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6 13

7 23

0 27

9 70

1

0

Procentverhält Durchschnitts- nisg der preise berechnet Durchschnitts

werthe von Artikel. auf Rg Crt. pr. Ctr.

1851 - 11861

60 67 1841 1851 | 1861 -50 1 --60-67

verglichen mit 1841-30.

% Zinn*

27 771 40 15 36 44 144 6 131 2 Blei*

6 67 117 9 108 8 Quecksilcer*

|147 44 78 91 74 89 53 5 / 50 8 Steinkohlen, Cinder*

0 28 0 27 103 7 100 o Gesalzene Rind

häute** 12 75 15 56 15 58 122 o 122 2 Kalbfelle**

26 00 36 97 41 67 142 , 160 3 Elephantenzähne* . 149 25 213 45 220 63 143 o 147 8 Wallfischbarden* 59 88 107 34 153 46 179 3 256 3 Pferdehaare*

45 52 62 14 53 95 136 5 118 5 Borsten*

59 65 81 31 81 12 136 3 136 0 Wachs*

46 07 51 31 50 44 111 4 109 5 Talg*

11 56 16 56 14 62 143 3 126 s Thran

8 99 11 86 13 51 131 , 150 3 Palmöl

13 00 13 46 134 o 128 5 Cocusöl

13 23 14 70 16 24 111 1 |122 8 Rüböl*

11 62 13 53 13 60 116 4 1170 Leinöl*

9 36 11 43 12 73122 136 Theer*

2 13 2 41 2 73113 1 128 : Kleesaat*

11 80 17 67 19 03149 7 161 3 Rapp- u. Rübsaat* 4 05

5 29 125 4 130 6 Mahagoniholz

3 93 4 01 4 44 102 o 1130 Stuhlrohr

5 18 5 39 8 02 104 1 154 8 Schafwolle

66 79 65 24 60 07 977 89 8 Baumwolle

15 92 17 69 44 61 111 1 280 2 Flachs*

18 02 16 86 24 25 93 6 134 6 Hanf*

12 38 12 15 11 33 98 u 91 5 Seide*

666 31 591 12 636 51 88 7 Baumwollen Garn* 30 30 31 94 75 07 105 4 247 7 Wollen und Halb

wollen Garn* | 85 13 89 83127 39 105 5 149 6 Leinen Garn* 52 55 52 441 56 76 99 8 |108 o

Von den 70 Artikeln, bei denen vorstehend das Procentverhältniss ihres Durchschnittswerthis berechnet ist, hat dasselbe in den Jahren 1961-67, verglichen mit dem Zeitraume von 1841-50, bei 14 Artikeln abgenommen, bei 55 Artikeln hingegen zugenommen, während es bei Einem Artikel gleichgeblieben ist. · Vergleicht man die Durchschnittswerthe der beiden Zeitabschnitte 1851-60 und 1861 -67 unter einander, so zeigt sich für letzteren bei 34 Artikeln ein Sinken, bei 33 Artikeln ein Steigen des Werths; bei 3 Artikeln blieb die Differenz weniger als 1%.

Anhang II. Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung

Schiffbrüchiger, unter dem Protectorat Sr. Majestät des Königs von Preussen, giebt in ihrem zweiten Heft eingehende Mittheilungen über das Deutsche Rettungswesen im Jahre 1867, denen das „Milit. Wochenbi." u. A. folgende Angaben entnimmt:

Das Abzeichen der Gesellschaft für Flagge, Signal, Marke der Geräthe und das Siegel ist das rothe Kreuz auf weissem Felde.

Die Gesammtzahl der Mitglieder beträgt 14,800, gegen 12,692 im Jahre 1866. Die Mitgliederbeiträge belaufen sich auf 16,012 Thlr. 4 Sgr. 1 Pf., gegen 13,843 Thlr. 12 Sgr. im Vorjahre. Von den Mitgliedern zahlen drei Beiträge von 100 und mehr Thalern, 8696 Beiträge von 4-1 Thlr., die anderen Stufen liegen zwischen diesen Maximal- und Minimalsätzen. Die Gesammtsumme der Einnahmen betrug: 1867 32,302 Thlr. 7 Sgr. 10 Pf., 1866 35,939 Thlr. 13 Sgr. 3 Pf.

