Neues Jahrbuch für Mineralogie, Geologie und Paläontologie, Band 1865

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E. Schweizerbart, 1865
 

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Beliebte Passagen

Seite 302 - In dem vorliegenden Werke werden für die von Binney schon nachgewiesene Beschaffenheit der Stigmaria als Wurzelorgan der Sigillarien den Hauptkohlenpflanzen neue Beweise geliefert und auch die von mir entdeckten Entwickelungsstufen jener wunderbaren Pflanzen von der 3 Zoll grossen Knolle bis zum l — 2 FUSS dicken Wurzelstock beschrieben und abgebildet. II. Die Permische Formation in unserem Sinne (Dyas nach Marcou und Geinitz) gehört zu dem letzten Gliede der grossen...
Seite 303 - Gelingt es, diese näher zu bestimmen, möchte sich die Gesammtzahl wohl wieder vermindern, wenn nicht inzwischen der Ausfall durch verschiedene Arten anderer Familien gedeckt wird, wozu wohl Aussicht vorhanden ist, da wir unsere ganze gegenwärtige Kenntniss der Permischen Flora nur der Ausbeute von etwa 50 verschiedenen Fundorten verdanken. IV. Nach den natürlichen Ordnungen vertheilen sich die Arten unserer Flora folgendermassen : Fungi l Art...
Seite 306 - England bis jetzt nur 2 — 3. Besondere Schlüsse kann man aus dieser geringen, hier vorkommenden Zahl von Arten nicht ziehen, da durch genauere Nachforschungen wohl bald die Zahl vermehrt werden dürfte. IX. Die...
Seite 305 - Equisetites columnaris gehörenden Calamites arenaceus, wenn sie wirklich noch in unserer Formation vorkommen, was keineswegs zweifellos ist, reicht keine in die nächstfolgende Periode in die der Trias hinein. Es findet hier offenbar ein schroffer Abschnitt der gesammten Flora und, so viel ich weiss, auch der Fauna statt. Die Fossilien der Permischen Periode führen uns die letzten Formen der palaeozoischen Periode vor, welche zu Ende ging, um einer ganz neuen Pflanzen- und Thierwelt Platz zu machen.
Seite 67 - Die Farnkräuter der Jetztwelt zur Untersuchung und Bestimmung der in den Formationen der Erdrinde eingeschlossenen Überreste von vorweltlichen Arten dieser Ordnung. Nach dem Flächenskelet bearbeitet.
Seite 303 - Zahl der bis jelzl bekannten Arten der Flora der Permischen Formation in ihren verschiedenen Gliedern, dem Rothliegenden . dem Weissliegenden , dem Kupferschiefer , dem mittleren, unteren und oberen Zechstein beträgt 272. Im Jahre 1854 213 Arten, welche bei einer genaueren Revision im Jahre 1857 auf 189 reducirt wurden. Die ansehnliche Vermehrung seit 1857 kommt namentlich auf Rechnung der eines sicheren Platzes und Nachweisung ihrer Abstammung zum Theil noch entbehrenden Früchte an 40 Arten, von...
Seite 296 - ... Formen der Gegenwart. Was nun die Arten betrifft, so finden wir in der Regel ihre Dauer nur auf die grossen Perioden beschränkt, und nur in dem Bereiche derselben einzelne, welche in einer älteren und jüngeren aufeinanderfolgenden Formation oder Abtheilung zugleich vorkommen. Eine...
Seite 851 - Notizblatt des Vereins für Erdkunde und verwandte Wissenschaften zu Darmstadt und des mittelrheinischen geologischen Vereins. Herausgegeben von L. Ewald. Jahrgang I. No. l — 20. Darmstadt 1858. — 28) Mittheilungen aus J. Perthes
Seite 305 - Ullmannien fast an allen Fundorten desselben auf und können mithin wohl als Anzeiger oder als ächte Leitpflanzen desselben gelten. In Deutschland kommen sie etwa an 15 verschiedenen Orten vor, desgleichen auch in England und in Russland. VIII. Nach dem geographischen Vorkommen haben Sachsen, Böhmen und Schlesien eine ziemlich gleiche Zahl an Arten aufzuweisen. Sachsen hinsichtlich der Psaronien und Medullosen die eigenthümlichsten , dann kommt Russland...
Seite 576 - Nachtrag: Die wesentlichsten Punkte der hier vorliegenden Untersuchung habe ich in der Sitzung der Niederrheinischen Gesellschaft für Natur- und Heilkunde zu Bonn vom 6. Februar 1868 vorgetragen. Das Protokoll dieses meines Berichtes findet sich abgedruckt in der kölnischen Zeitung vom 11. Mai 1868 Nr. 131.

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