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Inick auf, that sechs Schüsje gegen eine Strand-Batterie auf Alien und febrte am Abend nad Stenderup zurück.

In der Nacht vom 14. zum 15. und am 15. April wurde das Feuer auf dieselben Ziele fortgejett. Munitionsverbrauc: 224 (ranaten. Feindliches Feuer erreichte die Batterie nicht; der 3ug fand dieselbe Verwendung wie Tags zuvor. Am 16. und 17. April beschoß die Batterie dieselben Ziele wie an den vorher gebenden Tagen mit 172 bezw. 290 Granaten. Der 1. Zug unter Vieutenant Shreiber nahm zur Unterstüßung der Batterie Nr. 13 auf dem linken Flügel dieser Batterie, östlich der Kirche von Düppel, binter einem dedenden Anid Stellung und beschoß mit 40 Granaten zwei Strand Batterien auf der Insel Alien und die zwischen Stanze Nr. 6 und 7 gelegene Schlucht, in der vom Feinde emsig gearbeitet wurde.

y. Die Batterien bei Ballegaard. Die 4. 6pfündige Batterie war zunächst in Ballegaard verblieben und hatte ihre Strand Batterie wie früher besett. Am 5. April Nachts 11'/2 Uhr wurde sie durch den General v. Köder alarmirt, dem aus dem Hauptquartier die telegraphische Nadıricht zugegangen war, daß die Dänen mit 5000 Mann landen würden. Tie Batterie blieb in ihrer Steltung mit geschirrten Pferden und gedegt durch eine Rompagnie des 7. Jäger Bataillons. 5 Uhr Morgens wurde die Batterie wieder entlassen, der (Hegner batte sich nicht gezeigt.

am 12. April um 10 Uhr Vormittags erhielt die Batterie ten Befebl, eine Stellung am Wester-Holz zu erfunden, von der der Eingang zum Aljen Sunde und zu der Augustenburger Föhrde teitriden werden könne. Dort traf der Batteriechef, Hauptmann Hurbad, den Brigadier Oberst Colomier mit dem 2. Brigade jutanten, Premierlieutenant Krüger, und suchte mit ihnen die Stellung bei Schnabe& Hage aus. Ilm 6 Uhr Abends marscirten die Mannschaften zum Bau der Beschützstände aus Ballegaard; die triedite wurden bei Dunkelheit aus den Bedüteinidnitten bei Fallegaard gezogen und gegen Morgen durch den Feldwebel bis orabef - Hage gebradt. Am 13. April in 5 Uhr stand die Hatterie chußbereit; um 50 lbr beschoß sie mit 17 druß den in die Augustenburger Föhrde einlaufenden Kriegsdampfer, Vertha", der das Feuer jedoch nid)t erwiderte. Es wurden zwei Treffer be: obachtet. Dieser Kriegsdampfer sowohl, als auch ein hinter Arnfiels - Oere liegendes Nanonenboot ging mit voller Fahrt in die Augustenburger Föhrde, und beide ließen sich nicht wieder sehen. Die Batterie erhielt am 16. April über diese Thätigkeit vom Oberkommando folgendes Telegramm:

,, an den Batteriekommandeur bei Schnabet-vage, über Wester Sdnabet.

Dänisches Kriegsministerium macht unter dem 15. bekannt, Kriegsdampfschiff „Hertha“, am 13. von Batterie bei SchnabelHage beschossen, hat verhältnismäßig wenig gelitten. Ein Boots mann und zwei Matrosen sind todt geblieben. gez. Waldersee.“

An den folgenden Tagen wurden die Einschnitte mit Ablösungen Tag und Nacht besegt; die Batterie erhielt die Nr. 29, Bededung gab das 15. Znfanterie-Regiment. Am 16. April gab das 1. Geschüt auf eine jenseits des Alsen-Sundes liegende Batterie, an der anscheinend gearbeitet wurde, adyt Granaten ab. Die beiden ersten gingen zu furz, weil die Entfernung zuerst auf 1600 Schritt ge schägt wurde. Der 3. Schuß traf auf 2300 Schritt. Das dazwischen liegende Wasser hatte die Täuschung über die Entfernung hervorgebracht.

Hauptmann v. Hoffmüller und Premierlieutenant Hassel vom 15. Znfanterie-Regiment jetzten am 17. April mit 16 Mann auf zwei Mähnen unter dem Schuße der 4. 6pfündigen Batterie nad Alsen über. Nach ihrer Kücfehr wurden gegen die gegenüberliegende Batterie, in welcher zwei Geschüße vernagelt und die Pulverkammer angezündet worden war, sowie gegen die aus dem Walde vorgehenden dänijchen Infanteriekolonnen zwölf Granatschüsse verfeuert. Der Gegner erwiderte das Feuer nicht.

