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50

30

12

Formerarbeit aus Steinpappe etc., unlackirt etc.
Chocolade, Chocolade-Surrogate und Fabrikate
Porzellan, farbiges, vergoldetes etc.
Feinste Baumwollenwaaren als: Tülle, Bobbinets etc.
Leinenwaaren, feinste, wie Spitzen etc.
Wollenwaaren, feinste, als: Spitzen etc.
Seidenwaaren, feinste, als: Blonden, Spitzen etc.
V. Artikel, welche bereits im Jabre 1865 eine Ermässigung der
Zwischenzolísätze vom Jahre 1853 erfahren babeu, bei denen auch
nach dem Vertrage von 1868 diese Begünstigung entweder aufrecht

erhalten bleibt oder noch weiter ausgedehnt wird.
Stuhlrohr, gespalten, gebeizt oder gefärbt
Salzsäure und Schwefelsäure
Eisendraht, unpolirt
Nähnadeln
Stricknadeln, Häkelnadeln, Tambourirnadeln
Talg
Butter
Stearin und Stearinsäure
Roh vorgearbeitete Holzhefte und Claviaturhölzer
Eingelegte Parquetten
Weisses Hohlglas etc., nicht geschliffen etc.
Kürschnerwaaren, rohé, als: nicht überzogene Schafpelze etc.
Kupfer- und Messingwaaren, gefirnisst
Feine Lederwaaren
Leinengarn, Handgespinnst, roh
Fayence, einfarbiges etc.
Fayence, bemaltes, bedrucktes
Fayence, vergoldetes, versilbertes
Porzellan, weisses mit farbigen Streifen
Hammel
Gebleichtes, gefärbtes Leinengarn
Confitüren etc. .
Feine Kurzwaaren, echt vergoldet etc. (mit Ausnahme des

Herren- und Frauenschmuckes etc.)
Unechtes Blattgold und Blattsilber
Herren- und Frauenschmuck etc. aus unecht vergoldeten etc.

Metallen
Andere gemeine Kurzwaaren aus unedlen, unecht vergolde-

ten etc. Metallen etc.
Baumwollen, grobe Netze, Gitter (Marly), Gurten
Rohe ungebleichte dichte Baumwollenwaaren, auch gemustert
Baumwollene Möbelnetze und bobbinetartige Vorhangstoffe
Undichte baumwollene Waaren, als Jaconnets etc.
Leinenwaaren, gemeinste (roher Zwillich etc.)
Leinenwaaren, gemeine
Leinenwaaren, mittelfeine, d. i. bedruckt und gemustert
Leinwand, feine, von der mehr als 100 Kettfäden auf den

Wiener Currentzoll gehen
Leinwand, feine andere, als: Battiste etc.
Wollenwaaren, gemeinste (Kotzen, Matrosentuch etc.)

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7 10

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75 75 8

45 70 5

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Wollenwaaren, gemeine
Wollenwaaren, feine, alle undichte (mit Ausnahme der Spitzen)
Wollene Shawls und Shawltücher
Seidene Bänder, Sammets, Velpel, Plüsche, Barrege
Seidenwaaren, gemeine
VI. Artikel, bei denen die Zwischenzollsätze von 1853 durch den
Vertrag von 1865 aufrecht erbalten, für welche aber durch den

Vertrag von 1868 eine Erleichterung erreicht worden ist.
Eisenguss, grober (in Oefen, Platten, Gittern etc.)
Gemeine Lederwaaren
Ochsen und Zuchtstiere
Kühe
Jungvieh.
Zinkblech
Baumwollenwaaren, ungemusterte dichte, appretirt, gebleicht,

gefärbt
Baumwollen waaren, gemusterte dichte, gebleicht, gefärbt;

mehrfarbige, rothgefärbte, sammetartige; Band-, Knopfmacher-, Posamentier- und Strumpfwaaren; bedruckte,

dichte Webewaaren Leinene Posamentier-, Band-, Knöpfmacher- und Strumpf: Wollenwaaren, mittelfeine (sammetartige etc.)

