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*) Von diesen Batterien bieten ein näheres Interesje die reitende Batterie Nr. 18 und die 12 pfündige Batterie Nr. 7. Erstere als der Stammtruppentheil der jeßigen 2. reitenden Batterie 2. Garde: Feldartillerie-Regiments, welche 1816 3. reitende Kompagnie der 3. Brigade wurde. Letztere wurde 1816 1. Fuß: Kompagnie der Brandenburgischen Artillerie-Brigade und 1872 als bisherige 5. leichte Batterie zum Feldartillerie-Regiment Nr. 14 abgegeben.

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Die Monate Mai und Juni wurden von der Artillerie des III. Armeekorps fleißig zu Uebungen benugt, wie dies die öfteren Besichtigungen, denen sie unterzogen wurde, darthun. .

Der Generallieutenant v. Thielemann, Nommandirender General des lII. Armeekorps, besichtigte die 6pfündige Fuß-Batterie Nr. 18 am 26. Mai und war im Allgemeinen mit ihrem Zustande zufrieden; dagegen fand der Oberst Monhaupt am 28. Manches zu tadeln. Um die Batterie möglichst bald vollständig kriegsfähig zu machen, nahm er sie bis zum 7. Juni in die Nähe seines Stabsquartiers nach Moheville, Scoville und Château de Ruy und sorgte für eingehende Unterweisung der Leute, Verbesserung des Materials und Erhöhung der dienstlichen und artilleristischen Ausbildung. Die Schwierigkeiten in der Ausbildung wurden dadurd vermehrt, daß die Batterie, wie jede andere Fuß-Batterie, 3 Unter offiziere, 4 Bombardiere und 20 kanoniere nach Wesel zur Mobilmachung anderer Batterien hatte abgeben müssen. Als Ersaß er hielt sie 27 Infanteristen, von denen wieder sechs gegen Artilleristen von den Kolonnen ausgetauscht wurden. Der Batterie fehlten um diese Zeit 5 Unteroffiziere und 12 Bombardiere; legtere wurden allmählich bis auf acht ersetzt.

Am 15. Juni sammelte sich das III. Armeekorps bei Namur und bezog für die Nacht ein Biwak. In derselben Nacht biwafirte nicht weit von ihm zwischen Onoz und Mazy das II. Armeekorps und bei ihm die 6pfündige Fuß-Batterie Nr. 5, die wir in Grefrath bei Krefeld als Theil des II. Armeekorps verlassen hatten. Jetzt war sie der 6. Jnfanterie-Brigade, Generalmajor v. Krafft, zugetheilt, welche mit der 5., 7. und 8. Infanterie Brigade, der Reservekavallerie und Reserveartillerie das II. Armee korps unter Generalmajor v. Pirch 1. bildete.

Kommandeur der Artillerie war hier der Oberst v. Roebl.

Am 26. März war die 6. Infanterie-Brigade aus der Gegend von Krefeld nach Verviers aufgebrochen, hatte aber, da die Kör angeschwollen war, nicht auf dem nächsten Wege marschiren können, sondern einen Umweg über Rörmond machen müssen (Sfizze 8.

Com 30. März bis 30. April war die Batterie in Verviers geblieben und war dann mit ihrer Infanterie-Brigade nach yuv gekommen. Von hier mußte sie plötzlich am 3. Mai mit zwei Bataillonen des Solbergschen Regiments nach Lüttich, wo Unruben unter den sächsischen Truppen ausgebrochen waren. Sie kehrte

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