Bei der 3. Baubitz - Batterie hatte sich während dieser Zeit nichts Bemerkenswerthes ereignet.

e. Die Batterien bei dem Sturm auf die Düppeler Schanzen.

Nach den vom Prinzen Friedrich Karl getroffenen Anordnungen sollte der Sturm am 18. April durch ein sechsstündiges lebhaftes Geschürfeuer vorbereitet und um 10 Uhr Vormittags gegen die Schanzen Nr. 1 bis 6 durch sechs einzelne Kolonnen gleichzeitig ausgeführt werden. Dieselben sollten vor Tagesanbruch in der 3. Parallele an den Ausfallstufen bereit stehen. Die Bri gaden Canstein (11.) und Raven (10.) bildeten nebst vier Feld Batterien die Bauptreserve.

Der Befehl für die Thätigkeit der Artillerie am Tage des Iturmes ordnete an:

Verhalten der Belagerungs-Batterien. Bon des Morgens früh 4 Ihr beginnt das Feuer aus allen Batterien auf diejenigen Zielpunkte, welche den Batterien bei ihrer Erbauung vorgeschrieben sind.

Die Batterien des Vauptangriffs idyweigen Punkt 10 Uhr Vormittags, wo die Sturmfolennen aus der 3. Parallele vor treden werden.“ (Batterie Nr. 14, vier Geschitze der 2. 6pfündigen Batterie Batterie Nr. 9, zwei Gejditze der 2. 6pfündigen Batterie.)

,,Die Batterien des rechten und linken Flügelangrijfs jetzen auch nad 10 Uhr ihr Feuer fort.“ (infer Flügelangriji: Batterie 22. 1. 6rjündige Batterie.)

. Der linge Flügelangrijf gegen die Verschanzig wird noch unterstützt durch die 2. 12pfündige Batterie, welche in der nächsten Nacht ein (Wejchüyemplacement für jedis glatte 12 Pfünder redits von der Batterie Nr. 13, etwa 1000 Sdiritt von Stanze Nr. 7. entfernt, anlegen wird."

Die Seld: Batterien, welpe den Sturmfolonnen folgen sollen.

„Es werden der Hauptreserve der Sturmfolonnen folgende Batterien zugetheilt: Die 4pfündige Garde-Batterie, 3. 6pfündige Batterie

der Brandenburgischen 3. 12

Artillerie Brigade Nr. 3. 2 VaubitzDas Rommando über dieje Batterien übernimmt Oberita lieutenant Bergmani.

Alle vier Batterien müssen mit Anbruch des Tages in der Rabe des Spit Berges verdeckt aufgestellt ein und bleiben daselbst bis zu Beginn des Sturmes.“ Vortebrungen, um das event. eroberte Terrain duro Aufstellen einer ·

großen Artilleriemasse festzuhalten. „Die drei in Belagerungs Batterien stehenden gezogenen FeldBatterien (die 1. 6pfündige Batterie der Westfalijden, die 1. und 2. 6pfündige Batterie der Brandenburgischen Artillerie Brigade) baten zu Morgen früh 10 lihr ihre Pferde und je zwei mit Munition fomplettirte Wagen in die Nähe ihrer Belagerungs Geid. d.geldart. Regto. (Gen. Feldgengmeiiter (1. Brandenb ) Nr. 3.

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Batterien heranzuziehen, um sofort im Stande zil sein, auf Befehl vorwärts gelegene Positionen einzunehmen.“

Viernach möge nun die Schilderung der Thätigkeit unserer Batterien am 18. April folgen:

Die 1. und 2. 6pfündige Batterie bis 10 Uhr Morgens. (Vauptleite Stelter und vindt.)

Beide Batterien hatten um 4 Uhr Morgens ein so id nelles Feier eröffnet, als es die Bedienung der Geschüße bei gutem Schießen nur irgend erlaubte. Sie beschossen ihre alten Ziele, die 1. 6pfündige die Sdanzen Nr. 8 und 9 und das Zwischengelände, die 2. 6pfündige die Schanze Nr. 3. Das Schauspiel war groß artig. Jede Stunde fielen von der Front, vom linken Flügel und von Gammelmark her eine nicht zu zählende Anzahl Sdüsje. Der Erdboden zitterte von dem Donner derselben, in den Schanzen war Niemand zu sehen. Der „Rolf Brake“ ankerte rubig am Eingange des Aljener Sundes und trocknete Wäsche. Das große Liniensdiji Friedrich VII.“ lag majestätisch an seinem alten Platz über eine Meile von dem Sdubereid der Batterien entfernt.