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waaren

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IV. Uebersicht der Zoll-Ausfälle im Zollvereine, welche in Folge der in dem Handels- und Zollvertrage mit Oesterreich für gewisse Artikel zugestandenen Zollbefreiungen und Zollermässigungen im Durchschnitt pro Jahr

herbeigeführt werden. (Zusammengestellt unter Zugrundelegung der [durchschnittlich auf ein Jahr berechneten] Einfuhrmengen in den officiellen statistischen Nachweisungen für das II. Semester 1865, für das Jahr 1866 und für die

drei ersten Quartale des Jahres 1867.)

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4. a)

6

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13. e.

II. 2. c) 3. Gebleichte undichte Baumwollengewebe (4) 4. a) Grobe Bürstenbinderwaaren

.(). Grobe Bürsten a. Binsen, Reisstroh etc. (*) 4. b) Abstauber aus ungefärbten Federn prae

ter propter : 5. a) 6. Chromsaures Bleioxyd. 5.a) 1.(2.) Schwefelsaures Ammoniak, Wasserglas (13) 5.a) 2.(1.) | Alaun 5. a) Rosmarinöl, Wachholderöl

(400) 5. a) 5. (1.) | Lakritzensaft

6. b. Roher Stahl in Blöcken oder Guss(3.) stücken

(9%) 6. b) An- Lappeneisen, noch Schlacken enthaltend,

merk 2. in Masseln oder Prismen. 6. f) 2. c) Sensen, Sicheln, Futterklingen. (%5)

14. Hopfen 10. c) Behänge zu Kronleuchtern, Glasperlen,

Glasknöpfe, Glasschmelz u. s. w. . () Hölzerne lausgeräthe etc. in Verbindung

mit Spiegel- etc. Glas, praeter propter 15. a) 1. Musikalische Instrumente 17. d) Uebersponnene Kautschuckfäden, praeter

propter 17. d) Feine Kautschuckwaaren 17. f) Gewebe aus Kautschuckfäden in Ver

bindung mit anderen Spinnmaterialien 18. c)

Fertige Kleider etc. aus mit Kautschuck

überzogenen etc. oder aus Geweben

in Verbindung mit Kautschuckfäden 21. b) Feines Leder 22. f. Gebleichte Seile, Taue und Stricke (923) 25. n)

Cacaomasse, gemahlener Cacao, Choco(1.) lade und Chocolade-Surrogate

Hefe, künstliche 25. p) 1. Früchte, Gewürze, Gemüse etc. mit

Zucker, Essig, Oel eingemachte etc. in Flaschen, Büchsen, Krügen; zubereitete Fische; Senfpulver oder gemahlener Senf in Blasen etc.; Senf, zubereiteter

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25. c)

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Position des allgemeinen

Tarifs. (Special-No.

der CommerzialUebersicht.)

Benennung der Gegenstände.

Die Einnahme
Die

hierfür (Sp. 3.)
Einfuhr hat beträgt uach
durchschnitt-

dem bisherigen

Verzollungslich pro Jahr

Maassstab betragen

Thaler.

Zoll-
Centner

satz.

Zollbetrag.

Nach den

Es ermässigten Zoll

berechnet sätzen des Vertrags- sich hiernach Tarifs wird die

(Sp. 4. und 5.) Einnahme hierfür

ein Ausfall (Sp. 3.) betragen Thaler.

von Zoll

Zollbetrag Thaler. satz.

pro Jahr

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27. b) Ungeleimtes ordinäres Papier, ungeleim

tes Druckpapier 27. c)

Grobe Formerarbeit aus Steinpappe etc.

ohne Verbindung mit anderen Materia

lien, praeter propter 27. d)

Dergleichen in Verbindung mit Holz

oder Eisen, weder angestrichen noch

lackirt, praeter propter 27. c)

Feines ungeleimtes, geleimtes, buntes,

lithographirtes etc. Papier (mit Aus-
nahme des Gold- u. Silberpapiers etc.),

Malerpappe. 28. b)

Nicht überzogene Schafpelze, ungefütterte

Pelzfutter, gefärbte etc. Angora - und

Schaffelle etc. 33. d) 1. Schiefertafeln in lackirten oder polirten

Holzrahmen, praeter propter . 35. b)

Besen aus Binsen, Reisstroh etc. 38. d) Weisses Porzellan mit farbigen Rand(1.)

streifen 39. b) 1. Ochsen und Zuchtstiere

Stück 39. b) 2. Kühe .

