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übrigen benutzten die nächstgelegenen Oertlichkeiten zur Unterhinit.

Die Batterien blieben während der Nacht in ihren Stellungen mit abgeprotzten Geschützen, welche mit Kartätschen geladen waren.

Die Infanterie in Luce fochte für die Mannschaften ab, i daß es ihnen wenigstens nicht an warmem Essen und Kaffee feble.

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Hest ihrer Munition hierzu aufiparen. Gegen Mittag wurde auf besonderen Befehl wenigstens die Prozmunition durch eine badensche Batterie ergänzt.

Da heute ein dichter Nebel im Lisaine-Thal lagerte und die feindliche Artillerie nur schwach feuerte, so schwiegen die diesseitigen Batterien fast ganz.

(vegen 11 Uhr zertheilten sich die Nebel, auf der Höhe von Couthenans erschienen gegen Mittag französische Schüßenlinien, gegen welche von den beiden Batterien einige Schüsse abgegeben wurden. Der Gegner zog sich zurück, und der erwartete Angriff unterblieb.

Während der Nacht vom 15. zum 16. und im Schute des Nebels hatten die Franzosen auf dem vom Bois Communeaur gekrönten Höhenzuige eine Batterie von ungefähr 12 Gejchüßen in (Hejchüßeinschnitten aufgestellt und ebenso eine Batterie auf der gegen die Linie Chagav)--Luze gerichteten großen Blöße am Bois de la Baderie. Begen 3 Uhr richteten diese Batterien ein fonzentrisdes Feuer auf die fünf Batterien des Detachements von der Goltz. (Sleichzeitig versuchte wieder Infanterie aus Couthenans in der Richtung auf Cure vorzubrechen, so daß es schien, als ob hier ein ernster Angriff beabsichtigt wäre. Die deutschen Batterien richteten ihr Feuer gegen diese und die französischen Batterien und jepten den Kampf. der zeitweise mit großer veftigteit geführt wurde, bis zum Anbruch der Duntelheit fort, ohne daß auf einer der beiden Seiten eine entscheidende Wirkung erreicht wurde.“ Hier wurde Dauptiann Riemer leicht verwundet, verblieb jedoch bei der Batterie und behielt das Nommando.

Mit Einbruch der Dunkelheit stellten sie feindlichen Batterien sen Pampi ein. In der Nacht wurden die Pjerde der deutiden Batterien in Yuze eingestellt, die Bedienung biwatirte wieder bei den Geschützen.

Vor der Front der Stellung war der Kampf von den Franzeien nur mit geringem Nadirud geführt worden; sie warteten augen ideinlich die Wirkung der geplanten Ilmjasjung des deutsden rechten Flügels bei Chenevier ab. Dicies Torf war mir von zwei bateniden Bataillonen, zwei Batterien und einer Esfacron bejept; es ent ridelten rich gegen diese geringe Truppenmadit zwei franjciune Dwvisionen, die Division Crémer und die 2. Division des 18. Norrs. Der Ausgang founte ndt zireifelhaft jein. Es gelang den franzeien, Bheid. d. dart, Regis. 1. !"}. & !4.1 (1 HP ) Nr.2

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ist auch nur kurze Zeit halten. Während diejer Zeit, etwa um 1 lihr, war þauptmann Fischer gefallen, und Lieutenant d. Res.

Rabenau hatte das Kommando übernommen. Batterie Riemer erblieb während des ganzen Tages im Artilleriekampf; die . leichte Rejerve-Batterie beschoß wiederholt feindliche Infanterie, at also wohl an dem Abweisen der Infanterieangriffe auf Chagey utigen Antheil genommen. Sie hatte hierbei durch weit überlegenes bindliches Artilleriefeuer, besonders von den jüdlich der Straße curbenans ---Champey stehenden Batterien zu leiden; auf sie richteten *re Zeit lang fast jämmtliche feindlichen Batterien ihr konzentrisches ener. Um 3 Uhr Nachmittags traten der Batterie auch Mitrailleusen

Balde de la Boulove entgegen. Größere Verluste suchte die terie dadurd zu vermeiden, daß die Bedienungsmannschaften sich

en Feuerpausen dicht an die Deckungen legten, aber die Batterie It doch jehr durch das feindliche Feuer. Gegen 1 Uhr erlosch das

interiegefedt bei Chagey; bei Luze war es überhaupt nicht zu 1. iten lämpfen gekommen. Auf diesem Theil der Front endete der my mit einem binbaltend geführten Geschügtampf.

Hei Montbéliard hatten zehn Bataillone des 15. französischen lerps versucht, über diesen Ort vorzudringen. Von den deutschen

tterien start beidojien, gelang es nur vereinzelten Sbützen das 1:1 der Vijaine zu erreichen, überall wurden die Franzosen gründlich Terrieien und gingen unter schweren Verlusten zurüd. Por ser tailt des (Wenerals v. Debidit hatte sich aud beute widts von deutung ereignet.

d. Der 18. Januar. Deute standen unjere Batterien wieder in ihren Stellungen. ""tral Beurbati batte sich jedoch schon am Nachmittag des

Januar zum Rückzuge entidlojjen. Es fam saber im Laufe des ils vor der ganzen Front nur z11 fleinen Schützengered'ten und Cinem wenig lebbaiten Artilleriekampf, der franzeli derseits zur reitung des Rückzuges geiibrt wurde.

Tie 1. leidite Rejerve Hatterie unterbielt ein langjames (Hranat: batt auf den Baum der Walter de la Vaderie 11110 de la Houlove, hangie gegen abziehende elemen; die 2. leidite Rejerve- Batterie

tinete ihr Feuer um 8 Uhr auf dügen vor Contbenans. Sie *adte cieje bald zu Weiden, stellte dann aber das Feuer ein, du Siete in angemejiener Entfernung jidi nidit beten. Eden i 2 Illir megen die Batterien rieder ihre Parmjuartiere in Vize.

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Zusammen: | 1 | 2 | 11 3 17 : Namentliches Verzeichniß der Offiziere und Difizier

dienstthuenden. 1. I. Ref. Battr.: Hptm. und Batteriechef Riemer verwundet. 2. = = = õptm. und Batteriechef Fijder todt**,

Sek. St. Behrens verwundet (blieb bei der Batterie

Vicefeldwebel Jadwitz verwundet. Munitionsverbrauch vom 15. bis 18. Januar. (Der Verbrauch an den einzelnen Tagen ist nicht festzustellen.

1. 1. Res. Battr.: 994 Gran.; 2. I. Kej. Battr.: 1731 6 (Nach dem Gefechtsbericht; erscheint aber ungewöhnlich bed.)

6. Die Ereignisse bis zum Waffenftillfand.

(Sfijze 62 und 63, S. 536 und 337.)

a. Bis zum 2. Februar. Die Franzosen hatten ihren Rückzug, den sie am Nadmiti: des 18. Januar begonnen hatten, in der Nacht fortgelegt. Er unmittelbare Verfolgung des Gegners fand nicht statt, er war mit geschlagen, sondern hatte mit seinen noch immer an Zahl überlege: Truppen freiwillig den Rückzug angetreten. Aus war für :Deutschen ein kurzer Halt zur Nothwendigkeit geworden. Die buic ichen Brigaden waren, wie es der Gang der Ereignisse mit brachte, an den verschiedensten Stellen eingesetzt worden; ihre Hier

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