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Baiern

Surtaxe 156., Zollerhöhung.
Syrup, s. Zucker.
Talack, der im Umfange des Vereins gewonnene

oder zubereitete T. soll einer übereinstimmenden
Besteuerung unterworfen werden 10. 18., Ueber-
gangsabgabe vom Taback 43. 44., Vertrag zwischen
Preussen etc. über den Verkehr mit T. und Wein
vom 28. Juni 1864 s. Verträge, Gesetzgebung des
Nordd. Bundes 49., Besteuerung des T. in Wies-
baden, Kassel, Hannover, Schleswig-Holstein durch
Verordnung vom 11. Mai 1867 (Pr. II. 67. I. 524),
Vgl. der Position der Zolltarife im Zollverein,
Grossbritannien, Frankreich 155., einverzollte
Quantitäten 175., in Schleswig-Ilolstein 199., Pro-
duction, Verbrauch 207. Als Nachtrag zu 207. ff.
theilen wir hier den Ertrag der Tabacksproduction
des Zollvereins in 1866 mit: Von der Totalsumme
von 663,418 Centnern kommen auf
Preussen (incl. Hannover etc.)

233,283 Ctr.
Sachsen
Thüringen.

6,916
Braunschweig
auf den Tabacksstenerverband

240,857 Ctr.
oder 36 %; auf

135,659 Ctr. Württemberg

6,760 Baden

243,710 Grossherzogthum Hessen

36,402 auf den übrigen Zollverein .

422,561 Ctr. oder 64 %. Tabackssteuerverband, s. Steuersystem, Verkehr. Tageszeit für den Transport 85. Tara 69. 112. Tarif, s. Zolltarif. Thalerwährung 130. Thee, Vergleich der Zolltarife im Zollverein, Gross

britannien, Frankreich 157., einverzollte Quan

titäten 175., T. in Schleswig-Holstein 189. Theilung der gemeinschaftlichen Aufkünfte 13. 31. 32. Thüringischer Zoll- und Handelsverein 44. Dazu

gehört Preussen bezüglich des Stadt- und Landkreises Erfurt nebst den Kreisen Schleusingen und Ziegenrück, sowie dem kurhessischen Kreise Schmalkalden. Gegründet am 10. Mai 1833. Anschluss an den Zollverein durch Vertrag vom 11. Mai 1833, s. Verträge. Vertrag wegen Fortdauer des Th. Zoll- und Handelsvereins vom 27. Juni 1864 (Pr. H. 64. II. 35.), gemeinschaftlicher

General Inspector 33. Tralles, Joh. Georg, geb. 15. Oct. 1763 in Ham

burg, studirte 1782—85 in Göttingen, wurde 1785 Professor der Mathematik und Physik in Bern, 1810 Professor in Berlin und starb 18. Nov. 1822 in London. Er ist namentlich bekannt durch Erfindung und Verbesserung des Alkoholometers (Tralles'sche Waage), welcher den Alkoholgehalt einer spirituosen Flüssigkeit nicht nach Gewichtsprocenten, sondern nach Volumenprocenten (bei + 12,5° R.) bestimmt; Spiritus von 80 Procent T. bedeutet demnach, dass 100 Volumentheile des zu messenden Spiritus 80 Volumentheile ab

soluten Alkohols (bei 12.5° R.) enthalten. Transitlager 81. Transportcontrole 83. ff. Türkei, s. Handelsverträge. Uebergangsabyaben sind Steuern, welche in denje

nigen Vereinsstaaten, wo innere Steuern auf die Staatshandbuch des Nordd. Bandes etc.

Uebergangsabgaben.