Anmerkung: Bei den letztgenannten Artikeln

(Ochsen und Zuchtstiere, sowie Kühe) sind in
den hier ersichtlichen Stückzahlen der Einfuhr
nur die zu den vollen Sätzen von 2 Thlr., be-
ziehungsweise 11 Thlr. eingebrachten begriffen.
Die über gewisse Grenzstrecken eingeführ-
ten Stücke, für welche die zugestandenen er-
mässigten Sätze von 14 Tblrn., beziehungsweise
1 Thlr. schon zeither zur Anwendung gelangt sind,
konnten hier nicht mit in Berechnung gezogen

werden, weil ein Ausfall dafür nicht entsteht. 39. b) 3. Jungvieh

Stück Anm. Jungvieh 39. c) 2. Spanferkel 39. d)

Hammel. 6. a) Roheisen, altes Brucheisen

Wein, Most und Cider in Fässern und (1. u. 2.) Flaschen

Anmerkung. Bei den letztgenannten beiden Ar

tikeln (Roheisen und Wein) ist in der Durch-
schnitts-Berechnung die Einfuhr im II, Semester
1865 nicht mit in Rechnung gezogen worden,
weil in Folge der am 1. Joli 1865 in Kraft ge-
tretenen Tarifherabsetzung für diese Artikel im
II, Semester 1865 ein den gewöhnlichen Durch-
schnitt übersteigender Mehreingang stattge-
funden hat.

Summa B. II.
Hierzu Summa B. I.

Summa B.

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25. e)

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Summa des Ausfalls durch Zollermässigungen unter der Voraus

setzung, dass in Folge davon ein Mehreingang gegen bisHierzu Summa des Efectivausfalls durch Zollbefreiungen (A)

Summa Summarum

1,148,172

105,002 1,253,174

.

Der Vertrag vom 9. März 1868.

Seine Majestät der König von Preussen, im Namen des Norddeutschen Bundes und der zu diesem Bunde nicht gehörenden Mitglieder des Deutschen Zoll- und Handelsvereins, nämlich: der Krone Bayern, der Krone Württemberg, des Grossherzogthums Baden und des Grossherzogthums Hessen, für dessen südlich des Main belegenen Theile, sowie in Vertretung des Ihrem Zoll- und Steuersysteme angeschlossenen Grossherzogthums Luxemburg, einerseits,

und Seine Kaiserlich Kösigliche Apostolische Majestät zugleich in Vertretung des souverainen Fürstenthums Lichtenstein, andererseits von dem Wunsche geleitet, den Handel und Verkehr zwischen den beiderseitigen Gebieten durch ausgedehnte Zollbefreiungen und Zollermässigungen, durch vereinfachte und gleichförmige Zollbehandlung und durch erleichterte Benutzung aller VerkehrsAnstalten in umfassender Weise zu fördern, und in der Absicht, Ihre Zolleinnahmen zu sichern, haben über die Abänderung und Erweiterung des Handels- und Zollvertrages vom 11. April 1865 Unterhandlungen eröffnen lassen und zu diesem Zwecke zu Bevollmächtigten ernannt: Seine Majestät der König von Preussen: den Kanzler des Norddeutschen Bundes,

Allerhöchst Ihren Präsidenten des StaatsMinisteriums und Minister der auswärtigen Angei genheiten, Otto Eduard Leo

pold Grafen v. Bismarck - Schönhausen, den Präsidenten des Bundeskanzler - Amtes,

