Giacomo Casanova und die Medizin des 18. Jahrhunderts

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Franz Steiner Verlag, 2012 - 214 Seiten
Kaum eine Personlichkeit des 18. Jahrhunderts wurde in den vergangenen 200 Jahren so einseitig rezipiert wie der Venezianer Giacomo Casanova (1725-1798). "Giacomo Casanova und die Medizin des 18. Jahrhunderts" beleuchtet diesen aussergewohnlichen Menschen daher aus einem ganzlich neuen Blickwinkel vor dem Hintergrund der Lebens- und Geisteswelt des 18. Jahrhunderts: als einen versierten, an den medizinischen Entwicklungen seiner Zeit stets interessierten, aber auch uberaus kritischen Patienten und Beobachter. Fur diesen bisher grosstenteils nicht bearbeiteten Themenkomplex zu Casanova und der Medizin seiner Zeit analysiert Sabine Herrmann neben allen bekannten schriftlichen Hinterlassenschaften auch den umfassenden, teilweise noch unpublizierten privaten Nachlass des Venezianers unter medizingeschichtlichen Aspekten.

Autoren-Profil (2012)

Sabine Herrmann studierte Agyptologie, Altorientalische Philologie und Klassische Archaologie in Tubingen und Wurzburg. Promotion 2007. Sie ist seit 2010 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut fur Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung (Stuttgart) tatig. Forschungsschwerpunkte: Medizingeschichte der Antike, Kulturkontakte im Mittelmeerraum, Medizin- und Sozialgeschichte der Fruhen Neuzeit, insbesondere Venedigs.

Bibliografische Informationen