Tagebuch zwoer Reisen, welche in den Jahren 1727, 1728 und 1736 von Kjachta und Zuruchaitu durch die Mongoley nach Peking gethan worden, nebst einer geographisch-historischen Beschreibung der Stadt Peking, mitgetheilt vom Herrn Prof. Pallas

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Seite 3 - Tagebuch einer in den Jahren 1727 und 1728 über Kjachta nach Peking unter Anführung des Agenten Lorenz Lange gethanen Karawanenreise.
Seite 147 - Ceremonie durch Fasten, Beten und eine Art Einsamkeit vor. Übrigens sucht man durch dieselbe das Andenken an jene Zeiten zu erhalten, da die Kaiser noch selbst . ihr Feld bestellten; und ganz gewiß schreibt sich diese Ceremonie aus den allerältesten Zeiten her.
Seite 147 - V (1885). das Feld zu bestellen. Auf dieser Anhöhe opfert er vorher dem Himmel. Sowohl der Ort, als die für den Kaiser eingerichteten Wohnungen sind nicht prächtig; die Ceremonie selbst aber ist ehrwürdig und verdient bemerkt zu werden. Der Kaiser pflügt einen kleinen Raum, der mit einer Matte bedeckt ist. Nachdem er sich eine halbe Stunde damit beschäftigt hat, begibt er sich auf ein großes Gerüste, von wo er die Fürsten und Staatsbedienten oder Mandarinen in den offenen Feldern pflügen...
Seite 25 - Sondgrund durch, wo leicht genug zu arbeiten war, aber der nachschießende Sand wieder Hinderniß verursachte. Wir schützten aber die Seiten der Grube mit einigen leeren Provicmtfässern, da man denn ohne weitere Hin« berniß bis aufs Wasser niedergrub.
Seite 56 - Gusef, der sich zu diesem Geschäft willig finden ließ, und dem es an Bekanntschaft mit den besten Kauf» leuten der Stadt nicht sehlte.
Seite 82 - und : l > des Commissars Firsof von Zuruchaitu durch die Mongolen nach Peking ,...^ verrichteten Karawanenreise.
Seite 147 - Kaiser pfiügt einen kleinen Raum, der mit einer Matte bedeckt ist. Nachdem er sich eine halbe Stunde damit beschäftigt hat, bcgiebt er sich auf ein großes Gerüste, von wo er die Fürsten und Staats bedienten oder Mandarinen in den offenen Feldern psiügen sieht. So lange der Kaiser pstü...
Seite 59 - Silber einbrachte, id bey unserer bisherigen schlechten Verfassung sehr zu statten kam. Ich habe die vorherigen kleinen und diesen »chm ansehnlichen Verkauf auch nur wegen dieser unserer Verfassung hier mit anführen wollen. Die ferneren Han...
Seite 11 - Butter darunter mi. schen, so ist dieses Getränk auch wirklich nahrhaft; und Reiche machen ihn mit Mehl, und Schmant noch dicker, so daß er für Chocolate gelten kann.
Seite 147 - Getraide geräth; in« dessen bemühet man sich zu zeigen , daß dasjenige, wel» ches auf dem vom Kaiser selbst bestellten Felde wächst, eine viel reichere Erndte gebe, als das auf den übrigen. Man bäckt nachdem von diesem Getraide Kuchen, die bey verschiedenen Gelegenheiten dem Himmel (Changti) ge

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