Hervorbringung oder Zubereitung gewisser Erzeugnisse gelegt sind, von den gleichnamigen vereinsländischen Erzeugnissen erhoben werden 38. 43–46. Gemeinschaftliche Uebergangsabgaben von Taback, Bier, Branntwein, die in Vereinsstaaten mit gleichen Steuer-Einrichtungen vertheilt werden 44. 46. Uebergangsabgabe von Wein und Traubenmost wird im Norddeutschen

Bunde nicht erhoben 11. 21. Ursprungszeugnisse, Beseitigung derselben bei der

Einfuhr nach Frankreich vom 1. Juli 1865 an, als dem Tage des Vollzuges der Verträge mit dem Zollverein, der Schweiz und den Hansestädten; Bekanntmachung des Ministers für Handel etc.

an sämmtliche Königl. Regier. vom 16. Juni 1865. Uebergangsverhehr, s. zollamtliche Abfertigung. Uruguay, s. Handelsverträge. Veredelungsverkehr, zollfreie oder begünstigte Zu

lassung von Waaren zur Verarbeitung und Wie

derausfuhr S3. Vereinsbeamte 6. Vereins-Bevollmächtigte und Controleure 13. 33. 40. Vereinsmünze 131. Vereinsstaaten mit gleichen Steuereinrichtungen 21,

38., für Taback, Bier, Branntwein 43–46. siehe

Verträge. Vereinsthaler 131. Vergünstigungen für Gewerbetreibende 29. 30. Verjährung der Abgabe 55. Vgl. Preuss. Gesetz

vom 18. Juni 1840 in Gesetz-S. 1840 p. 140. (Nach $. 7 kann bei indirecten Steuern der Betrag dessen, was zu wenig oder gar nicht erhoben worden ist, nur binnen einem Jahre, vom Tage des Eintritts der Zahlungsverpflichtung an gerechnet, erhoben werden; nach §. 8 verjähren zur Hebung gestellte Steuern, welche im Rückstande verblieben oder creditirt sind, in vier Jahren, von dem Ablaufe des Jahres an gerechnet, in welches ihr Zahlungstermin fällt, doch wird die Verjährung durch erneute Aufforderung, Verfügung der Execution oder Stundung unter

brochen.) Vereinsbeamte, Vereinsbevollmächtigte 6. 33. Verkehr, freier, innerhalb des Zollvereins 18. 52. ff.

Davon sind ausgeschlossen die mit einer nicht gemeinschaftlichen Steuer belegten inländischen Erzeugnisse 19. ff. In Absicht der einer innern Steuer unterliegenden Gegenstände Branntwein, Bier und Taback findet zwischen den zum Nordd. Bunde gehörigen Zollvereinsstaaten, mit Ausnahme des nördlich vom Main belegenen Theiles des Grossherzogthums Hessen, ein völlig freier Verkehr Statt, 13. ff., 49. Durch die Bekanntmachung vom 2. Juli 1867 (Pr. G. 67. II. 445.) sind vom 15. Juli 1867 ab die Vorschriften ausser Wirksamkeit gesetzt, nach welchen bei dem Uebergange von Branntwein, Bier, Tabacksblättern und Tabacksfabrikaten von oder nach den älteren Preussischen Landestheilen, nach oder von zu den Regierungsbezirken Wiesbaden und Kassel, so wie zum ehemaligen Königreiche Hannover gehörigen oder mit den letzteren in näherer Verbindung stehenden Braunschweigischen, Schaumburg - Lippeschen und Bremischen

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Verkehr.

Gebietstheilen, ferner beim V. zwischen diesen Gebietstheilen und beim Uebergange nach und von Oldenburg und dem Jadegebiet Uebergangsabgaben erhoben oder Abgabenbeträge erstattet werden. Dagegen werden beim Uebergange von Branntwein, Bier, Tabacksblättern und Tabacksfabrikaten aus Bayern, Württemberg, Baden und dem Grossherzogthum Hessen nach Preussen (mit Ausschluss der Hohenzollernschen Lande), aber mit Einschluss derjenigen Gebietstheile, welche dem Steuersysteme Preussens angeschlossen sind, ferner nach Sachsen, den zum Thüringischen Zoll- und Handelsvereine verbundenen Staaten, Braunschweig und Oldenburg Uebergangsabgaben erhoben, die durch die Bekanntmachung vom 2. Juli 1867 festgestellt worden sind 43. ff. Ausdehnung des V. mit Bier, Branntwein, Taback im Nordd. Bunde 52. Ausdehnung des V. mit Taback, Rübenzucker, Salz auf den Zollverein, vgl. Taback, Rübenzucker, Salz. Vgl. Verträge über gemeinsame Besteuerung, Steuern. Verkehrse leichterungen 35. 81., Zusammenstellung

der auf Preussen Anwendung findenden Verkehrserleichterungen nach dem mit der Schweiz unterm 30. Juni 1864 abgeschlossenen Handelsvertrage in Frankreich (Berlin, Bekanntmachung des Ministeriums für Handel etc. an sämmtliche Handels

kammern und kaufmännische Corporationen). Verschlussgelder 54., s. Bleie. Vertheilung des Ertrages der Zölle und der in die

