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Stanzen Nr. I, II und III zu wirfen. Dies gelang mit 25 Treffern. In der durch das Vorsenden des Unterhändlers herbeigeführten Pause fochte die Batterie ab und jepte um 3 Uhr ibr Feuer bis zum Sonnenuntergang fort. Munitionsverbrand: 220 Schüsse.

Die Beschießung von Fredericia hatte nur geringen Erfolg gebabt; sie hatte jedenfalls nicht ausgereidt, den kommandanten zur Ulebergabe zu veranlassen. Es wurde daher beschlossen, daß das IL Rorps allein die Einschließung von Fredericia, das III. Korps den Shut gegen Norden bei Veile übernehmen sollte.

Mit der Sardegrenadier - Brigade rückte am 22. März die #. 12 pfündige Batterie zunächst nach Store Belling, am 23. nadh Keile. Die 1. 6 psündige Batterie erreichte mit der GardeinfanterieBrigade am 22. Höien südlich Veile, am 23. Hedenstedt auf der Straße nad Horjens. Beide Batterien hatten hier Hube.

In der Nacht vom 25. zum 26. jedoch wurde dem III. Korps der Befehl des Oberkommandos, in beschleunigten Märsdent nad Apenrade zu marschiren und unter den Befehl des I. Norps 311 treten. Ausgenommen biervon wurde die gesammte Kavallerie, ein Infanterie-Regiment (die drei bei der Avantgarde befindlichen Füsilier-Bataillone) und die glatten Batterien. Es traf dies die 4. 12 pfündige Batterie, welde nun bis auf Weiteres in Veile ver blieb und die ihr zu (Sebote stehende Zeit durch Vorbereitungen gegen einen feindlichen Angrijf, Erfundungen und dergleichen bis Mitte April ausjüllte. Nadidem bei der 1. 6pfindigen Batterie die Nabt vom 25. zum 26. dazu verwendet war, die nöthigen Vortereitungen für den Abmarich zu treffen, maridhirte der Kapitändarmes mit den Verpflegungsfahrzeugen und jämmtliden Heserven um 4 lbr aus Hedenstedt ab. Da heute jedis Meilen zurüdzulegen ruren, maridirte die Batterie um 6 Ubr sofort in der Gilmarid formation ab; es sdien besser, die Bierde auf dem Mariche etwas mehr anzustrengen und früher ins Cuartier zu kommen, als spät und bei einbrechender Dunfelbeit. In dieser Formation erreichte tie Batterie gleich nach 8 Uhr Veile — zwei Meilen -- und rubte bier bis 9 Uhr; dann ging es weiter durch Veile bis Biuf, wo die Batterie gegen 1114 lhr anfam. Hier wurde bis 2 Uhr geruht, asjetet und gefuttert. Um 4'Ubr traf die Batterie in Seeit bei Xolding ein. Die Pierde hatten sich auf dem Maríde, auf dem beute nicht getrabt wurde, gut gehalten, feines war gerrüdt oder dirdigezogen.

Am 27. März marscirten die Rejervemannschaften idon um 2 Uhr ab. Um 5 Uhr folgte die Batterie in der Eilmarschformation bis Vonsild im Schritt, dann im Trab und Schritt abwechselnd bis Hoptrup, wo drei Stunden geruht, abgekocht und gefuttert wurde, um den Rest des Marches in derselben Weise fortzusetzen. Die Batterie traf in Röllum, drei Viertelmeilen südlich Apenrade, bei Enstedt, um 5 Uhr Nachmittag ein. Entfernung 71/7 Meile; zwei Pferde waren gedrückt. Nachdem am 28. März ein Ruhetag gewährt war, marschirte die Batterie am 29. nur wenige Meilen nach Neuund Alt-Schobüll, südöstlich Apenrade, und trat aus dem bisherigen Brigadeverbande unter die Befehle des Oberstlieutenants Sher: bening (Stizze 18, S. 145).

Am 30. und 31. März hatte die Batterie Ruhe und setzte ihr Material in Stand.

C. Die 1. 12 pfündige und 1. Haubiķ- Batterie bis zum 1. April.

Wie ichon erwähnt, hatten diese beiden Batterien gleichzeitig mit den anderen der I. Fuß-Abtheilung am 16. Januar den Befehl erhalten, sich auf Kriegsstärke zu seben. Am 5. März endlid wurden sie auf den Kriegsschauplatz berufen. Behufs verstärkter Beseßung Holsteins hatten sich Preußen und Desterreich verpflichtet, je eine erste Rejerve“ von 5000 Mann zu stellen. Auf Ansuchen Oesterreichs stellte dann Preußen beide , erste Rejerven“ allein und hatte deshalb außer der schon entsendeten 10. Jnfanterie-Brigade noch die 9. Brigade und die beiden letzten Batterien der I. Fuß Abtheilung am 29. Februar mobil gemacht.

Ueber alle diese Truppen sollte der Kommandeur der 5. Di vision, v. Tümpling, den Befehl übernehmen.