Die Zahl der Mitglieder war nach den einzelnen Landestheilen folgende:

Königreich Preussen: Provinz Preussen 1227 Mitglieder, Provinz Hannover 1549 Mitgl., Provinz Schleswig-Holstein 3019 Mitgl., Provinz Brandenburg, einschl. Berlin 60 Mitgl., Königreich Sachsen 431 Mitgl., Braunschweig 244 Mitgl, Baden 1077 Mitgl., Bremen 1101 Mitgl., Oldenburg 1365 Mitgl., Anhalt 151 Mitgl., Reuss 61 Mitglieder.

Es sind stationirt: an der Deutschen Nordseeküste: 14 eiserne, 4 hölzerne Rettungsboote, 2 Raketen- und 1 Mörserapparat; an der Ostseeküste: 17 eiserne, 17 hölzerne Boote, 20 Raketenapparate und 20 Mörserapparate.

Im Jahre 1867 fanden an Deutschen Küsten 128 Schiff brüche statt, darunter 60 Deutsche und 24 Englische Schiffe. 44 Schiffbrüche fielen in den November, 27 in den April, 1 in den August. Zwischen Ems und Weser 34, an der Küste von Schleswig-Holstein 7, an der von Mecklenburg keiner, an der des Regierungsbezirks Danzig 25.

Von 706 Verunglückten sind 615 nachweislich gerettet, davon durch Küsten-Rettungsstationen 128, und zwar: durch Boote 79, durch Geschütze 49, durch Landhülfe 125, durch Seehülfe 100, durch Selbsthülfe 262. Umgekommen sind 81, nicht nachweisbar 10 Personen.

5 08

95 5

-

in den Staaten des Zollvereips im Jahre 1867. (Nach der amtlichen Aufstellung. Vergleiche die Uebersicht für das Jahr 1866, „Annalen“ S. 361 ff.)

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1. Preussen.

A. Alte Provinzen.
Ostpreussen
Westpreussen
Posen ..
Pommern
Schlesien.

(Berlin.

Reg.-Bezirk

1. Potsdam Bran

darunter in den den- Meckl. Enclaven

Rossow, Netzeband burg

und Schöneberg

2. Frankfurt Sachsen

darunter in dem Braunschweigischen Amte Cal

vörde . Westfalen Rheinland

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waren

Menge des gewonnenen
Tabacks in getrockneten

Preis eines Centners
Mit
Blättern.

getrockneter Blätter. Ackerland.

Taback Vereinsstaaten.

Höchster und bepflanzt. Ueber- niedrigster Er

trag für den böchster. haupt.

mililerer. niedrigsler.

Morgen.
Preussische Morgen. Ctr. Ctr. Ctr. R

R 1) II. Bayern 12,312,496 18,221 122,737 18,04 3,36 11"). 52620 2%

30 III. Sachsen

402,579

73 600 13,6 2,4 16 5230 27 IV. Württemberg 3. 91,296 612 4,022

8 5,71 3,43 V. Baden ...

3) 575,094

25,876

180,165 20 2 VI. Grossherzogthum Hessen *)

3,192 21,070 10 3

102030

7 VII. Thüringscher Verein ... 15)

“) 170,848 743 4,949 12 3 6 4% 2% VIII. Braunschweig .

4)
1,5 11,25

8

7% 7 IX. Oldenburg Summa II. bis IX.

48,717 333,545 6,84 Dazu: I. Preussen etc.

28,553 197,401 6,91 Ueberhaupt

77,270 530,946 6,87

.

1113

62050 825530

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130

16/

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Anmorkungen: 1) Grösse des Ackerlandes in den Regierungsbezirken überhaupt. 2) Gesammtfläche des Ackerfeldes, der Garten und

Länder der Oberamtsbezirke in den tabackbauenden Gemeinden. 3) Ackerfeld der tabackbauenden Gemeinden der
Amtsbezirke. 4) Nicht angegeben. 5) Ackerland der Gemeinde-Feldmarken überhaupt.

Uebersicht des Tabackbaues im Preussischen Staate für das Jahr 1867.

Gesammt

pflich

Provinz e n.

Flächeninhalt der im Jahre 1867 mit Taback In nicht Flächenraum bepflanzten Grundstücke.

steuer

der besteuerten und der

in nicht Steuerclasse und Angabe des Tabacks

Gesammt

tigem Um-steuerpflichlandes in jeder Classe.