Gemeinschaft fallenden Abgaben 29. 32., V. der

Zölle in den Jahren 1864 - 1866 167. ff. Verträge, s. Handelsverträge. Verträge zur Bildung des deutschen Zoll- und Handelsvereins (vergl. 1. 16, 17.)

1. V. wegen Bildung eines Gesammt-Zollvereins zwischen Preussen, Kurhessen und dem Grossherzogthum Hessen einerseits und Bayern und Württemberg andererseits, vom 22. März 1833; dem Gesammtvereine treten bei: Königreich Sachsen, V. vom 30. März 1833, die zum Thüringischen Zoll- und Handelsverein verbundenen Staaten, V. vom 11. Mai 1833, Baden, V. vom 12. Mai 1835, Nassau, V. vom 10. Dez. 1835, freie Stadt Frankfurt a. M., V. 2. Jan. 1836. (Ges.-Samml. 1833. 21., 1835 17., 1836 6. 7.).

2. V. zwischen Preussen, Bayern, Sachsen, Württemberg, Baden, Kurhessen, den zum Thür. Zoll- und Handelsverein verbundenen Staaten, Nassau und der freien Stadt Frankfurt, wegen Fortdauer des Zoll- und Handelsvercins, vom 8. Mai 184 Demselben eren ferner bei: das Fürstenthum Lippe, V. vom 18. Oct. 1841, Braunschweig, V. vom 19. Oct. 1841, Kurhessen, rücksichtlich der Grafschaft Schaumburg, V. vom 13. Nov. 1841, Waldeck, rücksichtlich des Fürstenthum Pyrmont, V. vom 11. Dez. 1841, Luxemburg, V. vom 8. Febr. 1842. (Gesetz - Samml. 1841. 14. 23. 24. 25., 1842. 9.)

3. V. zwischen Preussen und Hannover wegen Vereinigung des Steuervereins mit dem Zollverein, vom 7. Sept. 1851. Demselben V.

Verträge.

treten bei: Schaumburg-Lippe, V. vom 25. Sept. 1851, Oldenburg, V. vom 1. März 1852. (Pr. H. 51. II. 161. f.).

4. V. zwischen Preussen, Bayern, Sachsen, Hannover, Württemberg, Baden, den zum Thür. Zoll- und Handelsverein gehörigen Staaten, Braunschweig, Oldenburg, Nassau und der freien Stadt Frankfurt, wegen Fortdauer und Erweiterung des Zoll- und Handelsvereins, vom 4. April 1853. (Pr. H. 53. I. 308. ff.).

5. Uebereinkunft zwischen Preussen, Hannover und Kurhessen für Sich und in Vertretung der übrigen Staaten des Zollvereins einerseits und Bremen andererseits, wegen des Anschlusses Bremischer Gebietstheile an den Zollverein, vom 26. Jan. 1856. (Pr. II. 56. I. 235. ff.).

6. V. zwischen Preussen, Sachsen, Baden, Kurhessen, den bei dem Thür. Zoll- und Handelsverein betheiligten Staaten, Braunschweig und der freien Stadt Frankfurt, betr. die Fortdauer des Zoll- und Handelsvereins, vom 28. Juni 1864 (Pr. II. 64. II. Beilage zu 35.).

7. V. mit Hannover und Oldenburg wegen Beitritts zu dem Zollvereinsvertrage vom 28. Juni 1864, 11. Juli 1864 (Pr. H. 64. II. Beilage zu 35.).

8. V. mit Bayern, Württemberg, Grossherzogthum Hessen und Nassau wegen Beitritts zu dem Zollvereinsvertrage vom 28. Juni 1864, 12. Oct. 1864 (Pr. H. 64. II. Beilage zu 43.).

