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amtliche Notizen und Besprechungen, besonders aus dem „Staatsanzeiger“ und aus der „Provinzial-Correspondenz“ hinzugenommen. Die betreffenden Citate namentlich aus den ersten Regierungsjabren dürften auch insofern von Interesse sein, als aus denselben klar hervorgeht, wie der nationale Geist der auswärtigen Bismardschen Politik vom ersten Augenblick an und besonders seit der Zeit des Frankfurter Fürftentages und während der ShleswigHolsteinischen Krisis so bestimmt und offen, als es nach Lage der Verhältnisse möglich war, angedeutet und angekündigt worden ist. Wenn diese Andeutungen damals unter dem Einflusse des inneren Zwistes feinen Glauben fanden und keine Wirkung übten, so erscheint es für ein richtiges Gesammtbild der politischen Wirksamkeit Bismarcs um so unerläßlicher, jene authentischen Zeugnisse für jein uranfängliches und konsequentes nationales Streben zu bewahren.

Der zweite Band des Buches wird die Zeit vom Ausbruch des französischen Krieges bis zur unmittelbaren Gegenwart umfassen und soll noch im Laufe dieses Jahres erscheinen.

Der Verfasser hält es schließlich für seine Pflicht, ausdrücklich zu bemerken, daß Fürst Bismarck selbst von dem Unternehmen und von der Ausführung desselben bisher keine Kenntniß hat.

Berlin, im März 1878.

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Inhaltsverzeichniß.

Bis zur Uebernahme des Ministeriums. 1815—1862.

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1. Vor dem Eintritt ins öffent

5. Nach Olmüt (1850). Seite

Seite liche Leben.

Zur Entscheidung über Arieg und Geburt. Die Familie und das Big

Frieden. Die Ehre Preußens mardiche Geschlecht

3

und der Armee. Heffen und Die Jugend und Jünglingszeit

Holstein. Hr. v. Radowit.
Deichhauptmann. Vermählung 5

Desterreich eine deutsche Macht.
Bund mit der Revolution

35 2. Bismarcks politische Anfänge auf

dem Vereinigten Landtage. Rede über die Volksbewegung von Vom Eintritt in den Staatsdienst 1813 (17. Mai 1847)

6

bis zur Uebernahme des MiniUeber den monarchischen Rechtsboden

7 in Breußen (1. Juni)

fteriums. Preußen ein christl. Staat (15. Juni) 9

6. Am Bundestage in Frankfurt. 3. Nach den Märztagen 1848. Die ersten Eindrüde (Briefe) 42 Bei der Adresdebatte im Vereinigten Selbstbetrachtungen .

43 Landtage (2. April) 11 Sendung nach Wien

44 Wahl zur Zweiten Kammer (1849) 12 Ueberdruß an den BundestagsangeRede gegen d. Aufheb. 8. Belagerungs- legenheiten

45 zustandes in Berlin (21. März) 12 Die Erneuerung des Zollvereins 46 Gegen Bewilligung einer Amnestie. Das Ministerium der neuen Aera . 47

Rebellion u. Humanität (22. März) 13 Zur Ablehnung der Deutschen Kaiser

7. In St. Petersburg. frone (10. April)

14

Die Erfahrungen in Frankfurt und Preußen und die deutschen Klein

ihre Nuşanwendung (Schreiben staaten. Drei-Königsbund.

an Minister von Schleinit) 49 Spezifisches Preußenthum und die

Weiteres zur Deutschen Politik (Zwei
Armee (6. September)

18
Schreiben)

53 Die Arone und das Steuerbewilli

Deutschland und Frankreid

54 gungsrecht. — Konstitutionalismus

Die Konservativen u. d. deutsche Frage 55 u. preuß. Verfassung. - Das Recht

57 der Krone in Preußen (24. Septbr.) 22 Zwischen Petersburg und Paris

Zukunftsgedanken (1862) Die Civilehe und das christliche Volksbewußtsein (15. Novbr.)

27

8. In Paris. 4. Bm Erfurter Parlament (1850). Neue Ungewißheit

59 Breußen und die Unionsverfassung. Aus Südfrankreich

60 Der preußische Geist und die Berufung nach Berlin .

60 Revolution (15. April)

31 Ernennung zum interimistischen Mis Ueber freies Vereinsrecht (17. April) 33 nisterpräsidenten

60

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58

.

109

Von der Uebernahme des Ministeriums bis zum Prager

Frieden. 1862-1866.
Seite

Seite 9. Der Militärkonflikt.

14. Der Aufstand in Polen und Der Ausgangspunkt

64

die Uebereinkunft mit Erste Erklärung Bismarts (29. Sep

Rußland. tember 1862)

66
Aufstand in Polen

102 Vertrauliche Leußerungen (Ende September)

66

Sendung Alvensleben und Konven-
tion mit Rußland .

103 Berhandlungen im Abgeordneten

Diplomatisde Erörterungen mit bause. Erklärung Bismarcks.

