Geschichtliche Lieder und Sprüche Württembergs, Band 1

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W. Kohlhammer, 1912 - 1115 Seiten
 

Inhalt

Herzog Ulrich und seine Zeit mit Ausschluß der Reformation
77
Auf die Ermordung des Grafen Andreas von Sonnenberg 1511
86
Aus der teuren Zeit von 1511
92
Auf Hans von Huttens Ermordung 1515
111
Nr
121
Nr 3339 Herzog Ulrichs Gewaltstreich gegen Reutlingen und seine nächste
126
u 41 Eroberung des Landes durch den Schwäbischen Bund 1519 I II
145
Eine Stimme aus des vertriebenen Herzog Ulrichs Lager 1519 Wyr
151
Antwort des Adels auf die Stimme aus des vertriebenen Herzog Ulrichs
162
Eine weitere Antwort auf die Stimme aus Herzog Ulrichs Lager 1519
178
Ein Sündenregister Herzog Ulrichs zur Warnung vor ihm aufgestellt 1520
189
Nr 48 u 49 Vereitelte zweite Rückkehr Herzog Ulrichs 1525
208
Spruch über den Verlauf des Bauernkriegs besonders um Heil
230
Nr 5866 Herzog Ulrichs Rückkehr 1534 IIX
253
Ein Ulmer Lied vom Wucher Um 1540
325
Nr 6870 Vom Schmalkaldischen Krieg 154647 IIII
331
Auf die Reutlinger Hasenräte 1552
341
u 74 Wiedereinnahme des Schlosses Helfenstein durch die Ulmer 1552 I II
350
und die sonstige religiöse Bewegung des 16 Jahrhunderts
359
Spruch aus Anlaß einer ulmischen Ratsordnung gegen Priesterkonkubinat
365
Gegen die kirchlichen Neuerungen besonders in Ult 1531
380
Spottverse aus Buyer und Decolampad aus Anlaß ihres Aufenthalts
386
Nr 8387 Spottreime die aus Anlaß der Einführung der Reformation
395
Märtyrerlied auf den zu Warthausen hingerichteten Wiedertäufer Hans
404
Vom Zug des kais Obersts von Bollweiler auf Lyon 1557 Ein schön neuw lied von dem zug wider die kron aus Frankreich usw
415
Wiedereroberung von Héricourt 1561
419
Auf die Geistlichkeit Um 1568
423
u 96 Auf die Rottweiler Hasenjagd Zwischen 1563 und 1570 I II
425
Nr 96
427
Die Waldenburger Fastnacht 1570
428
Aus der Teurung des Jahres 1571
432
Spottlied auf den Grafen Wilhelm von Zimmern 1581 Ein new lied von einem groben schwaben und unerfarnen kriegsman usw
434
Vom Wein und Ofenkrieg zu Löwenstein 1581
437
น 102 Auf des Alchimisten Georg Honauer Hinrichtung 1597 I II
441
Selzame zeitunge was gestalt Georg Hanober zu Stutgart ist hingerichtet worden
443
Jakob von Gültlingens Ende 1600
448
Aus der Zeit der Schneckischen Händel in Schw Hall 1602 Pas quillus SchulteroSchneccianus
458
ein gesel in dinem můt
460
Aus der Zeit von Herzog Friedrichs Bestrebungen die Leineweberei im Lande zu heben Auf einen ungetreuen Webermeister zu Gemmrig heim 1602
462
Pasquill an die Landschaft 1607 465
465
น 108 Jesuitische Ansprüche und ihre Zurückweisung 1607 І II
467
Antworten auf das papistische Vaterunser
468
น 110 Auf den Landprokurator Georg Eßlinger 1608 I II
472
Antwort von Eßlingers Seite
480
Was in Württemberg zu loben und zu tadeln ist Um 1550 bis um 1610 Trias Wirtenberg betreffend
489
Schmähgedicht auf Esaias Huldenreich 16012
498
Spottgedicht auf verschiedene schwäbische Reichsstädte und ihre bedroh liche Lage nach der Schlacht anı Weißen Berg 1621 Der acht reichsstätt in d...
503
Auf den Heldentod des Herzogs Magnus in der Schlacht bei Wimpfen 1622 Threnodia oder klaglied usw
510
