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vobeit Prinz Friedrich Karl mit seinem ganzen Stabe. Durd» Cpione hatte man erfahren, daß der „Rolf Krafe“ noch einmal er ideinen würde, da er den bestimmten Auftrag hätte, die Schiffbrücke jul zerstören, in den Nübel Noor einzufahren und das Schloß zu Gravenstein 311 bombardiren. Aber er erschien nid)t. Weder bis zum 15. März, wo die 2. 6pfündige Batterie Edenjımd verlies, noch in einer späteren Zeit hat er es je wieder gewagt, den Kampf vom 18. zu erneuern. Die Batterie tam in Edensund in Quartiere, die (vedite blieben mit der nöthigen Wache in den Einschnitten.

Der Frage betreffs Ueberweisung von ¡dweren Geschützen an das I, Korps war man in Berlin bereits seit dem 16. näher getreten. Bor Entscheidung derselben sollte jedoch das berkommando berichten, welches Verfahren gegen Düppel am meisten zu empfeblen sei.

Brinz Friedrich Karl hatte für den 22. Februar einen allgemeinen Angriff auf die gesammte Linie der feindlichen Berposten befohlen, um erneut gegen die Schanzen 311 erfunden. Aus dem Xorpsbefehl sind folgende Stellen für die Verwendung unserer Hatterien maßgebend: „Die 6. Division greift die Büffelfoppel von Schmöl und das Stenderuper volz von Stenderup aus an. Sie erhält eine gezogene Batterie der Kejerveartillerie zur Berstärfing, die um 6'2 Uhr mit der Tete bei Scottsbüll*) steht.

Die Avantgarde tonzentrirt sich bei Feldstedt und maridirt jo nad Fischbecf, daß sie um 9 lihr dajelbst eingetroffen ist.

Die Rejerveartillerie bleibt in ihren Nantonnements."

Die Batterie der 12. Infanterie-Brigade (3. 12 pfündige Batterie) stand mit I./24 um 6/4 IIhr Vormittags auf der Chaussee bei Nübelield, ging um 71/2 Uhr über Nübel gegen Düppel vor und folgte dem Bataillon bis Wielhoi. Zu einer Verwendung fam die Hatteric nidt; sie war um 1 lihr wieder in ibrem Quartier.

Bei der 11. Infanterie Brigade batte die 2. 12pfündige Batterie um 4 Uhr angespaiunt, über dritt um 5 libr die Sdrijfbrücke bei Edensund und marscirte über Scottsbüll nad Schmöl, wo die Brigade jich sammelte. Sie folgte dann um 6'/2 lihr dem Teten Hataillon der Avantgarde 11)., 35, bis diejes nad etwa halbstündigem Marid in der Näbe der Büffeltoppel auf die dänischen Vorposten stief. Die Hatterie blieb bier balten, bis der Befehl zum hückmarsd kam.

Die der 11. Infanterie Brigade zugetheilte 4. 6pfündige Batterie war ihon um 24. lihr von Nollund ausgerücft. 21 Scottsbüll erhielt sie den Befehl, bis Wenning am Wenning-Bund vorzugehen, um dort eine verdeckte Stellung gegen etwa heranjegelnde und den Candfampf unterstüßende feindliche Schiffe zu nehmen. Starker Nebel verhinderte das Nahen der Schiffe; nur eines fam bis auf 3000 Schritt heran, wurde aber, da es selbst nicht feuerte, nicht beschossen. Die Batterie war um 5 Uhr wieder in ihrem Quartier.

* 2 km westlich Schmol.