Beide Batterien wurden am 5. März, Abends, in Wittenberg nach Hamburg verladen, wo sie am 6. früh eintrafen und Quartiere bezogen. Da während der Fahrt auf verschiedenen Stationen mehrere Male fünfzehn Minuten angehalten worden war, so tamen die Mannschaften vollständig frisdan. Am 7. März war Kube: an diesem Tage ging der Befehl ein, daß die eine Hälfte der 1. Vaubitz Batterie (Hauptmann Grieß mit dem Grenadier Regiment Nr. 8 nach Siel, die andere (Vieutenant Kiemer) mit der 1. 12pfündigen und dem Infanterie-Regiment Nr. 48 über Ploen, unter Kommando des Generals v. S dlegell, nadh Heiligenhafen an den Fehmarn-Sund marschiren jolle. Die Truppen

in Heiligenhafen sollten die dortige Khede, welche außer Riel als
Notbhafen für die Flotte bestimmt war, schüßen.

Die 1. halbe vaubig-Batterie gelangte nach dreitägigem
Mariche nach Riel, die andere halbe Batterie am 14. nad Lütgen-
brode, die 1. 12 pfündige nach Großenbrode.
Da Heiligenhafen durch das vorgelagerte Fehmarn, so lange Uebergang nach

Fehmarn.
diejes im feindlichen Besig war, nur einen bedingten Werth hatte,
entídloß man sich, die schwache Bejagung der Fnsel, zu deren

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Unterstügung drei dänische sianonenboote bereit lagen, zu vertreiben.
In der Nacht vom 14. zum 15. wurde unter Leitung des Oberst
lieutenants Scherbening auf jeder Seite des Fährhauses eine
Batterie, und zwar jede für drei Feld-12-Pfünder und zwei
Haubigen, gebaut. Um 3 Uhr Morgens waren die Batterien
ichußfertig, und das zum Ueberseben bestimmte Bataillon zur Stelle.
Der Uebergang gelang, ohne vom Feinde gestört zu werden; erst
mit Anbruch des Tages eröffnete eines der dänischen Kanonenboote
ein wirtungsloses Feuer, welches ebenso erfolglos durch einige
Schüsse aus den Batterien erwidert wurde.

Am 19. März ging die halbe Baubig-Batterie nach Fehmarn,
am 28. folgte auch die 1. 12 pfündige. Für die Haubit - Batterie

fand sich einige Tage später Gelegenheit, wirksam zu werden. Am 20. März, Abends 6 Uhr, erhielt sie den Befehl, mit einem Zuge

nach der Küste bei Stuktamp zu rücken, um dort mehrere vor Beschießung Anker liegende Kanonenboote zu vertreiben.

. Dort angekommen, von kriegs. dampfern.

waren die Schiffe der Dunkelheit wegen faum noch erkennbar, ihre Entfernung vom Strande ließ sich nicht mehr schäßen.

Der Zug schoß jedoch, seiner Anweisung gemäß, auf jeden Fall zu schießen, um dem Feinde die Anwesenheit von Artillerie auf der Insel zu zeigen, zwei Granaten auf 1800 Schritt ab und marscirte, da weder eine Wirkung sichtbar noch zu erwarten stand, nach Burg zurück.

Nach Verlauf von einigen Tagen, am 25. März, trat wieder infolge von Meldungen, daß sich während der Nacht ein Dampfboot in Kanonenschußweite am Tief vor Anker gelegt hätte, ein Zug der Batterie Morgens früh seinen Marsch dorthin an und nahm in einer von früher dort vorhandenen, schon etwas verfallenen Schanze Stellung. Das Kanonenboot lag noch auf derselben Stelle und wurde bei Anbruch des Tages mit fünf Schüssen beschossen. Es sdien, als ob ein Schuß getroffen hätte, denn das Schiff dampfte eilig ab und ging in die hohe See, so daß es bald außer Soußweite war.

Der in Kiel verbliebene Theil der Daubiy-Batterie war am 18. März auf Befehl des Generals v. Tümpling zur Vertreibung feindlicher Schiffe nach Eckernförde entsendet worden, kehrte jedod schon am folgenden Tage, ohne in Thätigkeit gekommen zu sein, zurüd. Die Batterie erbaute während ihres Aufenthaltes in Kiel die große Batterie bei Möltenort, hatte aber keine Gelegenheit, irgendwo während des Feldziges an den Feind 311 fommen.

5. Belagerung von Düppel. 8. März bis 18. April.

(Skizze 22 u. 23, S. 169 u. 179 und Skizze 18, S. 145.)
a. Die Gammelmark-Batterien bis zum 20. März.

Bis zum Eintressen der zur Belagerung von Düppel bestimmten schweren (Geschüte wollte Prinz Friedrich Karl sein Scorps in den bisherigen Stellungen belassen. Am 14. März wurde der vom Oberst Colomier und Oberstlieutenant v. Kriegs beim entworfene Belagerungsentwurf in allen Punkten von dem Prinzen genehmigt, doch war schon vorher die Erbauung der

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