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Seite Medlenburg u. 8. Bund (22. April) 842 Schreiben Bismarc8 an Fürst Steuern und Staatsbedürfnisse Putbus

868 (21. Mai)

845

Regelung der völkerrechtlichen Vers Der Bund und die Steuerfragen

tretung des Bundes u. Preußen8 870 (22. Mai)

847 Eine Etatsüberschreitung unter MiDer Militäretat und die Sicherheit

nister v. 0. Heydt. Bismarc des Landes (22. Mai) 853 (11. Februar 1870)

872

Antrag auf Vertagung des land-
Reise nach Hannover, Bremen 2c. 854

tages. Rede im Herrenhause
(11. Februar 1870)

875 Die Ausgaben der Zougeseßgebung 855 Slußrede Bismards

879 Schluß des Reichstags und zouparlaments

856 69. Reichstagssession 1870.
Thronrede (14. Februar)

881 67. Defterreichische diplomatische Ver

Baden und der Norddeutsche Bund
öffentlichungen
Rede (24. Februar)

882 Mißbrauch einer Depesche

859 Strafgesetbuch und Todesstrafe Desterreich und Sachsen . 861 Rede (i. März).

893 Preußische Depeschen vom 4. August 863 Bei der Schlußberathung (23. Mai) 898

Todesstrafe b. Mordversuchen gegen 68. Landtagssession 1869–1870. Fürsten (24. Mai)

901 Thronrede

866 Gotthardbahn, Rede" (26. Mai) 906 Wechsel im Finanz- Ministerium : 868 Zolparlament

907 Antrag des Grafen Lippe über die Schluß des Reichstags. Thronrede Bundesgesetzgebung 868 (26. Mai)

908

.

.

Bis zur Uebernahme des Ministeriums.

1815 – 1862.

Fürft Bismard.

1

1. Vor dem Eintritt ins öffentliche Leben.

1815. 1. April. Otto Eduard Leopold von Bismard – zu

Schönhausen in der Altmark geboren.

Die Aeltern: Rittmeister a. D. Karl Wilhelm Ferdinand von Bismarck auf Schönhausen (geb. 13. November 1771) und

Luise Wilhelmine von Bismarck, geb. Menken (Tochter

des Kabinetsraths Menken (geb. 24. Februar 1790). Das Geschlecht der Bismarck (ursprünglich Bischofsmart, Biscopesmart) zuerst in der Stadt Stendal, der älteste nachweisbare Ahnberr Herbort (Herbert) Bismarck um 1270.

Klaus von Bismarck erhält vom Markgrafen Ludwig dem Aelteren im Jahre 1345 das Schloß Burgstal : die Bismarck eine der „sloßgesessenen“ Familien der Mark.

Im Jahre 1562 vertauschen die Bismarck durch einen im Jagdschloß zu Leylingen mit dem Kurprinzen Johann Georg abgeschlossenen Vertrag Burgstall mit dem Amt und Dorf, Sơönhausen.

August Friedrich von Bismard (Oberst in der Armee Friedrid, des Großen, 1742 in der Schlacht bei Czaslau verwundet, wenige Tage darauf von österreichisßen Husaren auf dem Wagen erschossen) hatte durch Heirath und Vererbung die Güter Külp, Farcelin und Kniephof bei Naugard in Pommern erhalten; nach seinem Tode werden die Besiķungen in der Altmark und in Pommern unter die Söhne getheilt, Karl Alexander, der Großvater des späteren Reichskanzlers, erhält Schönhausen.

Die Geschwister: von vier älteren Kindern waren ein Sohn und eine Tochter vorher' gestorben, ein anderer Sohn starb im Jahre 1822, – der am Leben gebliebene ältere Sohn Bernhard (geb. 1810) ist Kammerherr, Geheimer Regierungsrath und Landrath des Kreises Naugard, Rittergutsbefißer auf Külp und Jarchelin. Eine jüngere Schwester Malwine (geb. 1827) ist seit 1844 mit dem Kammerherrn Oskar von Arnim auf Krödhelndorf vermählt.

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1816. Uebersiedelung der Familie von Schönhausen nach Kniep

hof in Pommern in Folge der Erbschaft der Güter Kniephof,

Jarchelin und Külp. 1821-1827. Otto von Bismarck in der Erziehungsanstalt des

Professor Plamann in Berlin. 1827–1830. Auf dem Friedrich-Wilhelmo-Gymnasium in Berlin. 1830. Dstern. Einsegnung durch Schleiermacher in der Drei

faltigkeitskirche zu Berlin. 1830-1832. Auf dem Gymnasium zum grauen Kloster in

Berlin, in Pension bei Dr. Bonnell (späterem Direktor des

Werderschen Gymnasiums). 1832. Abiturienteneramen. 1832—1835. Als Student der Jura und Kameralia auf den

Universitäten Göttingen, Berlin und Greifswald. 1835. Auscultator beim Stadtgericht zu Berlin. 1836. Regierungs- Referendarius in Aachen. 1837. Bei der Regierung in Potsdam. 1838. Einjähriger Freiwilliger bei den Gardejägern.

Auf der landwirthichaftlichen Akademie zu Eldena.

Bei den Greifswalder Jägern. 1839. Otto von Bismar übernimmt das Rittergut Süniep

hof, der Vater geht wieder nach Schönhausen.

Tod der Mutter. 1840. 15. Oktober. Zur Huldigungsfeier König Friedrich

Wilhelms IV. mit dem Vater in Berlin. 1842. Offizier in der Landwehr-Kavalerie.

Die Rettungsmedaille für die Rettung eines Reit

knedhts aus dem See zu Lippehne. 1843. Arbeit bei der Regierung zu Potsdam. 1845. 22. November. Tod des Vaters.

Uebernahme des Stammgutes Schönhausen. 1846. Deich hauptmann in der Altmark.

Aus einem Schreiben an die Schwester Frau v. Arnim

(25. Februar 1846): „Ich sou hier mit der gewichtigen Charge eines Deichhauptmanns bekleidet werden; auch habe ich ziemlich sichere Aussicht in den fächsischen

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