Die Batterien der Avantgarde waren ebenfalls ausgerüdt, ohne zur Verwendung zu fommen, die der Nejerveartillerie in ihren Quartieren geblieben. Am 24. Februar wurde die kombinirte Avantgarde des I. Korps aufgelöst, die Truppen traten zu ihren Verbänden zurück; die 3. Haubig-Batterie kam zur 11. Infanterie-Brigade nach Kinfenis, die 3. 6pfündige Batterie zur 12. Brigade nach Caygaard und den umliegenden Gehöften, während die 2. 12pfündige Batterie zur Reserveartillerie und am 25. Februar nach Holebüll und Undelefi. am 6. März nach Nielstrup, Kielstrupholz und Pielstrupfeld quartierte

(letztere beide dicht bei Sielstrup). Beschießung Ebenfalls am 24. Februar ging die 4. 6pfündige Batterie nadı eines Kriegs. dampfers bei Munfmühle, südöstlich Rinfenis, verlies jedoch diesen Ort bereits Blaukrug. am 27. Februar, um bei Ballegaard (am Alsen-Sund) eine bisher von

der 1. 6pfündigen Batterie der 7. Brigade besette Batterie an dem Fährhauje zu übernehmen. Die Geschütze standen in Einjchnitten auf einer Anhöhe rechts vom Fährhause, in dem die Bedienung untergebracht war, der Rest der Batterie quartierte nach Blans. Die Batterie hatte die Aufgabe, den Verfehr auf der Aljener Föhrde nad Düppel zu verhindern. Zur Bestreichung der Stegwig-Bucht wurden zwei Geschüteinschnitte bei Blaufrug hergestellt. Von hier aus bejchoß Premierlieutenant Müller III. mit vier Granaten einen griegsidraubendampfer, welcher, das Feuer mit zwei Sdüsjen erwidernd am 6. März um 8 Uhr früh in die Stegwig Bucht am Nordwestende von Alien einlief.

Am 1. März hatte das Generalfommando einige Aenderungen in der Ausstellung des Norps angeordnet. Satrup und die Nübeler Wind mühle Sfizze 23, 2.179) jollten die Hauptstütpunfte der Vertheidigungslinie werden; Nübeler Windmühle wurde der 12. Infanterie-Brigade zugewiesen. Zufolgedessen erhielt die 3. 12 pfündige Batterie am 2. März den Auftrag, mit dem 3. Zuge nach Atzbüll, mit dem 2. Zuge nach Caifir, nordöstlid Atbüll, zu gehen; der 1. Zug blieb in Fischbeck. Täglich von Morgens 6 lihr bis Abends 6 Uhr bejepte mr der 1. Zug die (eschützcinionitte bei Andreas Petersens Gehöft, die übrigen Geschüte die Emplacements an der Nübelmühle, indem sie tagsüber die Gespanne in den Gehöften unterbrachten. Diejer Dienst war sehr anstrengend, da der vin- und Rüdmarsch bei Dunkelheit auf schlechten Wegen ausgeführt werden mußte.

Bei der 11. Infanterie-Brigade ging die 3. Vaubitz - Batterie am 3. März nach Schottsbüll; die 3. 6pfündige Batterie wurde am 2. März dieser Brigade unterstellt. Sie bezog Quartier in Broader mit dem Auftrage, von den Pionieren eingerichtete Geschützeinschnitte auf einer Höhe südlich Wenning zi1 bejeten.

In der 1. Märzwode lagen demnach: 2. Þaub. Battr.: Hönschnap, 3. Daub. Battr.: Scottsbüll, 2. 6pfdge - Edenjunt, 3. 6pfdge

Broader, 1. 6 Ballegaard, 3. 12

Abbüll, Yaifir, 2. 12 Rielstrup,

Fijd bect. Am 29. hatte Oberst Colomier jeinen Plan zum förmliden Angriff gegen den linken Flügel der Sdranzen auf Grund der bis Dabin erfolgten Erkundungen vorgelegt, am 1. März begab er sid auf Befehl des Prinzen nach Berlin, um die Allerhöchste Ge nehmigung desjelben zu erbitten, am 3. März wurde ihm dieje zul Theil.

