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St. Vincent, die 11. Brigade wurde mit den beiden schweren Batterien egen 6 Uhr Abends nach den Steinbrüchen von Marengu entsendet.

Die Korpsartillerie war um 21/2 llhr Nachmittags mit dem richi, sid gegen Marengo in Marsch zu seßen, alarmirt worden ; re vor ihrem Eintreffen daselbst wurde sie in ihre Quartiere mit fem Auftrag entlassen, am anderen Morgen von 54/4 Uhr ab bei Watchville angespannt zur Verfügung des Kommandirenden Generals u ftchen.

Die 6. Division war ebenfalls mit dem Befehl, am anderen *Mergen um 51,4 lihr bereit zu stehen, in die Ortsunterkunft zurück Heangen. Sämmtliche am Kampfe betheiligt gewesenen Truppen, also 2:? Hrigade und die oben erwähnten Batterien der I. FußLutbeilung, blieben auf den bei Beendigung des Gefechtes einkummenen Punkten; denn es wurde für den 8. Oktober eine Er

uerung der Nämpje erwartet. Die Franzojen waren in Angriff no Bertheidigung gleich hartnäckig gewesen; das stark befestigte und

te vertheidigte Edhloß Ladonchamps hatte ihnen am Abend des 7. tót wieder entrisjen werden können.

ilm Abend des 8. eröffnete jedoch der Gegner nur ein lebhaftes eergerecht, zum Angriff ging er nicht wieder über. Die Truppen minten daber wieder in ihre alten Stellungen entlassen werden.

Tamit endigt die eigentliche friegerische Thätigkeit der Batterien $ shegiments vor Met. Das Wetter war in den letzten Tagen fent gewesen, jept nahm seine Unfreundlichfeit wieder zu; die Nädte aren idon jo fübl, daß der Thau gefror. Bei den Vorposten der Trision erwies sich mit der Zeit das dudach für Pferde und

Mannschaftsbarade als völlig unbrauchbar, so daß die Batterien Brier von jest ab täglich ablösten.

Am 17. erwartete die 5. Division nochmals einen Vorstoß Mens der Belagerten. Die 1. schwere Batterie wurde angewiesen, ? dem Falle eines Angriffs Stellung auf dem Plateau von Norrov, m2 am 7. Cftober, zu nehmen. llmjassende Siderbeitsmaßregeln atten von allen Truppen getroffen. Von der 1. i 2. schwerent etterie befanden sich die (Heiditatiedienungen dauernd in Alarm Eiern, bei anbredendem Morgen und bei Nebel waren die (be tuge besegt. Die Erwartungen erfiillten sid jedoch aud in den 1 ften Tagen nicht. Von der 3. reitenden Batterie wurde am ! Ctteber ein Zug unter Setendlieutenant Branie nad Moine l!e im Detachement des erst v. Trigalsti, Nommandeurs der 2. Dragoner, entjendet, um die Umgegend von Met in der Richtung auf Montmédy nach Franktireurs u. 1. w. abzusuden. Das Detachement marschirte am 22. nach Landres, am 23. nad Noioncourt, am 24. nach Lubay und kehrte am 25. zurüd, obne mit Franktireurs zusammengestoßen zu sein.

Bei der Korpsartillerie und den nicht auf Vorposten befindlichen Batterien der Divisionsartillerie-Abtheilungen ging der Dienst jeinen gewohnten Gang. Alles sehnte den endgültigen Abschlub der Einschließung herbei. Das bewiesen auch die zahlreichen französischen Ueberläufer, deren Zahl sich mit der Zeit so vermehrte. daß Prinz Friedrich Karl Befehl ergehen ließ, keine Gefangenen

mehr zu machen. Mek kapitulirt. Endlich am 27. Oktober kapitulirte Mex.

Zu dem Auszug und dem Vorbeimarsch der Franzosen, der ichon für den 28. angesett war, aber erst am 29. stattfand, waren vom III. Armeekorps Abordnungen der Truppentheile bestimmt worden.

Vom Regiment wurde diese Auszeichnung zu Theil: von der forpsartillerie: der 1. reitenden und 3. leichten, von der Divisions artillerie der 1. leichten und 6. schweren, während die 4. leidte von der Korpsartillerie zu den mit der Bewachung der Gefangenen be: auftragten Truppen trat.

Der 1. Zug der 3. schweren Batterie - Premierlieutenant Horn - marschirte am 29. um 9 Uhr Morgens zur Versammlun; eines gemischten Detachements (zwei Bats. Inf. Regts. Nr. 20, zwe. Geschüße, hundert Mann Festungsartillerie und eine Pionier-komp. zur Uebernahme des Forts Plappeville, in welches mit klingendem Spiele eingezogen wurde. Punkt 12 Uhr 25 Min. Mittags entfaltete sich auf dem Fort die preußische Fahne. Um 1 Uhr begann bei strömendem Regen der Vorbeimarsch der drei Divisionen de: Korps Ladmirault, 25 000 Mann, auf der Straße ChatelAmanvillers, zu deren beiden Seiten die Divisionen des III. Korps Stellung genommen hatten. Bis 6 Uhr Abends dauerte der Ausmarsch. Dieser letzte Tag vor Met war für die oben genannten Batterien noch im höchsten Maße anstrengend. Die 6. schwere Batterie schreibt darüber Folgendes: „Um 6 Uhr waren die letzten französischen Gefangenen vorbeimarschirt, hinter ihnen jollten die Truppen abmarschiren. Von dem Plateau Plappeville geht nur eine einzige für Artillerie gangbare Straße hinab in das

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