Bin ich ein Antisemit?: Metamorphose eines Philosemiten

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epubli, 24.10.2012 - 72 Seiten
“Ich halte jüdische Siedler, die sich in der West Bank das Land der Palästinenser widerrechtlich aneignen (und alle, die sie dabei unterstützen), für diebisches Gesindel.” Reicht eine solche Aussage heute schon, um jemanden als antisemitisch einstufen zu dürfen? Kann man einen Menschen als Antisemiten bezeichnen, wenn er in einem Forum sich vehement gegen die jahr- zehntelange Expansionspolitik Israels ausspricht und in der Retrospektive erkennt, dass diese Politik gut genug ist, um antisemitische Ressentiments zu fördern? Warum aus einem glühenden Verfechter Israels ein strikter Gegner dieses Staates wird, der als Refugium für Juden aus aller Welt gedacht war und sich zum landfressenden Aggressor entwickelt hat, erschließt sich nach Lektüre die- ser Rückbetrachtung.
 

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Inhalt

Inhalt
6
München 1972
28
Juden in der Finanzindustrie
46
Nachwort
61
Urheberrecht

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