Organ der Militärwissenschaftlichen Vereine, Band 18

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Militärwissenschaftlichen Vereines., 1879
 

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Seite 3 - Landes zu überschreiten. Sie kommen nicht als Feinde, um sich dieses Landes gewaltsam zu bemächtigen. Sie kommen als Freunde, um den Uebeln ein Ende zu bereiten, welche seit einer Reihe von Jahren nicht nur Bosnien und die Herzegowina, sondern auch die angrenzenden Länder von Oesterreich-Ungarn beunruhigen.
Seite 3 - Der Kaiser und König hat mit Schmerz vernommen, dass der Bürgerkrieg dieses schöne Land verwüstet; dass die Bewohner desselben Landes einander bekriegen ; dass Handel und Wandel unterbrochen, Euere H^erden dem Raube preisgegeben, Euere Felder unbebaut sind und das Elend heimisch geworden ist in Stadt und Land.
Seite 3 - Lage gelenkt, und im Rathe der Völker wurde einstimmig beschlossen, dass Oesterreich-Ungarn Euch die Ruhe und Wohlfahrt wiedergebe, die Ihr so lange entbehrt. Seine Majestät der Sultan, von dem Wunsche für Euer Wohl beseelt, hat sich bewogen gefunden, Euch dem Schütze seines mächtigen Freundes, des Kaisers und Königs anzuvertrauen.
Seite 4 - Euere Gesetze und Einrichtungen sollen nicht willkürlich umgestossen, Euere Sitten und Gebräuche sollen geschont werden. Nichts soll gewaltsam verändert werden ohne reifliche Erwägung dessen, was Euch Noth thut." „Die alten Gesetze sollen gelten, bis neue erlassen werden.
Seite 4 - Schütze seines mächtigen Freundes, des Kaisers und Königs anzuvertrauen." „So werden denn die k. und k. Truppen in Euerer Mitte erscheinen. Sie bringen Euch nicht den Krieg, sondern bringen Euch den Frieden.
Seite 4 - Majestät der Kaiser, unser oberster Kriegsherr, nicht gewillt, das eigene Gebiet fremden, anarchischen Bestrebungen als Tummelplatz preiszugeben und die endlich auch unsere Ruhe und Sicherheit ernstlich bedrohenden Wirren in den Nachbarländern noch länger zu dulden, haben im Einklänge mit sämmtlichen Grossmächten Europa's und mit Zustimmung der Pforte beschlossen, diesem unheilvollen Zustande durch die Besetzung Bosniens und der Herzegovina in entschiedener Weise ein Ende zu machen.
Seite 5 - Willenskraft und Ausdauer; für Euch ist kein Hinderniss gross genug, das Ihr nicht mit Leichtigkeit zu überwinden vermöchtet." „Nochmals Soldaten! wiederhole ich es, nicht zu einem Siegeszuge, zu harter Arbeit führe ich Euch, verrichtet im Dienste der Humanität und Civilisation!" „Diese Worte, in ihrer Anwendung so oft missbraucht, sie sollen unter den Fittigen des Doppel-Aars, durch Euch ! zu erhöhtem Ansehen, zu neuem Glänze, zu wahrer Geltung gelangen!
Seite 4 - ... kennt Euere Beschwerden und wünscht Euer Wohlergehen." „Unter Seinem mächtigen Scepter wohnen viele Völker beisammen und Jedes spricht seine Sprache. Er herrscht über die Anhänger vieler Religionen, und Jeder bekennt frei seinen Glauben.
Seite 5 - Treu den Grundsätzen der Loyalität, die von jeher das Gepräge unserer Politik gebildet, ist es auch diesmal nicht Eroberungslust, sondern die unabweisliche Sorge für die eigene Wohlfahrt, welche uns die Grenzen des Reiches zu überschreiten gebietet.
Seite 22 - Bosniens und der Herzegovina zum Theile wieder in normale friedliche Verhältnisse zurücktreten können. Den Unbilden aussergewöhnlich ungünstiger Witterung, den Schwierigkeiten eines unwegsamen Bodens und unvermeidlichen Entbehrungen aller Art Trotz bietend. haben Meine braven Truppen in ruhmvollen Kämpfen den Widerstand einer irregeleiteten, fanatisirten Bevölkerung gebrochen. durch musterhafte Mannszucht und ihre...

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