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Breises. Das Infanterie-Regiment Nr. 34 besetzte Moimay. Dieser Hewegung folgten die beiden Batterien der Avantgarde. „Sie überwritten“, jo sdreibt Major Riemer, „ den Lauzin-Bach und nahmen in dem Südwestsaum des Dorfes Moimay Stellung gegen die bei hullet Ferme stehenden feindlichen Batterien. Gleich darauf ertienen auch auf der Höhe südwestlich Marat zwei feindliche Batterien, welche die beiden preußischen in der Flanke beschossen. Während iun die Batterie Ulrich (1. schw. Res. Battr. Regts. Nr. 1) ihre Stellung und das bisherige. Ziel beibehielt, machte die rechts von the itebende 1. leichte Reserve-Batterie eine Rechtsschwenkung nad) atvirts, jo daß beide einen Haken bildeten. Die Batterie Kiemer

mpste die beiden feindlichen Batterien bei Marat. Ziemlich cedozeitig erschienen bei Autrey le Var zwei Batterien, welche

cdfalls die beiden Batterien der Brigade Golg bei Moimay in Ziele nahmen. Es war die Avantgarde des französisden In Korps, welche sich zu entwickeln begann.“ Die 2. leidyte ReserveWatterie war nad 11 Uhr früh aus dem Walde nördlich Moimar 99 Freie getreten und hatte dort noch die beiden anderen Batterien der Brigade (Golt im lebhaften Feuer gegen die Artillerie bei lullet Ferme gefunden. Im Begriff in die Feuerlinie vorzugehen, etam die Batterie Befehl, noch zu balten, um das Regiment Nr. 34 .erzulassen. Sie folgte dann dem Vorgehen der anderen Batterien, cendete sid) zunächst gegen die Batterien bei Marat und dieses Tort selbst und feuerte auf 1500 bis 1800 Sdiritt mit gutem Erige, jo daß der Wegner jogar längere Zeit dwieg. Nadidem

arat von preußischer Infanterie bejegt war, protzte die 2. leichte Heierve- Batterie auf und ging auf den rechten Flügel der 1. leichten Heserve-Batterie bei Moimav in Stellung, um die feindlidien Batte rien bei Autrav le Vay zu befämpfen. „Begen 3 Uhr waren die

atterien bei Marat durd die Batterie hiemer zum Edweigen etracht und dieje ging mm vor, um die bei Autrav le Van steben *on Batterien energijdier befämpfen zu founen, murde aber, als sie

citliden Waldjaum von Pes Brosses entlang trabte, durd citiges (Bewehrseuer aus ganz naber Entfernung überraidt. Dieser I erwartete zwisdenjall erklärt sich durch den Ilmstand, daß die

then in jenem Walde ichendent preußijden Nompagnien des 5. Jufanterie-Regiments ind furrorber nertwärts gegen Marat liczen batteri, icmit der jüdlide Tbeil des Waldes entblofit und

fem Feinde gelungen irir, 50 bis 60 Mann duiten dorthur

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zu werfen. Die Batterie machte sofort Kehrt und ging in die frühere Stellung bei Moimay zurück. Zunächst war dies nur mit

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und vom 5. Gejchütz der Mittelreiter fiel. Beide Geschüre wurden jedoch trotz des lebhaften Gewehrfeuers wieder fahrbar gemacht und gelangten bald zu der Batterie zurück. Der Unteroffizier Schulz meldete sich trotz seiner schweren Verwundung, Schuß durch die Brust, mit seinem Geschütz zurück, brach dann aber zusammen und wurde bewußtlos zum Verbandsplatz in Moimay getragen. Dort ist er wahrscheinlich gestorben und nach dem Aufgeben des Dorfes am Abend in Feindes vände gefallen. Spätere Nachforschungen jind erfolglos geblieben.“

Es entspann sich nun um das Wäldchen Les Brosses ein binund herwogendes Gefecht, in welches die 2. leichte Reserve-Batterie lebhaft eingriff, trotzdem sie außer von feindlicher Artillerie jest auch noch von Infanterie beschossen wurde.

Gegen 4 Uhr drang von Neuem eine Schützenlinie aus der Richtung von Autray le Vay vor, der ein geschlossenes Bataillon folgte. Die Batterien bei Moimay richteten ihr Feuer dorthin, brachten den Gegner zum Weichen, erlitten aber auch durch das Infanteriefeuer einige Verluste. Hier wurde Lieutenant d. Kes. Dethier leicht und der Fähnrich koloff beim Heranführen der Wagen zum Munitionsersatz schwer verwundet. Auch bei Marat traten wieder neue feindlidie Batterien auf; der Nampf wurde immer heftiger. Da traf bald nach 4 Uhr der Befehl ein, daß die Stellung auf der Anhöhe bei Moimay von der Artillerie geräumt werden sollte. Die Trei Batterien gingen staffelweise zurück, wobei auf der Höhe vor dem Walde yes Grands Bois noch eine Aufnahmestellung genommen wurde. .

Infanterie-Regiment Nr. 34 bejetzte Moimay, der erwartete Angriff blieb nicht lange aus. Bis auf hundert Schritt fam der tapfere Angreifer bis an das Dorf heran, um hier dem wohlgezielten Schnellfeuer der 34er zu erliegen. Die 2. leichte ReserveBatterie unterstüßte diese Vertheidigung auf das Wirksamste aus ihrer Aufnahmestellung. Mit dem Einbruch völliger Dunkelheit um 6 Uhr schwieg hier das Feuer, während sich in Villerserel noch ein blutiger Nachtkampf entspann.

Unsere beiden Batterien biwafirten in der Nacht vom 9. zum 10. bei Aillevans, wo General v. Werder das Gros versammelte. Sie hatten an diesem Tage zusammen mit der 1. jchweren Reserve · Batterie I. Armeeforps verloren: zwei Mann todt, drei Offiziere und icht Mann verwundet. Von den Offizieren gehörten

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