Berthold von Holle

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Bauer & Raspe, 1858 - 250 Seiten
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Seite xxxviii - Deich von der guoten schiet und ich zir niht ensprach als mir waere liep, 35 des lide ich ungemach. daz liez ich durch die diet von der mir nie geschach deheiner slahte liep. wan der die helle brach, der füege in we unt ach.
Seite 90 - Röme edel voget gemeit ich clage uch clegeliche leit ind dar zo de swester min. ein vorste wil geweldich sin over unser zwier ervedeil. 2080 her düt uns so gröt unheil an lüten ind an lande gar. nemet unser rehtes war, dat wil ich uch dun bekant. her sprichet erve an unse lant. 2085 sin vrowe is de swester min : he wil dorch dat weldich sin, 18) dh das ist mein wunsch, doch habe ich usw dat se is zo irn jdren komen.
Seite 185 - ... die trüwe inwil gestaden niht 4880 dem Übe lesterliche sede. der trüwe wonet al salde mede, die trüwe ist der salde ein hart. die trüwe instadet nummer wart üt trüwes mannes munde gän, 4885 dar van her schaden moge intfän. die trüwe ist dat beste cleit, dat ummer mannes lif gedreit. nu helfe uns got der riche, daz wir getrüweliche 4890 hir an deser werlde leben, daz uns durch trüwe werde gegeben dart daz hemelriche, daz wir getrüweliche mit den trüwen hinnen varn. 4895 vor dem falle...
Seite 93 - C. 92 dorch dat se nüwe rede ven, sö möt min kunst gedeilet sin. dö ich sprach we Demantin mit swerden pris erworven hät, 2140 se twanc irs valschen herzen rät, dat se der tuht vorgäzen ind mine rede mäzen: durch dat inwerde ichn nummer holt. van Holle heize ich Bertolt. 2145 ich möt aver de valschen clagen, de mannes dogende wedersagen, de üp ir lip ind üp ir gut erliche werke dicke düt.
Seite v - Diclder hervorriefen, war mir ein erfreuliches Zeichen, ein Grund mehr die begonnene Arbeit mit gemehrter Liebe zu Ende zu führen. Es ist kein dichterisch bedeutender Geist, den wir in Berthold kennen lernen, aber Lebendigkeit der Darstellung und eine gewisse Naivetät, die durch die niederdeutsche Form nur gewinnt, wird man ihm nicht absprechen. Er zeigt das Streben, die hohe Stufe, auf die im Beginn des Jahrhunderts mächtige...
Seite 66 - Nu quam iz an den morgen, dö manich wart van sorgen irlöst als ich höre sagen. där wart tambüren vil geslagen: 1405 vil...
Seite 91 - ... wille wederstän, ind im si gelich geborn : 2100 her ist ein soufir üt irkorn. min vater hät in gescheiden mit erve van uns beiden: nu wil her unse riche hän, uns inwerde helfe van üch gedän.
Seite 178 - Iän: sö dat allet ein ende nam, vil fursten vur den koninc quam: die intfingen borge ind lant. ime swören al zohant 4680 die dinstman ind die stede sin. alsö geböt in Assundin den armen ind den richen: die liet herm weldenclichen. swat im zo erve was bekant, 4685 der wart gewert van sinre hant. her gaf manegem där die wer, der in bat näch sinre ger. also geret im Assundin, der getrüwe marschalc sin.
Seite 152 - ... dä wart dem ritter stolz gemeit ein tepit üf daz gras gespreit: där schodde her an die kolzen sin. 3895 vil manich schöne vrouwelin dem richen zo dinste stunden ind die wäfenremen bunden. zo stride her schire wart bereit. sin kursit inde wäfencleit 3900 was kostenclich gepriset.
Seite 58 - ... was der van Beiern komen : der werde mit im hatte där, 1160 alse men mir saget vur wär, ritter wol zwe hundert * der besten üz gesundert, die her an sime lande al näch vroiden erkande. 1165 den intfenc der keiser rich ind die ritter sunderlich: vil to eren men in böt. dar quam manich rote gröt, die sich dar lieten üf den plän. 1170 vil manich ritter wol gedän dar quam üz manegem [hinde] riche.

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