Winterquartiere im Hallischen Land 1623
515
Satire auf Ulm und seine Zustände 1628
521
Als der Einzug der Jesuiten drohte 1631 Ein schön geistliches lied umb göttlichen schutz und schirm wider die feind der christlichen kirchen
525
Auf den kaiserlichen Oberst von Ossa den Bedränger Württembergs Wohl 1631
529
als er von art es billichen sol
555
Lebenslauf des Süß zu seinem Abschied aus Stuttgart 1737
637
Mahuruf an Herzog Karl Rudolf und das evangelische Volk
647
Trau schau wem Eine Äußerung aus Pietistenkreisen 1737
648
An den Regierungsrat Mez 1737
655
Lebenslauf des Süß nebst Bericht über seine Hinrichtung 1738
658
Angebliches Gedicht eines Juden auf den gehenkten Süß 1738
662
Aus einem Bauerngespräch 1738 Lustiger Galgengang nach Süßenhang usw
664
Auf die Ermordung des ulmischen Bürgermeisters Besserer 1738
672
Bauerngespräch über den siebenjährigen Krieg und die Teilnahme der Württemberger daran 1757
674
Herzog Karls Feste im Urteil der auswärtigen Zeitgenossen 1759
680
Auf den LandKriegskassier Gegel 1760
683
J L Huber und seine Mitgefangenen auf dem Asperg 1764
685
wir wollen nit vergeßen
687
Auf die Mißstände in der städtischen Verwaltung in Ulm 1773
689
Schubarts Gefangenschaft 177787
696
Aus der Zeit der gewaltsamen Aushebungen Etwa 1781
698
An die Württemberger die nach PreußischPolen auswanderten 1781
701
Auf die Zerstörung des Eisenwerks bei der Roßnagelmühle durch El wangen 178687 Gespräch von zwei Aalemer Burger von der Eroberung der Gru...
704
Nr 168170 Lieder für das Kapregiment 1787 IIII
706
Lied der Freude für das auf das Vorgebürg der guten Hoff nung bestimmte Würtembergische Korps
709
Das Hannikellied 1787
715
Pasquill an den Ausschuß des Landtags 1791
721
Aus Anlaß der Rekrutenaushebung von 179394 Michel und Frieder ein Bauerngespräch 729
729
Nr 174180 Landmilizlieder 1794 IVII
732
Nr 174177 Auf zur Landmiliz
733
Nr 175
735
Nr 177
736
u 179 Kriegslieder für die Landmiliz
737
Nr 179 Marschgesang
739
Das Lied von der Landmiliz Jörgle unter der Landmiliz
740
u 182 Zur Werbung des Jahres 1796 I II
743
Lied eines wirtembergischen Rekruten Für freie Werbung im
745
Französische Einquartierung in Hall und ihre Wirkung 1796 oder 1797
747
Auf den Abzug der Österreicher von Ulm 1800
751
Ulm vor und nach der Einverleibung der freien Reichsstadt in Bayern 1804
754
Spottreim auf die Übergabe von Ulm durch den österreichischen General
759
u 192 Aus dem russischen Feldzug I II
766
Vor Paris
773
Einleitung
791
น 205 Nach der Entscheidung vom 15 März 1815 I II
799
Als die Ständeversammlung vertagt wurde 26 Juli 1815
805
Als das Interesse für die ständische Sache zu erlahmen schien Febr 1816
818
u 214 Auf den Jahrestag der Entstehung des Tübinger Vertrags
824
es gescheen mag
834
des gels hebt ir nit überlast
844
Nr 232234 Nach der Auslösung der Ständeversammlung am 4 Juni 1817 IIII
857
16
863
Eine Wirkung des Widerstands der Stände nach außen Juni oder
867
Nr 245247 Als die Einigung nun endlich doch noch zustande kam Sept
888
u 249 Der vergebliche Landtag von 1833 I II 897
897
น 251 Das alte und das neue Recht des Württembergers 1831
913
Auf die Verschwörung des Leutenants Koseriz
919
Nr 256289 Die deutsche Revolution 184850 IXXXIV
931

