Der Streik: sein Wesen und WirkenLiterarische Anstalt Rütten & Loening, 1906 - 118 Seiten |
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Häufige Begriffe und Wortgruppen
Abwehrstreiks Achtstundentag ähnliche Angriffsstreiks Arbeiterklasse Arbeiterschaft Arbeitgeber Arbeitseinstellungen Arbeitswilligen Arbeitszeit Ausdehnung außerhalb Ausstand Bedeutung bestimmte beteiligten Arbeiter beteiligten Personen Betriebe Bewegungen bezw bloß Bodenrente Boykott Chartisten deutsche deutsche Metallarbeiterverband Deutschland Einfluß Einigungsämter England englischen Gewerkschaften erheblich ersten Fabrik Fabrikanten Fall fast Forderung ganzen Geldlöhne Gesellschaft Gesetz Gewerbe Gewerkschaften gewissen gleichen großen Streik Hand handelt Handwerksgesellen heißt heute Höhe Indes Industrien Jahr Kampf Klassen Koalition Komitee Konjunktur Kosten Lancashire Landes lange läßt LEO ARONS letzten lich ließ Lohn Lohnarbeiter Lohnbewegung Lohnerhöhung Lohnfrage Mark Maschinen Maschinenbau Masse Massenstreik meist Millionen Mindestlohn Mittel Mittelalter modernen muß namentlich Neuseeland Organisation organisierten örtlichen plebejischen politische Streik Prinzipal Recht Regel Reichsstatistik schaft Schiedsspruch schließlich selten sozialen Sozialisten Sozialistischen Monatshefte stark Statistik der Generalkommission Streikbrechern Streikenden Streiks und Aussperrungen Streikstatistik Streikunterstützung Tarifvertrag Teil umfaßt Umständen unserer Unternehmer Unternehmerverband Unterstützung Verband Verhältnis Verkürzung verlorene Arbeitstage verschiedenen viel Volkswirtschaft Waffe Wahlrecht wieder wirklich Wirkungen wirtschaftlichen Zahl der Streiks Zweck
Beliebte Passagen
Seite 50 - Umgekehrt wird aber auch mancher Angriffsstreik unternommen, der faktisch der Abwehr eines von der anderen Seite vorbereiteten Angriffs gilt, und manchmal mischen sich Angriff und Abwehr in solcher Weise, daß es schwer hält herauszufinden, welches Moment vorwiegt. Das gleiche ist beiläufig auch im Verhältnis von Streik und Arbeitssperre (Aussperrung) der Fall.
Seite 33 - Krieg, nur noch die Rolle der ultima ratio zu spielen, dh mehr als latente Kraft denn als in direkte Funktion versetzte Waffe zu wirken, und neben ihm wird von immer größerer Bedeutung der Tarif- und je nachdem auch der Schiedsgerichtsvertrag.
Seite 67 - Streiks, so auch die Beschaffung der Mittel zu ihrer Unterstützung Aufgabe jeder einzelnen Gewerkschaft selbst und die allein richtige Beschaffung der Mittel die Erhebung ausreichend hoher Mitgliederbeiträge ist. 2. Der Kongreß macht es deshalb allen Gewerkschaften zur Pflicht, soweit es noch nicht geschehen ist, ihre Beiträge so festzusetzen, daß sie ihnen auch größeren Anforderungen gegenüber die finanzielle Selbständigkeit sichern, wie auch bei der Beschlußfassung über Arbeitseinstellungen...
Seite 74 - Gut organisierte, qualifizierte Arbeiter, wie z. B. die hochqualifizierten Spinner in der englischen Baumwollindustrie, wissen, daß sie in ihrer Gesamtheit überhaupt nicht durch Streikbrecher ersetzt werden können, und blicken daher auf das Heranziehen von solchen mit einer gewissen philosophischen Ruhe
Seite 31 - Heroismus ein Streik nach dem andern verloren geht. Aus dieser Erfahrung heraus erwächst das Bestreben, der Koalition dauernden Charakter zu geben und mittels regelmäßiger Beiträge Fonds zur Kriegsführung anzusammeln, und es entsteht die Elementarform der modernen Gewerkschaft.
Seite 108 - so teuer er auch sein mag, doch eine höhere Stufe der Zivilisation darstellt, als die unaufhörlichen lokalen Kämpfe und Grenzstreitigkeiten in Zeiten und an Orten, wo die Regierungen weniger stark und zentralisiert sind, so scheint im ganzen ein gelegentlicher großer Streik, der einen jahrelangen Frieden unterbricht, immer noch besser zu sein, als fortgesetzte lokale Händel, Arbeitsunterbrechungen und Zänkereien.
Seite 67 - Gewerkschaften zur Pflicht, soweit es noch nicht geschehen ist, ihre Beiträge so festzusetzen, daß sie ihnen auch größeren Anforderungen gegenüber die finanzielle Selbständigkeit sichern, wie auch bei der Beschlußfassung über Arbeitseinstellungen sich immer im Rahmen der eigenen finanziellen Leistungsfähigkeit zu halten. 3. Ist...
