang dauern könne. Er ließ zwei starke Kriegsgerüste auf den Plan vor der Burg selbst hinaufbringen und verlegte alle Mannschaft dicht an dieselbe. Dann ritt er eiligst nach Wien und bat den Herzog Rudolf selbst hinzukommen, seine ersten Waffen zu verdienen....
Seite 246 - Ulreich vonHewnenburch vergich vnd tue chunt allen den, di disen brief sehent oder horent lesen, wand der Hohe fürst, min herre, der Herczog Albrecht von Oesterreich vnd von Steyr mir von sinen genaden vergeben hat, swaz ich wider in han getan vnd mich genczleich in sein Hulde vnd sein Gnade hat genomen. Dar umbe lob ich im her wider . . . vnd verbinde mich ouch gen im mit meinem Aide vnd minen triwen, daz ich im trewleich vnd stete dienen...
Seite 188 - Zukunft kommen sollten; welche alle wir von jetzt an abthun und ausser Kraft gesetzt wissen wollen, dass aus ihnen uns fürder kein Recht zustehen soll, wann sie auch immer vorgebracht werden mögen, während jedoch die Verfügung über das Pfand selbst und der volle Empfang der Renten uns und unseren Erben beiderlei Geschlechtes verbleibt, bis uns...
Seite 211 - Judenburg schenkte Graf Ulrich von Pfannberg mit Einwilligung seiner Gemahlin Margareth und seines Schwiegervaters des Grafen Ulrich von Heunburg dem Stifte Admont seinen grossen Hof in Tollnich zu St. Peter bei Leoben zum Ersätze für alle von seinen Voreltern dem Grossvater Ulrich und dem Vater Heinrich Grafen von Pfannberg dem Stifte zugefügten Beschädigungen und weil drei seiner Muhmen (Vatersschwestern) in das Nonnenkloster zu Admont aufgenommen worden seien.
Seite 90 - Willen nit abstcen, wolt er aber ain Trunckh thain, so soll er mit dem rechten Fues auf der Erd steen und mit dem denckhen *) Fues im Stegraif, und über dem Sattel trünckhen. Wurd er darüber gefunden, so sollen die Herrn von Topel nach im greiften lassen. 13. Item, Wenn ainer seinem Nachper sein Weib schlägt oder schilt, und klagt ierem Mann zuvor nit, ist (er) zu Wandl 6 Schillinge 2 Phening. 14. Item Wer nach Ave Maria zeit am Heiligen Nächten Traid oder Heu einfüert, (ist) zu Wandl 72 Phening....
Seite 388 - Kammergerichtes geführte Process. Mohr war nicht abgeurtheilt, aber auch nicht losgesprochen. Das Ende des Processes ward in die Hände des Hoch- und Deutschmeisters gelegt, welcher daher auch ohne Zögern ddo. Heilbronn 26. Juli (wiederholt am 9. August) seiner Regierung in Mergentheim den Auftrag ertheilte, den Gefangenen ans Regensburg durch den Hauptmann von Neuhaus, einer Feste in Mergentheims Nähe , Hans Leonhard Herold mit Namen, unter Bedeckung von sechs Dragonern nach Mergentheim zu bringen....
Seite 101 - Würt dass nit thuen, auch für im nit versprechen, so soll der Würt mit sambt den Richter zugreiffen, damit er gefangen werd, wollt der Würt dass auch nit thuen. so soll man im straffen, und geben dem Richter des wandl 72 Pfening. §. 17. Die Feuerstett soll man gar vast bewaren, und die Beschauer die darüber gesetzt seyn , sollen dieselben in Jar auf das wenigist ainst gar eben beschauen, wan sie wellen, und wo ain bese Feuerstat ist, so sollen sie selb negst schaffen zu wenden oder machen....
Seite 340 - Thal zu practiciren; ja er sei, falls es dem Kaiser genehm, entschlossen, sein Carico zu resigniren und es gerne einem Ändern zu cediren. Mohr soll sich auch beim Fürsten von Eggenberg erkundigen, wann und wo sich dieser mit Waldstein dieser Veränderung wegen besprechen wolle und könne. Zeitlich...
Seite 113 - Viech auf der gasse oder anderwerts gefunden würdt, der so offt zu wandl ain Pfundt Pfening verfaln, vnd den schaden absonder zu erstatten schuldig sein. Ein ieder sol sein Viech mit czein vnd ander gebürlich weg verfriden, vnd kainem damit schaden zufuegen bei Vermeidung des Richters Wandl, welcher aber sein Viech seinem nachparn in wisen, äcker oder im Marckfeldt, dieweil das traidt steht, oder ändern gründten zu schaden halten wierdt, oder das Viech zu schaden gehen...

Bibliografische Informationen