Allerhöchst Ihren Wirklichen Geheimen Rath, Martin Friedrich Rudolph Delbrück, Allerhöchst Ihren Ministerial-Director Alex

ander Max v. Philipsborn, ferner den von Seiner Majestät dem Könige

von Bayern bezeichneten Königlich Bayerischen Staatsrath Wilhelm » Weber und Königlich Bayerischen Ober-Zoll-Assessor

Max Joseph Eggensberger, und den von Seiner Majestät dem Könige

von Sachsen bezeichneten Königlich Sächsischen Geheimen Finanzrath Julius Hans v. Thümmel,

und Seine Kaiserlich Lönigliche Apostolische Majestät: Allerhöchst Ihren Wirklichen Kämmerer,

ausserordentlichen Gesandten und bevollmächtigten Minister, Felix Grafen Wimpffen,

und Allerhöchst Ihren Sections - Chef Sisinio v.

Pretis - Cagnodo, welche, nach geschehener Mittheilung und gegenseitiger Anerkennung ihrer Vollmachten, den folgenden Handels- und Žollvertrag vereinbart und abgeschlossen haben.

Artikel 1. Die vertragenden Theile verpflichten sich, den gegenseitigen Verkehr zwischen ihren Landen durch keinerlei Einfuhr-, Ausfuhr- oder Durchfuhrverbote zu hemmen. Ausnahmen hiervon dürfen nur Statt finden:

a) bei Taback, Salz und Schiesspulver;
b) aus Gesundheitspolizei - Rücksichten;
c) in Beziehung auf Kriegsbedürfnisse unter
ausserordentlichen Umständen.

Artikel 2. (Vergl. Schluss protokoll ad 1. und 2.) Hinsichtlich des Betrages, der Sicherung und der Erhebung der Eingangs- und Ausgangs - Abgaben, sowie hinsichtlich der Durchfuhr dürfen von keinem der beiden vertragenden Theile dritte Staaten günstiger als der andere vertragende Theil behandelt werden. Jede dritten Staaten in diesen Beziehungen eingeräumte Begünstigung ist daher ohne Gegenleistung dem anderen vertragenden Theile gleichzeitig einzuräumen.

Ausgenommen hiervon sind nur diejenigen Begünstigungen, welche die mit einem der vertragenden Theile jetzt oder künftig zollvereinten Staaten geniessen, sowie solche Begünstigungen, welche anderen Staaten durch bestehende Verträge zugestanden sind und ausdrücklich von der Anwendung obiger Bestimmung ausgeschlossen werden. Diese Begünstigungen können denselben Staaten für die nämlichen Gegenstände in nicht höherem Maasse auch nach Ablauf dieser Verträge zugestanden werden.

Artikel 3. (Vergl. Schlussprotokoll ad 3. und 4.) Die vertragenden Theile wollen gegenseitige Verkehrserleichterungen auf Grundlage des freien Eingangs roher Natur - Erzeugnisse und des gegen ermässigte Zollsätze zu gestattenden Eingangs gewerblicher Erzeugnisse ihrer Länder eintreten lassen.

Demgemäss sind sie übereingekommen, dass bei der Einfuhr aus dem freien Verkehr im Gebiete des einen in das Gebiet des andern Theils in den Staaten der Oesterreichischen Monarchie von den in der Anlage A.") und im Zollvereine von den in der Anlage B.**) bezeichneten Waaren keine, beziehungsweise keine höheren, als die in diesen Anlagen bestimmten Eingangs - Abgaben erhoben werden sollen.

Sollte einer der vertragenden Theile es nöthig finden, auf einen, in diesen Anlagen verzeichneten

*) Seite 613. Der vollständige Oesterreichische Zolltarif wird spåter in den ,Annalen“ zum Abdruck gelangen. Wir verweisen auch auf die Zusammenstellung der bei der Einfahr in Oesterreich zugestandenen Zollermässigungen S. 557 bis 566.

**) Seite 635. Siehe den vollständigen Tarif in seiner neuen Gestalt s. 651 bis 670, sowie die Zusammenstellung der zugestandenen Zollermässigungen S. 567 bis 570.

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