9. V. vom 16. Mai 1865 10. (oben). (Pr. H. 65. Beilage zu 52.).

10. V. zwischen dem Nordd. Bunde und den Südstaaten vom 8. Juli 1867 (1. 15 ff.).

(Vgl. a. „Mittelbare“ Zollvereinsmitglieder). Verträge unter einzelnen Zollvereinsstaaten rücksichtlich der inneren Besteuerung:

1. V. zwischen Preussen und Sachsen wegen gleicher Besteuerung innerer Erzeugnisse, vom 30. März 1833, - desgleichen zwischen Preussen, Sachsen und den zum Thür. Zoll- und Handelsverein verbundenen Staaten, vom 11. Mai 1833, Fortsetzung dieses V., V. vom 8. Mai 1841, - Fernere Fortsetzung und Modification des V., V. vom 4. April 1853 (Pr. II. 53. I. 376. ff.). Besonderer Artikel zwischen Preussen und den ausser Preussen beim Thür. Zollund Handelsverein betheiligten Regierungen wegen des Aufkommens von der Besteuerung des Branntweins, vom 8. Mai 1841, tritt mit dem 1. Jan. 1854 ausser Kraft, bes. Art. vom 4. April 1853.

2. V. ZW hen Preussen, Sachsen un den Thür. Staaten einerseits und Kurhessen andererseits wegen Fortsetzung des gegenseitigen freien Verkehrs mit Wein und Taback und der Gemeinschaftlichkeit der Ausgleichunge - Abgaben von diesen Artikeln, vom 8. Mai 1841.

- Desgl. zwischen Preussen, Sachsen, llannover, Kurhessen etc., die gleiche Besteuerung von Wein und Taback, so wie den gegenseitigen freien Verkehr mit diesen Artikeln und die Gemeinschaftlichkeit der Uebergangs-Abgaben von denselben betreffend, voin 4. April 1853.

vom

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Verträge.

3. Uebereinkunft zwischen Preussen und Braunschweig wegen gleicher Besteuerung innerer Erzeugnisse, vom 19. Oct. 1841.

4. V. zwischen Preussen und Kurhessen wegen Besteuerung des Branntweins und des Runkelrübenzuckers in der Grafschaft Schaumburg vom 13. Nov. 1841;

5. V. zwischen Preussen und Lippe wegen der Besteuerung innerer Erzeugnisse im Fürstenthum Lippe, vom 18. Oct. 1841.

6. V. zwischen Preussen und Waldeck wegen der Besteuerung innerer Erzeugnisse und wegen des Salzdebits im Fürstenthum Pyrmont, vom 11. Dez. 1841.

7. Uebereinkunft zwischen Hannover für Sich und in Vertretung Oldenburgs einerseits und Bremen andererseits wegen der Besteuerung innerer Erzeugnisse in den dem Zollvereine angeschlossenen Bremischen Gebietstheilen vom 26. Jan. 1856. (Pr. H. 56. I. 287.).

8. V. zwischen Preussen, Sachsen, den zum Thüringischen Zoll- und Handelsverein verbundenen Staaten und Braunschweig über die gleiche Besteuerung innerer Erzeugnisse vom 28. Juni 1864. (Pr. II. 64. II. Beilage zu Nr. 35).

9. V. zwischen Preussen, Sachsen, Kurhessen, den zum Thüringischen Zoll- und Handelsverein verbundenen Staaten und Braunschweig über den Verkehr mit Taback und Wein vom 28. Juni 1864 S. 52. (Pr. II. 64. II. Nr. 35.)

10. V. zwischen Preussen, Sachsen, Kurhessen, den bei dem Thüringischen Zoll- und Handelsverein betheiligten Staaten, Braunschweig und der freien Stadt Frankfurt einerseits, und Hannover, sowie Oldenburg andererseits, betr. den Beitritt Hannovers und Oldenburgs zu dem Zollvereinigungs-Vertrage vom 28. Juni 1864 und zu dem Vertrage über den Verkehr mit Taback und Wein von demselben Tage, vom 11. Juli 1864 (Pr. H. 64. II. Nr. 35. Beilage). Vgl. Oldenburg

11. Beitritt Oldenburgs zu dem Vertrage vom 28. Juni 1864 durch Uebereinkunft vom 27. April 1867 (Pr. II. 67. II. 1). Diese Uebereinkunft soll sich zugleich auf die von Preussen seit dem Abschluss des Vertrages vom 28. Juni 1864 erworbenen Gebiete und auf das IIerzogthum Lauenburg erstrecken.