103

England u. . w. (7. Oktober). 67

106 Ministerium Bismard. (8. Ottbr.) Scheitern der Intervention .

69 Im Herrenhause

69

15. Die polnische Frage im AbSoluß des Landtage (13. Ottbr.) 69

geordnetenhause. Die Anfänge der auswärtigen Interpellation Kantack und Antwort Politit.

Bismarcs (16. Februar). 107

Interpellation und Rede des Abs 10. Der Feldjäger nach Kurhessen.

geordneten von Carlowiß Die vorgängigen Beziehungen zu Aus der Rede des Abg. v. Sybel. 111 Kurbesjen.

72 Rede Bismarcks und Konflikt mit Note Bismards durch den Feld

dem Vice - Präsidenten Behrend jäger (24. Novbr.).

74 über die Stellung der Minister Der Erfolg. . 75 im Hause (26. Febr.)

112

Rede von Twesten und Erwiderung 11. Die ersten Schritte und Erklä

Bismarcke

117 rungen zur Handelspolitik. Simson und Bismard

120 Zur Durchführung des französischen Schlußrede Sybels

121 Handelovertrags

75

16. Wiederanregung der Schles: 12. Die ersten Aeußerungen über die

wig - Holsteinschen Frage. deutsche Frage.

Dänischer Erlaß v. 30. März 1863 123 Das Delegirten-Projekt und PreuBens Erklärungen

77

Preußischer u. österreichischer ProBismarcs Circulardepesche über

test; Depesche Bismarcks(15. April) 124 die Beziehungen zu Desterreich

Interpellation Twestens und Ants (24. Januar 1863) 80

125 wort Bismarcks (17. April)

Dänische Circulardepesdhe 84

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129 Desterreichs Antwort (28. Febr.)

Bundesbejdyluß wegen Erecution 13. Der Verfassungskonflikt. gegen Dänemark (1. Oktbr.). . 130

131 Die erste Konfliktssession. Eröff

Englische Abmahnungen . nungsrede (14. Januar)

86 Bismards Reden über Budgetrecht

17. Weitere Entwidlung des inneu. Verfassung (27.-29. Januar) 88

ren Konflikts. Stellung des Abgeordnetenbauses Die Militärfrage. Roon

131 zu Bismards Erklärungen(Gneist. Konflikt Roons mit dem ViceGraf Schwerin. Sdulte. Sybel.

Präsidenten Bodum - Doiffe. 132 v. Carlowiķ).

93 Adresse des Abgeordnetenhauses u. Bismarck über die Herabsetzung

Allerhöchste Botschaft

134 Preußens vor dem Auslande 98 Sdylußrede Bismarcs (27. Mai) 138 Adreffe des Abgeordnetenhauses 99 Preßverordnung

139 Antwort des Königs

100 | Der Regierung Sinn und Streben 140

.

.

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Seite

Seite 18. Frantfurter Fürftentag. Rede Biomards (18. Dezember) 177 Karlsbad und Gastein

142 Im Herrenhause. Rede über Dileta Einladung zum Fürstentag ; öfter - tantismus in d. Politik (21. Dzbr.) 180 reichische Dentsdrift

143 Allerhöchste Ablehnung der Adresse Ablehnung. – Schreiben d. König8 145 des Abgeordnetenhauses

181 Depeschen Bismards nach Wien 145 Follectiveinladung der Fürsten 147 23. Diplomatische Berhandlungen. Ablehnung. Schreiben des Königs 147 Stellung Englands

182 Biricht d. Staats- Ministeriums üb. Erklärung Dänemarts

183 die Reform - Akte (15. Septbr.). 149 Antrag Vesterreichs und Preußens

auf Piandnahme Schleswigs 184 19. Die deutsche Frage und der

Englands Mahnung u. Bismarcks
innere Konflikt.
Antwort

185 Auflösung des Abgeordnetenhauses.

Eintritt des Prinzen von Augustert Berichte des Staats - Ministeri

burg in Holstein

187 um8 (2. Septbr.) 154 Franzöfisde Depeche.

188 Aufruf an die Wähler

155 Selbstständiges Vorgehen DesterErlaß an die Dorfgemeinde Stein.

reiche und Preußens

189 grund

157 Circulardepesche Bismard (19. Ja: Die Wahlen 157 nuar 1864).

190 20. Die Landtagssession 1863

24. Weitere Debatten üb. Schleswigbis 1864.

Holstein im Abgeordnetenhause. Thronrede (9. Novbr.)

158
Erklärungen Bismarcks in der Ans

192 Adreßdebatte im Herrenhause 160

leihecommission (Ianuar) Erklärung Bismards über den pol

Aus der Rede des Berichterstatters
Afmann

192 nischen Aufstand (19. Novbr.). 160

Rede Bismards (21. Januar). 194 Der Konflikt und die Minister der

Aus der Rede Virchows

196 neuen Aera

162

Antwort Bismards. Politik und 21. Kongreßvorschlag Frankreichs.

Partei (22. Januar)

199 Einladungsschreiben Napoleons

Weitere Aeußerungen gegen Sculpe162

Delitzsch und Graf Sdwerin 201 Antwortschreiben des Königs 163

Ablehnung der Anleihe; Resolution 207 22. Neue Wendung der Schleswig- 25. Der Ausgang der Session. Holsteinschen Frage.