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Beliebte Passagen

Seite 836 - Ich schwör' auf keinen einzeln Mann, ' Denn einer bin auch ich. „Ist weiser Rat dir kein Gewinn, Wo zündest du dein Licht?" Ich halt' es mit dem schlichten Sinn, Der aus dem Volke spricht. „Ich sehe, daß du wenig weißt Von Schwung und Schöpferkraft.
Seite 836 - Der echte Geist schwingt sich empor „Und rafft die Zeit sich nach." Was nicht von innen keimt hervor, Ist in der Wurzel schwach. „Du hast das Ganze nicht erfaßt, „Der Menschheit großen Schmerz.
Seite 851 - Den wird man für erlaucht erkennen, Der von dem Recht erleuchtet ist, Den wird man einen Ritter nennen, Der nie sein Ritterwort vergißt, Den Geistlichen wird man verehren, In dem sich regt der freie Geist, Der wird als Bürger sich bewähren, Der seine Burg zu schirmen weißt.
Seite 851 - Wort! Und kann es nicht sein Ziel erstreben, So tretet in das Volk zurück! Daß ihr vom Rechte nichts vergeben, Sei euch ein lohnend stolzes Glück! Erharret ruhig und bedenket: Der Freiheit Morgen steigt herauf, Ein Gott ist's, der die Sonne lenket, Und unaufhaltsam ist ihr Lauf! 12. Gebet eines Württembergers Der du von deinem ew'gen Thron Die Völker hütest, groß' und kleine: Gewiß, du blickst auch auf das meine, Du siehst das Leiden, siehst den Hohn.
Seite 925 - Die Freiheit der Presse und des Buchhandels findet in ihrem vollen Umfange statt, jedoch unter Beobachtung der gegen den Mißbrauch bestehenden oder künftig zu erlassenden Gesetze.
Seite 866 - So auserwählt kein ird'scher Mann, Daß, wenn die Welt nach Freiheit dürstet, Er sie mit Freiheit tränken kann, Daß er allein in seinen Händen Den Reichtum alles Rechtes hält, Um an die Völker auszuspenden So viel, so wenig ihm gefällt.
Seite 716 - Künftigen Montag geht das aufs Vorgebirg der guten Hofnung bestimmte würtembergische Regiment ab. Der Abzug wird einem Leichenconducte gleichen, denn Eltern, Ehemänner, Liebhaber, Geschwister, Freunde, verlieren ihre Söhne, Weiber, Liebchen, Brüder, Freunde — wahrscheinlich auf immer. Ich hab' ein paar Klaglieder auf diese Gelegenheit verfertigt, um Trost und Muth in manches zagende Herz auszugiesen.
Seite 124 - Darmit will ichs beschließen, daß es nit werd zu lang, daß niemants Hab verdrießen ab meinem geschwetz und gesang und meinen topf nit umbsunst zerprech; wann man ain geilin überreitt, so wirt es gern zü räch.
Seite 701 - Und kömmt die braune Abendstund, So geht sie blutig unter. Mir ist der Mond so gelb, so bleich, Er wallt im Witwenschleier; Die Sterne mir - sind Fackeln gleich Bei einer Totenfeier. Mag sehen nicht die Blümlein blühn, Nicht fühlen Lenzeswehen ; Ach! lieber sah ich Rosmarin Im Duft der Gräber stehen.
Seite 845 - ... schufen, Zertrümmern ohne Scheu, Um dann hervorzurufen Das eigne Luftgebäu; Fühllos die Männer lästern, Die wir uns ausgewählt, Weil sie dem Plan von gestern Zu huldigen verfehlt; Die alten Namen nennen Nicht anders als zum Scherz: Das heißt, ich darf's bekennen, Für unser Volk kein Herz.

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