Verhältniss der Bundesverfassung zu diesen

Verträgen. vgl. 52. Verwaltungskosten, 29. ff. Vieh, ausländisches, Steuern davon 19. Visitationen, Ilaus- und körperliche 58. 59. 88. Waaren, welche als fremde anzusehen 53., Ilaftung

der W. 51., deren Ein-, Durch- und Ausfuhr 56., Abfertigung beim Eingange 65., beim Ausgange 73.,

Revision 68.
Waarencontrole, s. Controle.
Waareneingang, Vorschriften beim, 65. ff.
Waarenführer, deren Verpflichtungen, 57. 76.
Waarenlager, Revisionen derselben, 58.
Waarenverschluss 77. 112.
Waarenrerzeichniss, amtliches, 54.
Wihrung 130.

Waldeck, Stimme im Bundesrath des Zollvereins 25.,

dem Preussischen Steuersystem angeschlossen 43. Wasserzölle 35. 55., S. Schifffahrt; nicht gemein

schaftlich 28. Wegegeldgebühren 35. Wein, Maximum der Steuer 20., Erhebung einer

Abgabe für Rechnung von Communen und Corporationen 23., Aufhebung der Steuer von dem im Lande (Preussen) erzeugten Wein durch Gesetz vom 15. April 1865 (Pr. H. 65. I. 441.), Wegfall der Uebergangs-Abgabe für Traubenmost und für Wein durch Erlass vom 8. Mai 1865 (Pr. H. 65. I. 535). Vertrag zwischen Preussen u. s. w. über den Verkehr mit Wein und Taback vom

28. Juni 1864 s. Verträge. Vgl. Spirituosen. J'eserzölle, s. Schifffahrt. Württemberg, Stimmen im Bundesrath des Zollver

eins 25., Bevölkerung 151, Uebergangsabgaben

45. 46. Zoll, Verpflichtung zur Entrichtung desselben 54.,

Abgabe von ein-, durch- oder ausgehenden Waaren 53. ff.; Erhebung der Zölle 65. ff.; Anstalten zur Erhebung und Sicherung 74. ff. Vgl. Ein

und Ausgangsabgaben, Durchfuhrzölle. Zollämter 88. ff. Zollumtliche Abfertigung (Uebergangsverkehr) 65. 69. Zollausschlüsse 11. 24. Zollbeamte 6. 31. SS. ff. Zollbehörden 5. 56. Zollcartel von 1833 18., Abdruck desselben 126. Zolldirectionen 33. Zollerträge im Zollverein, Grossbritannien u. Frank

reich 173. ff., in Schleswig-Holstein 189 ff. Zollfreiheit des Durchgangs 53., ausnahmsweise 60.

zollfreie Gegenstände 93. ff. Zollgesetz 18., Abdruck desselben 51. ff., Vgl. Gene

ralconferenz, Prot. v. 1836. Zollgesetzgebung 51., s. Ausfuhr, Durchfuhr, Einfuhr,

Niederlageverkehr, Tara, Waarencontrole, zollamtliche Abfertigung, Uebergangsverkehr, Ver

edelungsverkehr, Zolltarif, Verträge etc. Zollgewicht 17. 112. Zolllager so. Zolllinie 56. 65. Zollordnung 18., Abdruck derselben 61. ff., Vgl.

