Samstags um halb vier: Die Geschichte der Fußballbundesliga

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Siedler Verlag, 20.05.2013 - 672 Seiten
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Faszination Bundesliga

Seit nunmehr fünfzig Jahren ist die Fußballbundesliga ein wichtiger Bestandteil der Populärkultur, wobei auch wirtschaftliche Interessen eine immer größere Rolle spielen. Nils Havemann nähert sich ihren großen Figuren an – den strahlenden ebenso wie den mediokren – und stellt die Liga vor dem Hintergrund der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland dar.

Durch die Auswertung bislang nicht zugänglicher Dokumente gelingt es Nils Havemann, ein neues Licht auf die Geschichte der Bundesliga zu werfen. So liefert das Buch unter anderem neue Details zum großen Bestechungsskandal 1970/71 und schildert, warum der Streit über die Fernsehrechte bereits ausgebrochen war, lange bevor die Sportschau auf Sendung ging. Zudem kann Havemann erstmals auf der Grundlage belastbarer Quellen Aussagen über die Entwicklung der Spielergehälter treffen.
»Samstags um halb vier« bietet tiefe Einblicke in die Entwicklung eines Sports, der für viele zum Religionsersatz wurde und sich häufig auf dem schmalen Grat zwischen Faszination und Fanatismus, zwischen Patriotismus und Rassismus bewegt. Eine spannende Geschichte über die wichtigste Nebensache der Deutschen.

 

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Inhalt

Einleitung
Gemeinschaft Heimat und Identität
Lobbyist des Fußballsports
2
3
4
Die dunklen Seiten des Berufsfußballs
Gewalt in den Stadien Geschichtspolitiker und RudelJournalisten am Ball
Urheberrecht

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Über den Autor (2013)

Nils Havemann studierte Geschichte, Romanistik und Politische Wissenschaften in Bonn, Paris und Salamanca. Er promovierte 1996 an der Universität Bonn. Heute ist er am Historischen Institut der Universität Stuttgart tätig. Veröffentlichungen u.a. »Fußball unterm Hakenkreuz. Der DFB zwischen Sport, Politik und Kommerz« und zuletzt bei Siedler „Samstags um halb vier. Die Geschichte der Fußball-Bundesliga“ (2013).

Bibliografische Informationen