Flächen

fange mit Tamit Taback back bepflanz

Inhalt.
I. Classe. II. Classe. III. Classe. IV. Classe.

bepflanzt. ten Grund

stücke. Morg. DR. Morg. OR. Morg. OR. Morg. OR. Morg. OR. Morg. OR. Morg. OR.

fange sind tigem Um

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A. Alte Provinzen: 1. Ostpreussen 2. Westpreussen 3. Posen. 4. Pommern. 5. Schlesien 6. Brandenburg Hauptamt für

inländ. Gegenst. Berlin . Reg.-Bez. Potsdam

Reg.-Bez. Frankfurt a. 0. 7. Sachsen. 8. Westfalen. 9. Rheinland

Zusammen A.

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3

3 6,128 76 152 110 290 165 6,571 171 45 127 6,617118

1 481,852 110 40 155 1,894 133 205 23 2,099 156 202 75 1,971 100 10 6 2571 55 2,441 56 9 104 2,450 160 3 70 132

4 22

4 44 961 22 560 119 61 155 14 97 1,598 33 16 116 1,614 149 1,166 167|12,939|1518,030 1481 1,053 166|23,191 92 1,413 18|24,604 110

22

66

B. Neue Provinzen: 10. Hannover

510 142 1,090 20

12

1,600 174 2 56 1,603 50 11. Hessen-Nassau

731 50
56

731 172

731 162 12. Schleswig-Holstein. Zusammen B. 1,242 12 1,090 761 781

2,332 1661 2 561 2,335/ 42 Anmerkung: Der Tabacksbau derjenigen vereinsländischen Gebietstheile, von welchen die Tabacksstonor in Preussische Cassen fliesst,

ist hiorunter mitbegriffen.

Die Denaturirung des Salzes.

In Gemässheit der Uebereinkunft wegen Erhebung Die Denaturirung von sonstigem Gewerbesalz ereiner Abgabe von Salz vom 8. Mai 1867 („Annalen“ folgt mit den von dem betheiligten GewerbetreiS. 122, vgl. a. das Bundesgesetz vom 12. October benden vorgeschlagenen Mitteln, sofern solche von 1867 S. 144) hat der Bundesrath des Zollvereins der obersten Finanzbehörde für völlig ausreichend hinsichtlich der Zubereitung von Vieh- und Gewerbe- erachtet werden. salz (Denaturirung), sowie der Controle des abga- Wer zu gewerblichen Zwecken denaturirtes Salz benfrei verabfolgten denaturirten Salzes Bestimmun- beziehen will, muss dasselbe schriftlich unter Angen getroffen, welche der Preussische Finanzminister gabe seines Wohnortes und des gewerblichen Zwekes, unterm 20. Juni 1868 wie folgt zur öffentlichen zu welchem das Salz dienen soll, bestellen. Kenntniss gebracht hat (Centralblatt S. 347 ff.): Die verkaufte Menge hat der Salzwerksbesitzer I. Zur Denaturirung des zur Viehfütte

in dem für Privatsalinen vorgeschriebenen Register

(Muster E.) unter einer für Gewerbesalz jeder Sorte rung oder Düngung bestimmten Salzes ist zu verwenden:

besonders anzulegenden Abtheilung, der Grosshän

dler, auf dessen Antrag Gewerbesalz bereitet wird, 1. 1 % Eisenoxyd oder Röthel (eisenschüssiger in dem nach der Bestimmung unter I., jeder anThon), ausserdem

dere Händler in dem nach dem beiliegenden Muster 2. 1% Pulver von unvermischtem Wermuths- vorzuschreibenden Controlbuch anzuschreiben. Die

kraut, wenn Siedsalz, 1% desselben Pulvers, Bestellzettel müssen mindestens 9 Monate aufbe-
wenn Steinsalz zur Bereitung des Viehsalzes wahrt werden.
verbraucht wird.

Verkäufer denaturirten Gewerbesalzes stehen unter Das Wermuthspulver kann durch die doppelte steuerlicher Aufsicht und sind verpflichtet, die vorMenge Heuabfälle in völlig verkleinertem Zustande gedachten Bücher und Beläge auf Erfordern den theilweise, und zwar mit der Maassgabe ersetzt Steuer-Aufsichtsbeamten vorzulegen; auch jede verwerden, dass zum Siedesalz mindestens noch 4%, langte Auskunft zu ertheilen. zum Steinsalz mindestens noch im Wermuthspulver Gewerbetreibende, welche die Denaturirung des verwendet werden muss. Jedoch kann, wenn Stein- für ihr Gewerbe erforderlichen Salzes in ihren Gesalz verwendet wird, statt % Wermuthspulver % werbsräumen wünschen, haben dies in dem BestellHolzkohle zugefügt werden. Hinsichtlich des Ver- zettel zu bemerken. brauches des Viehsalzes findet keine specielle Con- Der Bezug des zu denaturirenden Salzes darf dann trole statt; es empfiehlt sich jedoch, das Publicum nur von Salzwerken oder Niederlagen, in welchen mit Bezug auf §. 13 Ziffer 6 des Salzabgabegesetzes unversteuertes Saiz lagert, oder aus dem Auslande darauf hinzuweisen, dass solches Salz nur zur Füt- stattfinden. terung von Vieh oder zur Düngung verwendet werden darf.

