Charikles: Bilder altgriechischer Sitte, zur genaueren Kenntniss des griechischen Privatlebens entworfen von Wilhelm Adolph Becker, ; in zweiter Auflage berichtigt und mit Zusätzen versehen von Karl Friedrich Hermann. Erster-[dritter] Band, Band 1

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Beliebte Passagen

Seite 108 - Worten: <Was hülfe es dem Menschen, so er die ganze Welt gewönne, und nähme doch Schaden an seiner Seele?
Seite 122 - Wie er sich räuspert und wie er spuckt Das habt ihr ihm glücklich abgeguckt...
Seite 68 - Non hercle, adulescens, iam hos dies complusculos quemquam istic vidi sacruficare, neque potest clam me esse si qui sacruficat : semper petunt aquam hinc aut ignem aut vascula aut cultrum aut veru aut aulam extarem, aut aliquid — quid verbis opust ? Veneri paravi vasa et puteum, non mihi.
Seite 100 - Thammuz oder Adonis, wie ihn die Griechen nannten , ein Sinnbild der sterbenden und wiederbelebten Natur, und sein Fest wurde zu Ende des Winters gerade zu der Zeit gefeiert, wo die erstorbene und erstarrte Erde der wiederkehrenden Sonne erste mildere Strahlen auffängt und in allen ihren plastischen Kräften und Lebenskeimen den ersten Pulsschlag des Wiedererwachens fühlt.
Seite 96 - Quod si omnia nobis, quae ad victum cultumque pertinent, quasi virgula divina, ut aiunt, suppeditarentur, tum optimo quisque ingenio negotiis omnibus omissis totum se in cognitione et scientia collocaret. Non est ita. Nam et solitudinem fugeret et socium studii quaereret, tum docere, tum discere vellet, tum audire, tum dicere.
Seite 66 - ... quae tu reddideris ego primus pocula sumam, et qua tu biberis, hac ego parte bibam.
Seite 168 - Charikles, sagte er, ist es an dir zu rathen: Nicht sterblich ist's, doch auch unsterblich nicht; Gemischt aus beiden; halb der Menschen Loos Und halb der Gottheit theilend ; immer neu Entsteht und schwindet wechselnd es dahin. Unsichtbar ist's, doch Allen wohl bekannt16). Dein Eäthsel ist etwas unbestimmt und dunkel, sagte nach einigem Nachdenken Charikles, doch irre ich nicht, so lässt es sich wohl vom Schlafe erklären. Nicht wahr? Aber du hättest es deutlicher machen sollen. Nun aber Euktemon,...
Seite 93 - Man kann noch weitergehen: höchst selten nur spricht sich bei Griechen die tiefe und warme Empfindung der Reize , welche die unbelebte Natur bietet, aus, deren Mangel bei uns, wo er sich findet, immer getadelt oder bemitleidet wird.
Seite 316 - Metuerem, ne ibi defregisset crura aut cervices sibi. Turn ne uxor mihi insignitos pueros pariat postea, Aut varum aut valgum aut compernem aut paetum aut broncum ßlium.
Seite 356 - Wie die Königstochter Nausikaa auf Athene's Mahnung, noch ehe ihr ein Gemahl bestimmt ist, schon für die hochzeitlichen Gewänder sorgt, deren sie selbst bedarf und die sie an andere austheilen muss...

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