Generalconferenz v. 1836. Zollparlament 6., Einrichtung u. Competenz dessel

ben 27. ff. Zollquittung 70. Zollregister 30. Zollstrafgesetz 18., Grundsätze, betr. das Z. 115. ff.,

Vergl. Generalconferenz, Prot. 1836, Einführung in Kassel, Wiesbaden, Hannover durch Verordnung vom 29. Juli 1867 (Pr. H. 67. II. 214.),

Z. in Schleswig-Holstein, s. Schleswig-Holstein. Zollstrassen 56. Zollstunden 85. Zolltaris 17. 18., Abdruck desselben 93. ff., Berich

tigung des Z. 54., Vgl. von Positionen der Zolltarife im Zollverein, Grossbritannien, Frankreich 155. ff., Anwendung des OesterreichischFranzösischen Handelsvertrages auf den Zollverein für die Einfuhr in Frankreich, wie für die Einfuhr in Oesterreich, Vgl. Oesterreich.

Zollverein, Geschichte desselben 1. ff., Bevölkerung

149. ff., Uebersicht der im Z. einverzollten Quantitäten derjenigen Artikel, die einer Eingangsgabe unterliegen 181. ff., Vgl. einiger Positionen der Zolltarife im Z., Grossbritannien und in Frankreich 155. ff., Ein- und Ausgangsabgaben 1864 bis 1866 und berechnet für 1868 165. ff., Berechnung der 1864 bis 1866 zur Vertheilung gekommenen Ein- und Ausgangsabgaben 167. ff., Vebersicht der einverzollten Quantitäten einiger hauptsächlichen Verzehrungsgegenstände 173. ff. Zollvergütung, s. Steuervergütung. Zollverwaltungskosten 13. 29. 30. Zucker, Colonialzucker, indischer Zucker, Ueber

einkunft wegen des Eingangszolles vom 4. April 1853 (Pr. H. 53. I. 332.), vom 16. Febr. 1358 (Pr. H. I. _772.), vom 25. April 1861 (Pr. H. 61. I. 429.). Durch den letztgenannten Vertrag ist

Zucker.

der im Tarif 94. ff. verzeichnete Eingangszoli für a. Brod-, Hut-, Kandis- etc. Zucker; b. Rohzucker und Farin; c. Rohzucker für inländische Siedereien zum raffiniren; d. Syrup festgesetzt. Vgl. der Zölle auf Zucker und Syrup im Zollverein, Grossbritannien, Frankreich 155 ff., Uebersicht der einverzollten Quantitäten von Zucker und Syrup im Zollverein, Grossbritannien, Frankreich 173. ff., Einverzollung und Zollertrag in

Schleswig-Holstein 190. ff., s. Rübenzucker. Zuckerconrention (sog. „internationale“) vom 8. No

vember 1864 zwischen Frankreich, Belgien, Grossbritannien und den Niederlanden wegen Besteue

rung des Zuckers. Pr. Handelsarch. 1864. II. 581. Zurückerstattung innerer Steuern 21., für unrichtige

Erhebungen 28., s. Steuervergütung.

P. S. Es war beabsichtigt, diesem ersten Hefte der Annalendie vom bleibenden Ausschusse des Deutschen Handelstages rerfassten Vorschläge, betr. die Reform der Gesetzgebung des Zollvereins, beizufügen; unvorausgesehene Schwierigkeiten verzögerten leider den Abschluss der Denkschrift, deren event. Wiedergabe, wenn auch nur im Auszuge, wir uns demnach für später vorbehalten müssen. Berlin, den 4. März 1868.

Der Herausgeber.

Ende März 1868 erscheint im Verlage von Fr: Duncker in Berlin):

Hirth's Parlaments - Almanach

Siebente Ausgabe

für die Berathungen des ersten Deutschen Zollparlaments.

(Taschenformat, ca. 16 Bogen.)

Inhalt:

Statistik des Norddeutschen Bundes und des Deutschen Zollvereins; Finanzen.
Gesetze und Actenstücke; Geschäftsordnung des Reichstags etc.
Biographische Notizen über sämmtliche Mitglieder des Zollparlaments bez. des Reichstags

U. 8. w.

Druck von Ernst Kühn in Berlin.

Materialien

zu den

Berathungen des Zollparlaments.

(Fortsetzung.)

Denkschrift

über

Reform des Zolltarifs und des Zollverfahrens.

Vom bleibenden Ausschusse des Deutschen Handelstages.

März 1868.