Während die 1. 6pfündige Batterie weiter das Gelände hinter Schanzen Nr. 8 and 9 unter Feuer nahm, wendete sich die 2. 6pfündige Batterie, nadidem die Sdarteil der Sdhanze Nr. 3 zerstört zii jein dienen, mit zwei Geschüben gegen die Pallisaden diejer danze, während zwei andere Gejditze das (Gelände hinter den Schanzen Nr. 2 und 3 iter Feuer nahmen, um womöglich die bier etwa aufgestellten Fejerven zu vertreiben.

Die Mannschaften der Batterien aber nicht mehr wie Col daten, jondern wie sehlenbrenner aus, Gesicht und Bände waren durch den Pulverichleim imd Pulverdampf ganz idwarz gefärbt, die vier (bejdüte der 2. opfindigen Batterie hatten allein in den Morgenstunden 586 (Sranaten im 107 Sdirapuels verfeuert. Die 2. 12pfündige Batterie. (Hauptmann Freiherr v. Norded.)

Der Batteriebau jidlich Oster-Düppel war am Morgen des 18. um 41, lihr beendet worden, die Sejdite wurden eingefahren und das Feuer gegen die redite Face und zwei sichtbare Sharten der Schanze Nr. VII mit gutem Erfolge eröffnet. Wiederbolt wurden in den Kommunikationen fid bewegende Truppen wabr genommen, weldie sofort mit Scrapnels beidojien wurden. Den 10 11hr ab riditete die Batterie ibr Feier hauptsädlid gegen die Schanzen Nr. 8 und 9, welches sie dann bei Aumäberung der Sturmfolonnen einstellte. Die Batterie blieb bis 7 lihr Abends beießt, worauf die Geschütze zurücgezogen wurden und mit den Mannidaften Abends 101: Uhr nach Gravenstein zurüdfehrten.

Munitionsverbrand): 320 Granaten, 16 Sdrapnels.

Verluste: Sergeant rönig durch Gewehrfugel über dem Auge idwer verwundet.

Die 3. 6pfündige Batterie. (Hauptmann Minamener.)

Die Batterie war bereits Nachts 2 lihr aus ihrem Quartier Proacer abmarichirt, im 110 vor Tagesanbruch in der ihr z11 gewieienen Stellung zwischen der Sonderburger Chaussee und Tüppel im nördlich des Spit-Berges eintreffen zu fönnen. Sie batte den Auftrag erhalten, auf der Chaussee vorzugeben, sobald der Sturm auf die Schanzen Nr. 1 und 6 gelungen jei. Die Batterie clgte furz nad 10 lihr hinter der 4pfündigen Garde-Batterie der Heierre Brigade von Raven. Als diese aus dem östlichen Ende von Tippel beraustrat, erhielt sie ein heftiges Feuer aus der Flante ron Scanze Nr. 8. weldie nod nidt mit in den Angriff gezogen war. Während die Brigade links von der Chaussee in einer großen Mulde sich aufstelíte, nabmen die beiden gezogenen Batterien zu beiden Seiten der Chaujjee eine Aufstellung, um das feindlide jener abzulenten imd zum Schweigen zu bringen. Die Batterie iano 101/2 Uhr Vormittags eine jehr gute Stellung links der Chaujjee, der linken Flügel an Dippel anlehnend, binter einem Anic und habın das Feuer der vier feindliden (Beichiite in Stanze Nr. 8 in einer Entfernung von 1500 dritt auf.

Cbgleich sidi jojort das feindliche gener, wenn aud) wirfimgsles, gegen die Batterie lentte, jo gelang es dicier doc in (Bemein ideit mit der 4pfündigen Batterie, die feindliden (vedite zim Ctregen zu bringen, jo daß die infanterie zum Sturm vergeben tennte und dabei uur nied) einen undädliden Kartätichiduß aus der Stanze erbielt.

Zuzwischen hatte die jufanterie, weldie die Schanzen erstürmt Matte, im ersten Anlauf und die zurückgezogene Vinie genommen. Tie Batterie erhielt den Bejebl, in schnellster (Hangart auf der Chaujíce vorzugeben und in der Nähe der zujammengeidojjenen Windmühle vorwärts der Sdunjen Nr. 4 10 7 eine Stellung gegen den Brückenfopf und die große Aljener Edanze 311 nebmen, welde durch ihr gewaltiges (neįdütfeuer jedes weitere Pordringen unjerer Zufanterie verhinderte. Die Batterie ging mit auf

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