Elemente der Krystallographie: nebst einer tabellarischen Uebersicht der Mineralien nach den Krystallformen, Band 1

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E.S. Mittler, 1838 - 175 Seiten
 

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Seite 11 - Kry stallen, um die Art anzugeben, wie sie an den Enden mit Flächen begränzt sind. Eine Zuschärfung wird durch zwei, eine Zuspitzung durch drei oder mehrere gleichnamige Flächen gebildet ; und man hat. auch hier anzugeben, ob die Zuschärfung oder Zuspitzung auf den Kanten oder Flächen gerade aufgesetzt ist. So stellen z. B. die Fig.
Seite 43 - Fig. 6. ) ; man ersieht daraus, dafs die Triakistetraeder die hemiedrischen Formen der Ikositetraeder sind, und aus denselben entstehen, wenn die Flächen, welche um ihre abwechselnden Hexaederecken liegen, so an Gröfse zunehmen, dafs die dazwischen liegenden ganz verdrängt werden. Je nachdem nun die einen oder die andern dieser Flächengruppen fortfallen, entstehen aus jedem Ikositetraeder zwei Triakistetraeder von verschiedener Stellung, Fig.
Seite 127 - Systems. Da ihre drei Axen aber ebenfalls untereinander ungleichartig sind, so ist es auch bei ihnen gleichgültig, welche der Axen man zur Hauptaxe und zu der ersten und zweiten Nebenaxe wählen will; man nimmt indessen immer zur Hauptaxe eine der sich schiefwinklig schneidenden Axen, da gewöhnlich die Krystalle dieses Systems mit einer dieser Axen aufgewachsen sind, parallel welcher sich dann auch meistens Flächen finden, die sehr vorherrschen.
Seite 3 - Gestalt und die gegenseitige Neigung der Flächen, und haben danach ein sehr verschiedenes Ansehn. Immer aber ist die Lage der Flächen gegen den Mittelpunkt nach einem bestimmten Symmetriegesetz geordnet. Alle Flächen, Kanten und Ecken haben...
Seite 22 - Flächenwinkel und folglich auch die symmetrischen Ecken verbinden, haben eine gleiche Lage wie die Kanten des Mittelkrystalls zwischen Octaeder und Hexaeder; die Flächen der verschiedenen Ikositetraeder sind daher diesen Kanten parallel, und liegen zwischen den Flächen des Octaeders und Hexaeders.
Seite 62 - Verhältnissen stehen, so ist diefs auch bei den verschiedenen Quadratoctaedern der Fall, die bei einer bestimmten Mineralgattung vorkommen, indem sich auch hier nur solche finden, deren Axen untereinander in ebenso einfachen Verhältnissen stehen.
Seite 16 - Das erste dieser Krystallisationssysteme enthält die vielaxigen Formen, das zweite und dritte die einaxigen Formen mit absoluter Hauptaxe, das vierte, fünfte und sechste die einaxigen Formen mit relativer Hauptaxe. Die Axen, die zur Karakterisirung der Formen eines Krystallisationssystems dienen, nimmt man auch zur Bezeichnung der einzelnen Formen und Flächen.
Seite 6 - In einer jeden Form lassen sich gewisse Linien annehmen, die durch den Mittelpunkt derselben gehen, und um welche die Flächen symmetrisch vertheilt sind. Solche Linien nennt man Axen. Die Stellen, in...
Seite 6 - Gröfserwerden und Verschwinden geschieht nach ganz bestimmten Gesetzen, die besser bei den einzelnen Formen selbst erklärt werden können.
Seite 9 - Grundform, die Flächen der übrigen Formen Abänderungsflächen. Die Grundform ist bald eine einfache, bald eine zusammengesetzte Form. Wenn statt einer Kante der Grundform eine Fläche vorhanden ist, die mit beiden Flächen der früheren Kante parallele Kanten bildet, so nennt man die Kante abgestumpft, und die Abänderungsfläche die Abstumpfungsfläche der Kante.

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