III. Steinsalz, aus welchem Vieh- oder Gewerbe

salz bereitet werden soll, muss stets ganz fein geViehsalzhändler, welche solches Salz auf ihren mahlen werden. Antrag zum Verkauf bereiten lassen, haben ein dem Das Viehsalz, sowie das nicht auf den Antrag Muster E. zur Instruction für Privatsalinen ent.

einzelner Gewerbetreibenden, sondern auf Vorrath sprechendes Controlbuch zu führen und solches zum Verkauf bestimmte Gewerbesalz darf nur auf auf Erfordern den Oberbeamten der Steuerverwal

Salzwerken oder an solchen von der Zolldirectivbetung vorzulegen, auch die von denselben geforderte hörde zu bestimmten Orten bereitet werden, an Auskunft zu ertheilen. Andere Händler haben den

welchen sich unversteuerte Salzniederlagen befinden. Ankauf und Verkauf von Viehsalz in ihren Büchern Nach diesen Bestimmungen ist vom 1. Juli d. J. unter Bezeichnung der Ankäufer nach Namen und ab zu verfahren, unter Beachtung folgender AnWohnort zu vermerken und die Bücher auf Erfor

ordnungen: dern ebenfalls den Oberbeamten der Steuerverwal

Zu I. der vorstehenden Bestimmungen: tung vorzulegen, auch die von diesen erforderte Auskunft zu ertheilen.

Zur Denaturirung des zur Viehfütterung oder

Düngung bestimmten Siedsalzes ist %% EisenII. Die Denaturirung des zu gewerblichen oxyd und 1% Wermuthspulver, zur DenaturiZwecken bestimmten, auf Vorrath für Ge

rung des zu gleichem Zwecke bestimmten Steinwerbe aller Art bereiteten Salzes erfolgt salzes $% Eisenoxyd und %% Holzkohle zu entweder:

verwenden. 1. mit 5% calcinitirtem Glaubersalz, oder

Personen, welche mit solchem Salze handeln 2. mit 11% krystallisirtem Glaubersalz, oder wollen, haben dies der Steuerbehörde vor Be3. mit 5% Kiserit und 1% gemahlener Holz- ginn dieses Handels anzuzeigen und deren Ankohle oder Asche,

ordnungen zu gewärtigen.

Das zur Viehfütterung oder Düngung be- Zu II. und III. Wer Gewerbesalz auf Vorrath stimmte Salz darf, bei Vermeidung

der gesetz- zum Verkauf anfertigen lassen will, hat der lichen Strafe (§. 13 Nr. 6 der K. Preuss. Ver- Steuerbehörde von dieser Absicht unter der ordnung vom 9. August 1867, Ges.-S. S. 1320, Angabe, welche von den unter II. Nr. 1 bis 3 $. 13 des Gesetzes vom 12. October 1867, Bun- bezeichneten Denaturirungsmitteln er verwenden desgesetzblatt S. 41, Andalen S 146.) zu keinem will, Anzeige zu machen und die Anordnungen anderen Zwecke, also auch nicht zu gewerb- der Steuerbehörde über das zu führende se lichen Zwecken, von solchen Gewerbetreibenden, gister, sowie die sonst zu beobachtenden Bewelche für dergleichen Zwecke steuerfreies Salz stimmungen zu gewärtigen. beziehen können, verwendet werden.

Control-Register

für
Zwischenhändler mit denaturirtem Gewerbesalze.

Geführt von:

Dies Register enthält . . . . Blätter, welche mit einer hier angesiegelten Schnur durchzogen sind.

. . den .. ten.
Für jede Sorte Gewerbesalz ist eine besondere Abtheilung anzulegen.
(Seite 1.)

Abtheilung I. Zugang.
A. Gewerbesalz mit Glaubersalz denaturirt.

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