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Das wußte sein Korps, dem er ringgum bekannt,
Das mit Liebe und Stolz seinen Namen nur nannt';
Ein Jeder bei Biwak und Streite
Mocht solchen Gesellen zur Seite.
Wohl dorret der Lorbeer mit dem, der ihn bricht,
In der ewig bergenden Erde nicht;
Doch ach! Der Held ist begraben,
Den Alle geliebet haben.

23. Bis zum Waffenfilfand.
(Skizze 41, S. 393, Skizze 56, S. 495 u. Skizze 57, S. 505.)

Am 23. Januar wurde das X. Armeekorps in Ruhequartiere nach Le Mans zurückgenommen, die Sicherung gegen die Mayenne dem lII. Korps und den Kavallerie-Divisionen übertragen.

Auf dem linken Flügel der Armee nahm die 6. KavallerieDivision Aufstellung. Die 11. Kavallerie-Brigade war mit der 2. reitenden Batterie am 22. von Vaiges westlich Le Mans abgerüdt, hatte am 23. Brulon, am 24. Malicornes erreicht. Die 2. reitende Batterie marschirte am 25. unter Bededung zur 15. Kavallerie-Brigade nach La Flèche und vereinigte sich dort wieder mit dem 1. Zuge, Premierlieutenant v. Gizyofi, welcher dort am 24. ein Gefecht gehabt hatte. An diesem Tage war nämlich die 15. Kavallerie-Brigade unter Oberst v. Drigalsky von Noyen sur Sarthe nach La Flèche marschirt. Sie hatte außer dem Zuge nodi eine Kompagnie Regiments Nr. 91 bei sich. In La Flèche stieß die Gefcant bei

Ca sledi Avantgarde mit dem Gegner zusammen. Da derselbe mit Infanterie vordrang, mußten die Zieten - Husaren die schon befekte Stadträumen, während der Zug auf 1600 Schritt sein Feuer eröffnete. Nach fünf Schuß 30g der Feind fich zurück, das De tachement folgte, die beiden Geschütze durcheilten im Trabe die Stadt, gingen auf der Chaussee nach Bazouges (westlich La Flèche) in Stellung und vertrieben durch einige (zehn) Schuß den Gegner, welcher wieder valt gemacht hatte. Nach kurzem Kampf um Bazouges, an dem der Zug sid) mit einigen (Granaten betheiligte, ging Premierlieutenant v. Gizyķi noch über den Ort zur Verfolgung vor. Jenseits Bazouges erhielt die Savallerie nochmals starkes Feuer. Für eine nochmalige Verwendung des Zuges war es aber bereits zu dunkel geworden.

Als die Batterie am 25. um 12 Uhr in La Flèche eingetroffen war und eben die Quartiere bezogen hatte, wurde sie im 2 lihr

wieder alarmirt, så der Feind, welcher Clefs (jüdlich La Flède. besegt hatte, von dort aus vordrang. Durch das Vorgehen einer kleinen Truppenabtheilung, der ein Zug der Batterie zugetheilt war, wurde der Angriff abgewiesen. Ein Verfolgen des Gegners jauc jedoch nicht statt. Munitionsverbrauch: 34 Granaten.

Am 26. wiederholte sich um dieselbe Zeit der Angriff der Franzosen. Wieder gingen eine Kompagnie, eine Eskadron und ein Zu3 der Batterie dem Feinde entgegen, während die übrigen Truppen die verschiedenen nach dem Feinde zu belegenen Ausgänge der Stadt beseşten. Ein Zug der Batterie ward am Bahnhof aufgestellt zwei Geschüße an der Brücke zur Unterstüßung irgend eines to drohten Punktes...

Es entivickelte sich wiederum auf der Straße im Walde per Cléis ein Feuergefecht, infolgedessen der Gegner allmählich wieder zurückging. Munitionsverbrauch: zwölf Granaten.

Am 27. Januar ging der 2. Zug der 2. reitenden Battern (Lieutenant vederich noch einmal gegen den Feind vor, der sich von Neuem näherte. Es war dies in dem Feldzuge das lette Mal. daß brandenburgische Geschütze zum Gefecht marichirten; dod famen sie nicht zur Verwendung. Bis zur Verfündigung des Waffenftill: standes verblieb die Batterie ungestört in La Flèche; ein Zug derselben war stets alarmirt.

Die Divisionen des III. Norps hatten am 23. je zwei jelt ständige Brigaden gebildet, welche nebeneinander im Anschluß an die 6. Kavallerie-Division von Sablé sur Sarthe bis Sillé le Guillaume einen breiten Sicherungsgürtel um Le Mans bildeten (Shizze 16. Die kombinirte Brigade des Generals v. Schwerin wurde aufgelöst. Es standen vom rechten zum linken Flügel: die 9. Brig. zwischen Sillé und Conlie, 1. leichte Sillé, 1. jdw. Conlie. - 10. zwischen Neuvillette und St. Symphorien, 2. leidste

Parennes, 2. jchw. St. Symphorien. 11. zwischen Joué en Charnie und Logne, 6. leichte Joue.

6. schw. Longne. - 12. - zwischen Brulon und Loué, 5. schw. Loué, 1. Zug der

5. leichten, at. Dierke, Brulon; zwei Züge der 5. leidten
in Chantenay an der Straße Le Mans --Sablé te
dem Detachement des Oberstlts. Grafen zu lynar zur

Verbindung mit der 6. Kavallerie-Division.
Die Korpsartillerie um Coulans, westlich De Mans.

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