Zeitschrift für die Gesammten Naturwissenschaften, Band 25

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G. Bosselmann, 1865
 

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Seite 541 - Zechstein betragt 272. Im Jahre 1854 213 Arten, welche bei einer genaueren Revision im Jahre 1857 auf 189 reducirt wurden. Die ansehnliche Vermehrung seit 1857 kommt namentlich auf Rechnung der eines sicheren Platzes und Nachweisung ihrer Abstammung zum Theil noch entbehrenden Früchte an 40 Arten, von denen wohl der grössere Theil zu den Palmen gehören dürfte, und vorläufig auch dahin gerechnet wird, wie die vielbesprochenen T ri g onocarpus- und Rhabdocarpus-Arten.
Seite 542 - Trotz ihrer weiten Verbreitung kann letztere doch nicht so unbedingt als Leitpflanze angesehen werden, da sie GEINITZ auch in den oberen Schichten der sächsischen Steinkohlenformation beobachtete. Die übrigen Walchien sind weniger häufig, am meisten noch W. filiciformis , die ausschliesslich nur den Permischen Schichten angehört.
Seite 371 - Gewebselemente beträchtlich beschränkt, der Thierkörper wird an Stickstoffatomen, an Leim- und Eiweissgeweben reicher. 5. Die Stickstoffersparniss findet nicht ihren vollen Ausdruck in der Gewichtszunahme, diese beträgt in allen Beobachtungsreihen weniger als dem der Stickstoffersparniss gleichwerthigen Fleischansatze entspricht. Diese Differenz ist so zu deuten, dass für das angesetzte Stickstoffgewebe andere stickstofffreie Substanz in grösserer Menge verausgabt werde.
Seite 371 - Harnansscheidung ist entweder jener der Normalperiode gleich oder selbst etwas geringer, der Harn war meist schwach sauer, zuweilen neutral, nur an einzelnen Tagen alkalisch. 4. Die Stickstoffausscheidung durch den Harn ist bedeutend vermindert.
Seite 540 - Floren, welches sich auch in den Ordnungen der Landpflanzen, wie bei den Farn, den Calamarien, Lycopodiaceen usw stets wiederholt, spricht nicht zu Gunsten der DARWin'schen bekannten Theorie. Auch die Flora der unteren Devonischen Periode lieferte grösstentheils nur Algen, 5 Arten, doch auch schon eine Landpflanze, die Sigillaria Hausmanniana, die einst HAUSMANN im Jahre 1807 in dem unteren Devonischen Gestein Schwedens entdeckte und, von mir der Vergessenheit entrissen, in dem oben genannten Werke...
Seite 546 - Rothtannen mit beigemischten Buchen und einzelnen Bergahorn, die obere Region von 3400 — 4000 FUSS nur aus Rothtannen oder Fichten (Pinus Abies L.). 3) Als Hauptcharakter tritt uns nun in der Buchen- und Weisstannen-Region die erst in der bedeutenden Höhe von durchschnittlich 60 — 100 FUSS vorhandene Kronenbelaubung entgegen, daher die .Helligkeit und auch die Möglichkeit der Entwickelung des jungen Aufschlages, welche freilich erst bei Bildung irgend einer Lücke erhebliche Fortschritte macht,...
Seite 547 - Riesengebirge besitzt, arm zu nennen, keinen aber dennoch eben wegen ihrer Dürftigkeit mit Hinsicht auf Verbreitung der Gewächse von grösstem Interesse. Auf dem höchsten Punkt, dem Arber, in 4600 FUSS Seehöhe, meint man die Flora eines Wiesen- oder Waldrandes der Ebene vor sich zu sehen, wenn nicht zwischen den die Rasenflächen begrenzenden Felsengruppen Juncus trifidus und Agrostis rupestris hervorsprossten und mit den Gyrophoren und Andreaeen auf dem Gestein die hohe Lage verriethen.
Seite 542 - Calamites arenaceus, wenn sie wirklich noch in unserer Formation vorkommen, was keineswegs zweifellos ist, reicht keine in die nächstfolgende Periode in die der Trias hinein. Es findet hier offenbar ein schroffer Abschnitt der gesammten Flora und, so viel ich weiss, auch der Fauna statt. Die Fossilien der Permischen Periode führen uns die letzten Formen der palaeozoischen Periode vor, welche zu Ende ging, um einer ganz neuen Pflanzen- und Thierwelt Platz zu machen.
Seite 499 - Der Rückstand enthält keine Spur Chlor und aus der wässrigen Lösung desselben krystallisirt der unveränderte AethyloxäthylenharnstofF wieder heraus. Diese Substanz schmilzt schon im Wasserbade zu einer farblosen Flüssigkeit, die beim Erkalten, namentlich wenn sie vorher etwa bis 120° erhitzt war, nur schwer und langsam wieder erstarrt. Durch Umrühren mit einem Glasstabe kann das Festwerden wesentlich beschleunigt werden. Die erstarrende Masse nimmt ein sehr deutlich krystallinisches Ansehen...
Seite 548 - Forstbewirthschaftung, wer wollte dies leugnen, entscheidende Erfahrungen über Nahrung und Production sammeln und so vielen kostspieligen physiologischen Einsichten widersprechenden Versuchen entgegentreten, welche oft so schwere Opfer ohne Erfolg und Nutzen kosten. Dem bei allen solchen Untersuchungen eben so betheiligten Botaniker bietet sich dort ein unerschöpfliches Material für morphologische und physiologische Studien dar, und der Oekonom kann sich wie so leicht nirgends überzeugen, was...

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