An den Hohen Bundesrath des Deutschen Zollvereins

und das Hohe Zollparlament in Berlin. Nachdem in Uebereinstimmung mit den Wünschen positionen auch über gewisse allgemeinere Gesichtsdes Deutschen Handelsstandes diejenigen Institute punkte, welche wir nicht unerwähnt lassen dürfen. geschaffen waren, durch welche eine raschere und Zunächst scheint darüber eine fast allseitige energischere Förderung, seiner Interessen ermög. Uebereinstimmung zu herrschen, dass die moderne licht werden soll, beschäftigte alsbald die durch wirthschaftliche Entwickelung, insbesondere die die Verhandlungen mit Oesterreich, Frankreich und stets wachsende Massenhaftigkeit der Production Mecklenburg in Anregung gekommene Veränderung und Consumtion, die ebenso zunehmende Beschleuund Revision des Zolltarifs die allgemeine Auf- nigung des Verkehrs, sowie die nothwendige Zumerksamkeit in hohem Maasse., Allseitig gab sich nahme drr internationalen Handelsbeziehungen undas Bedürfniss kund, die Wünsche zum Ausdrucke aufhaltsam auf Verminderung und Beseitigung der zu bringen, welche sich hier in der Richtung auf Schutzzölle hindrängen, und dass auf die Dauer einen schnelleren Uebergang zum Finanzsystem, nur die Beibehaltung einträglicher Finanzzölle gedort auf eine mehr allmälige Vollziehung dessel- rechtfertigt ist. Demungeachtet wird nicht mit ben, endlich auch auf Erhaltung des Bestehenden Unrecht darauf hingewiesen, dass die Ermässigung geltend machten.

oder Beseitigung bestehender wirksamer SchutzDer gehorsamst unterzeichnete bleibende Aus- zölle, namentlich wenn sie mehr oder minder plötzschuss des Deutschen Handelstages ersuchte des- lich oder schroff eintritt die davon betroffenen Inhalb die Handelskammern, kaufmännischen Cor- dustrieen erheblich zu schädigen und dem Ausporationen und Vereine, welche in Nord- und Süd- lande ein bedenkliches Uebergewicht zu geben verdeutschland die Mitglieder des Handelstages bilden, mag; die Lage derselben würde eine bemitleidensihre Ansichten und speciellen Anliegen ihm als werthe sein, wenn sie, in Folge der abgeschlosihrem gemeinsamen Organe mitzutheilen. Das so senen Handelsverträge für eine Reihe von Jahren gewonnene Material stellten wir zusammen und an eine Maximal-Grenze der Zölle gebunden, in bemühten uns, dasselbe durch besondere Enquêten jedem Augenblicke durch Verminderung derselben vielfältig zu ergänzen; aus wiederholter Berathung eine Erschütterung ihrer Productionsbedingungen gingen darauf diejenigen Vorschläge hervor, welche und einen Capitalverlust zu gewärtigen hätten. Aber wir dem Hohen Zoll-Bundesrathe und Zollparlamente deshalb kann eine gesetzliche oder verfassungsnachstehend zu unterbreiten uns erlauben.

mässige Beschränkung der Reformbefugniss den Bei unseren Berathungen von dem Wunsche ge- Bundesgewalten nicht auferlegt werden; es würde leitet, nach bestmöglicher Prüfung einen Ausgleich dies ein Widerspruch gegen alle auf Herbeiführung differirender Ansichten zu schaffen, sind wir der der heutigen Verfassung gerichteten Bestrebungen Ueberzeugung, damit im Sinne der Majorität un- der Nation, ein Widerspruch gegen die Souveräneserer Comittenten zu handeln, welche zu einem tät dieser Gewalten und gegen die absolute und directen Ausspruch im versammelten praktische Berechtigung der Reform und des FortHandelstage zu veranlassen leider jetzt die Be- schrittes sein. Die Forderungen dieses letzteren schränktheit der Zeit verbot.

in verständigem Verhältnisse zu der für grosse Die uns vorliegenden Berichte verbreiteten sich Industrieen nothwendigen Stabilität zu erhalten, neben den speciellen Vorschlägen zu den Tarif- kann nur Gegenstand handelspolitischer Fürsorge Staa tshandbuch des Nordd. Bundes etc.

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