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tin heftigen Gewehrfeuer aus dem Hohlwege in die Stellung geí dafft werden. Das Verhalten der Mannschaften, namentlich des Bizefeldwebels Betce, wird hierbei besonders lobend hervorgehoben. Der Zug eröffnete dann auf tausend Schritt jein Feuer gegen ein Baldstück. Bald machte sich der Rückzug des Gegners auf Pontlieue bemerkbar. Der Zug folgte und fand noch einmal Gelegenheit, abzuprogen. Gegen 12'/. Uhr wurden beide Züge nadh Courte Beule zurüdgeholt. Bald darauf rückte die 10. Brigade auf le Mans vor und um 29/4 Uhr nabm sie Fühlung mit dem X. Norps, weldes bereits mit zwei Batterien Le Mans beschoß. Die 2. schwere, (øptm. Allobbe) und 1. leichte (Prem. $t. Strulle) fuhren bei Funay Chateau am Waldesausgang gegen Le Mans auf und schossen mit terschiedenen Erhöhungen, die 2. schwere auf 150.) bis 2000, die 1. leichte auf 3000 bis 3400 Sdiritt auf die Stadt und auf befonders hervorragende Gebäude, u. A. auf eine Kaserne an der Ostseite. Das Feuer wurde langsam genährt, bis gegen 5 Uhr zugleid) mit der Nadricht, daß das X. Korps bereits in der Stadt sei, für tie Batterien der Befehl fam, mit der Division in Le Mans einjurüden.

Die Batterien der 10. Infanterie-Brigade bezogen Quartier in einer Kaserne in Pe Mans, die der 9. in Pontlieue, die der 6. Division in und um Changé. Die Korpsartillerie hatte wieder

11 Bersammlung bei La Noë gestanden, als sie Befehl erbielt, das IX. Lorps bei der völligen Befignahme der Döhe von Aurours zu unterstützen. Hierzu nahm die reitende Abtheilung wieder bei les Morinières Stellung, die Jl. Jus-Abtheilung jepte sid) reditwintlig

azu auf den rechten Flügel. Kurz darauf wurden die Batterien in die vorherige Versammlungsstellimg zurückgenommen, von wo sie um 2/Uhr mit dem Befebl vorgingen, von den ojilid Le Mans zelegenen Döben aus den Angriji des III. Norps auf dieie Stadt zu unterstüßen. Die Sorpsartillerie fam nidt mehr ziun Feriern, ca pe Mans bereits genommen war und sonst teine Ziele austraten. in Abend wurden wieder die alten Fermen bezegen.

Munitions - Verbraud. 1. Fuß autheilung. 2. dwere Battr.: 149 (Granaten; 1. leidite Battr.: 36 (Granaten.

Berluste. I. Fuß- Abtheilung 2. (dhwere Battr.: 3 Man verw., 2 Pid, tost; 1. 1. Hattr.: teine.

Unter den braven Thaten von Angeborigen des Regiments in Treien Tagen erscheinen folgende bejonders erwahnenswerib:

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d. Die 6. Kavallerie-Division während der Schlacht von Le Mans.

(Skizze 52, S. 472 u. 55, S. 481.) Die getrennte Verwendung der beiden Brigaden blieb bestehen, indem die 14. Kavallerie-Brigade, General v. Schmidt, mit der 3. reitenden Batterie 10. Regts. und unserer 2. reitenden Batterie ohne den 1. Zug den Vormarsch des X. Korps in der rechten Flanke begleitete und die Verbindung mit dem Ill. Korps hielt, die 15. Kavallerie - Brigade mit dem Zuge des Premierlieutenants v. Giz y ci am 10. Januar aber noch bei Chateau Renault süd westlich Vendôme stand. Die 14. Kavallerie-Brigade war an diesem Tage von Vancé auf Volnay marschirt und stand um 4 Uhr in der Versammlung bei St. Mars. Als lebhaftes Geschüpfeuer von Parigné herüberschallte, ging General v. Schmidt mit den beiden Batterien in dieser Richtung vor. Das Gefecht war jedoch dort ichon entschieden. Die 2. reitende Batterie ging nach Volnay in Quartiere.

Am 11. Januar war die 14. Kavallerie-Brigade noch duro zwei Bataillone des Regiments Nr. 79 verstärkt worden und hatte den Befehl, über Parigné vorziigehen. Während des Gefechtes der Infanterie bei den beiden Schlössern Chef Kaison und de la Paillerie (beide jüdlich Change) standen ihre Batterien infolge der un: günstigen Geländcverhältnisse nur in Bereitschaft. Nachmittags 4 Uhr bekamen sie Befehl, gegen Ruaudin zu gehen, wohin feindliche Streitträfte vordrangen. Auch hier wieder vereitelte das ganz mit Wald bedeckte Gelände jede Verwendung der Artillerie. Die 2. reitende Batterie ging am Abend nad Parigné zurüc, wo sie Quartiere bezog.

Auf der großen Straße Parigné-Le Mans vorgebend, erhielten die Batterien der 14. Kavallerie-Brigade am Nachmittag des 12. Januar den Befehl, auf den Höhen von Pontlieue in Stellung zu gehen. Während die 3. reitende Batterie Regts. Nr. 10 bei la Source, südöstlich Pontlieue, stand, nahm unsere 2. reitende Batterie ihre Aufstellung derart, daß zwei Geschüge nördlich der Chaussee Parigné- Le Mans auf einem sehr schmalen Wege auf: fuhren, zwei Geschüße auf der Chausice blieben und nach der rechten Flante abprozten. Die ersteren feuerten auf 1800 Scritt, die letteren auf 1600 Sdiritt gegen die noch von den Franzosen be: septe Vorstadt Pontlieue; später richteten beide Züge ihr Feuer auf 2200 und 2500 Schritt gegen den Bahnhof, dessen ungefähre Lage,

er nicht zu sehen war, nach der Karte und dem Pfeifen der abgehenden Züge bestimmt wurde. Endlich fam die Mittheilung, Cab Bontlieue von uns bejegt jei. Die 2. reitende Batterie fand fir die Nacht Unterfommen in Ruaudin.

Munitionsverbrauch: 25 Granaten. Verluste: Reine.

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21. Die Verfelzung der feindliden Armee in den Tagen vom

13. bis 18. Januar.

Stiige 52, 9. 472 1. Štirje 56, è 495. Die deutschen Truppen waren nach einer langen Reibe blutijer (Wefedte und anstrengender Marjdie der Nube dringend becurity. Das Ziel des 3uges nad ve Mans wir erreidit, die franzesi.be

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