Verhandlungen über das MilitärTod des Königs Friedrich VII.

budget.

208 von Dänemart

165 Rede des Kriegs- Ministers v. Roon 208 Proclamation des Prinzen von Ablehnung der Kosten der ReorgaAugustenburg 165 nisation; Resolution

209 Vorgänge am Bunde u. in Holstein 166 Berathung der Militär - Novelle ; Gemeinschaft Preußens und Desters

Gneist.

210 reids 167 Schlußwort Grabows

210 Im preußijden Abgeordnetenhause 168 Schlußrede Bismarcks (25. Januar) 211 Erklärung Bismarcks (1. Dezember) 169 Aus den Reden von Sybel und

26. Vor dem Ausbruche des Virchow

170

dänischen Krieges. Sdiriftwechsel des Prinzen von Stellung Englands u. Frankreichs 213

Augustenburg mit Kaiser Napoleon 173 Preußens Stellung zum Londoner Jdentische Noten Desterreichs und

Vertrage.

Depesche Bismarcs Preußens (5. Dezember). 174

(30. Januar)

214 Das Vorgehen mit der Bundes- Erklärung Preußens u. Desterreichs 215 erecution .

Protest der deutschen Fortschritt8 Arresantrag im Abgeordnetenhause 177 partei.

216

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Seite

Seite 27. Der dänische Krieg. Die Erbansprüche und sonstigen Der Beginn des Krieges

218
Momente .

254 Der Krieg und seine Ziele . 219 Resolutionen und Erklärungen in Der innere Streit in Deutschland 220

Schleswig-Holstein u. Lauenburg 255 Englische Waffenstillstands- und

Nationalverein und 36 er Ausschuß 256 Konferenzvorschläge

222 | Adresse Scheel - Plessens und Biss Stellung Rußlands

222 mards Antwort (11. Jan. 1865) 258 Am Bunde.

223 Weitere Erklärungen Preußens und

30. Zum Beginn der Landtags: Desterreichs

224

session 1865. Depesche Bismarcs über die Kon

Aus der Thronrede (14. Januar) 260 ferenzen (29. März)

225

Der Weg zum inneren Frieden. 262 Demokratische Rejolutionen. „Nul

Der Verfassungskonflikt und der und nichtig“ .

226

Geist der Verfassung. Rede Düppel, der Sieg und seine Folgen 228

Bismarc8 (24. Januar)

264 Annerionsadresse und Antwort des Könige

Der Verfassungskonflikt und die 229

Militärfrage. Aus einer Rede Lossagung Preußens vom Londoner

des Grafen Eulenburg . 267 Vertrage. Depesche (15. Mai). 231 Zur Annerion. Brief Bismarck8 232

31. Berhandlungen über die ErDie Londoner Konferenzen und der

richtung eines selbstständigen Waffenstillstand

233 Schleswig-Holsteinsden Erklärungen auf den Konferenzen. 234

Staatswesens.
Sdheitern der Konferenzen

235
Dentsdrift

268 Bei der Wiederaufnahme d. Feinds

Die Februarbedingungen; Depesche jeligkeiten; Depesche Bismarcs

Bismarcs (22. Februar). 271 (23. Juni)

236

Ablehnung Seitens Desterreichs
(5. März)

275 Der weitere Krieg. Aljen 237 Vorgänge am Bunde.

276 Waffenruhe.

237 Der Prinz von Augustenburg und Welches sind annehmbare Frieden8

die Februarbedingungen

277 bedingungen?

237 Die Ziele und Erfolge in der Friedenspräliminarien (1. August) 239

Schleswig-Holsteinsden Sade . 281 Depeschenwechsel zwisdien Preußen

Depesde Bismards wegen Berufung und England (August)

239

d. Schleswig-Holsteinsdhen Stände
(17. April)

. 283 Zurüdziebung der Bundestruppen. 241 Depesde Bismarcs an Bayern und

32. Die Schleswig-polsteinsde Sachsen (13. Dezbr.)

242 Frage im Abgeordnetenhause. Friedensvertrag (30. Oktober) 243

Denkschrift zur Kriegskostenvorlage 285 Sieges feier.

245

Die Schleswig-Holstein de Frage

und die Marine. Rede Bismards 28. Erneuerung des deutiden

(1. Juni).

288 Zollvereins.

Aeußerungen des Berichterstatters Uebersicht der Verhandlungen

246

Dr. Virchow und Bismards Er-
Aus der Thronrede

250
widerung (2. Juni)

. 295 Zwei Jahre auswärtiger Politik 251

Die Stellung des Abgeordneten

baujes und das Vorgehen der 29. Zur weiteren Regelung der

Regierung. Rede Bismarcs
(13. Juni)

297 Schleswig-Holsteinschen Frage.

Aeußerungen d. Abgeordneten Wals Das Verhalten des Prinzen von

deđ, Dunđer, Löwe, Twesten und Augustenburg

253 Bismards Schlußwort (14. Juni) 302

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