Bis zum Eintrejfen der erforderlichen Belagerungsmittel arbei teten jämmtliche Batterien an Verstellung von Faschinen, Sdianzförben und jonstigen Batterie Baumaterialien. Nebenber gingen die üblichen Appells und Nevisionen.

4. Die Batterieu der 1. Fuß-Abtheilung bis zum 1. April.

Am 16. Januar war die Vermehrung der Infanterie der 5. Division und der I. Fuß-Abtheilung der Brandenburgischen Artillerie Brigade Nr. 3 auf Kriegsstarte befohlen. Aus Mangel an Kaum mußten auch hier für die Movilmadung zwei Batterien die (warnijon verlassen und Ortsunterfunft in den Ortsdaften un Wittenberg beziehen. Die Mobilmading jelbst verlich ohne be jondere Zwijdenfälle. Am 5. Februar ging für die 1, 6pfündige und 4. 12 psündige Batterie der Befehl ein, am 8. Februar marsch fertig zu sein. Die beiden anderen Batterien blieben vorläufig noch zurück und quartierten am 9. Februar wieder in die Stadt Wittenberg.

a. Die 1. 6pfündige und 4. 12 pfündige Batterie bis zum 7. März.

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Am Abend des 8. Februar wurden beide Batterien, die 1. 6pfündige zuerst, auf dem Bahnhofe in Wittenberg nach Hamburg verladen, wo sie nach 18stündiger Fahrt am Mittag des 9. Februar eintrafen und zunächst Quartiere in Barmbeck bezogen. Der Eijen bahntransport war glatt verlaufen. Die nun folgenden Kubetage wurden von den Batterien zu Revisionen, Ererzir- und Fahr übungen benutzt; am 12. Februar marschirte die 1. 6pfündige Batterie nach dem Bahnhof in Altona, wo ihr jedod die Mit theilung wurde, daß sie infolge Wagenmangels noch nicht verladen werden fönne. Erst am 14. Februar ftanden für die 1. 6pfündige, am 15. Februar für die 4. 12pfündige Batterie die Züge bereit. Die Batterien famen am Abend der betreffenden Tage in Flensburg ait; die 1. 6pfündige Batterie maridvirte am 15. nad Hostrup südlich Apenrade, am 16. nad Hadersleben (Stizze 19, S. 159), wo sich der Batteriechef, Hauptmann Stelver, beim Kommandeur der fombinirten Garde-Division (III. Korps) General v. der Mülbe, meldete, welcher die Batterie der Avantgarde (Oberst v. Bentheim) zutheilte. Am 17. Februar ging die Batterie unter Bedeckung zu dieser nach Frörup, westlich Christiansfeld. Die Vorposten standen

, eine Meile nördlich von Frörup, eine Viertelmeile von der jütijden (Sirenze. Mit der Avantgarde erreichte die Batterie am 18. Morgens zunädst Odis nordwestlid Frörup, wo sie Mittags abfochte, und dann, da Solding von den Dänen geräumt und durch Oberst v. Bentheim besetzt worden war, Vonsild, jüdlich Kolding. veftiges Schneegestöber und starker Frost machten alle diese Märche högst beschwerlich, dazu kamen die furzen Tage, infolgederen das Ausrücken aus den Quartieren und das Einrücken fast immer in der Dunfelbeit geschah. Am 19. Februar marjdirte die Batterie nach Holding; die Einguartierung war durch die Widerspänstigkeit der Einwohner und durch die starke Belegung des Ortes sehr erschwert. in Rolding verblieb die Batterie bis zum 7. März.

Auf dem Maride von Hostrup, wo die 4. 12 pfündige Batterie am Abend des 16. Februar eingetrojjen war, nach Hoptrup erhielt diese in Apenrade den Befehl des Feldmarschalls, für eine ab maridirende österreichide Batterie eine Stellung zur Deckung des Vafens von Apenrade zu besetzen. Seine Nönigliche Hubeit der ronprinz von Preußen und Generallieutenant v. Moltte

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