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Jo Pont à Nitomason

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Malen III. Armeeforps brac sie am 8. August gegen Metz auf, und reichte über Faulquemont am 11. August Thicourt. Die Divifi betheiligte sich an den zahlreichen und teck unternommenen fundungen der deutschen Reiter, welche den Zweck hatten, festzustell ob noch ein feindlicher Widerstand auf dem linken Ufer der it zürischen Nied zu erwarten sei. Am 12. August 7 Uhr Morg ging die 2. reitende Batterie mit der Brigade kauch – 3.1 16. Hujaren – von Arriance auf der Straße nach Metz vor. Husaren stießen bei Ars - Paquenery auf den Feind. Von der Bart ging der 1. Zug gegen diejes Dorf in Stellung, während der der Batterie beim Gros verblieb. Durch das Feuer gegen als

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Met gefochten hatte, er am 15. durch Meß hindurch nicht auf erhebliche Entfernung in der Rid)tung auf Verdun vorwärts ge! langt sein fönne“.

General v. Alvensleben bejchloß daher, auf eigene Verantwortung hin, mit seinem Korps den Vormarsch über die Mojel anzutreten und seşte dazu die 5. Infanterie-Division von Bignv auf Novéant, die 6. auf die bei Champey von den Pionieren des Armeekorps zu erbauende Brücke in Marich. Die 6. KavallerieDivision sollte der 5., die Korpsartillerie der 6. Infanterie-Division folgen.

Ueber die Ansichten bei dem Generalfommando äußert sid umjer damaliger Regimentskommandeur, General der Artillerie v. Dresti, in seinen Lebenserinnerungen in folgender bemerkens werther Weije: „Am Nachmittag (des 14.) traf ich Voigts-Rheg der mir erzählte, daß Alvensleben die Mosel passiren und fid den Franzosen bei ihrem Abzuge von Meß vorlegen wollte. Wenn er auch geschlagen würde, jo hielte er doch den Feind einen ganzen Tag auf, damit wären die anderen Armeeforps heran, fönnten die Franzosen nad Metz hineinwerfen und damit wäre der Krieg zu unjeren Gunsten entschieden.“ General v. Dresky fügt dem nodi hinzu: „Dieser Entschluß von Alvensleben zeigt nicht nur, daß eine Feldherrnnatur in ihm stecte, er zeigte auch, ein wie selbst lojer Mensch er war. Er scheute nicht, den Mafel einer verlorenen Schlacht auf sid) zu nehmen, wenn er uns dadurch zum endgültigen Siege verhelfen konnte."

Dieser Vormarjd) war dem Oberfommando der Zweiten Armee mit der Bitte um Genehmigung gemeldet worden. Prinz Friedrid Narl mußte jedod zunächst seine Zustimmung versagen, da sich das große Hauptquartier die Verfügung über das III. Korps vorbebalten hatte. Das 1II. Armeekorps bezog daher gegen 10 Uhr Morgens mit der 5. Division bei Sillegny, mit der 6. Division bei Bourières jur Froidemont, mit der 6. Ravallerie-Division bei Vernii), mit der Norpsartillerie bei Cheminot Biwaks.

Bis zum Mittage des 15. waren jedoch bei dem Oberkommande der Zweiten Armee Meldungen eingegangen, aus denen Prinz Friedrid Narl schloß, daß die französische Armee bereits im Ab zuge aus Metz begriffen sei. Zur ulärung der Lage hatten aud Erkundungen von Theilen der 6. Havallerie-Division beigetragen. Das Kriegstagebuch der an ihnen betheiligten 2. reitenden Batterie

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agt darüber Folgendes: ,, Auf Befehl der Division jollten am 15. August jrüb 3 Uhr zwei Rekognoszirungen gegen Metz unternommen und jedem der Detachements ein Zug Artillerie zugetheilt werden. Cem 1. Detachement, unter Befehl des Majors v. Heßberg, (eine Estadron 15. Ulanen, zwei Eskadrons 6. Mürassiere) der 3. Zug 1 reitenden Batterie (Lieutenant vederich); dem 2. Detachement, Cberst Graf v. der Gröben, mit seinem 3. Ulanen-Regiment und ter Estadron 6. Mürassiere, der 1. Zug 2. reitenden Batterie Fremierlieutenant v. (Giz y di). Das Detachement von Heßberg ging von Bernd auf der Straße nach Metz über Fleury und Bouilli) an der Richtung auf Montigny vor. Da der Bahnhof bejegt war

* Züge mit Truppen von dort abgingen, ging der Zug gegen cu Babnbof in Stellung und eröffnete das Feuer. Der Feind tag sogleich mit aufgelösten Schützen vor. Es gelang, den Bahnhonde in Brand zu ichießen. Da jedoch die französische Infanterie ich weiter entwickelte, auch das Fort Queuleu ein starkes Feuer egann, so trat das Detachement den Rückzug auf Pouilly an. Die Irtbeilung des Oberst Grafen v. der Gröben war von Bournov

Cbetive über Augnv gegen die nach Nancy führende Straße vorngangen. Die Rekognoszirung ergab, daß das rechte Mosel-Ufer mbeiebt, mehrere Verschanzungen an demselben Ilfer in der Nacht erlajien worden waren. Premierlieutenant v. Gizycki entdeckte au, bei Frescati haltend, durch feindliche Signale aufmerksam geuit, ein feindliches Pager am linken Mojel-Ufer, unterhalb Moulins, a dute des Forts St. Cuentin. Der Oberst (Graf v. der (vröbeni Ttbeilte die Erlaubnis eine Stellung zu suchen und in das Lager u feuern, worauf Premierlieutenant v. (izvei seine beiden GeMüge bei der Ferme Bradin ausstellte und das Feuer auf 2300 Schritt sciinete. Da nad den ersten einidlagenden Granaten das ganze ayer lebendig wurde und die Franzosen in wilder Fludit in das tam belegene Wäldchen rannten, um dort dut zu suchen, iedvjelte Atcreuerlieutenant v. (Ýizvdi mehrmals die Entfernung und das hari und feuerte jo lange fort, bis das ganze Lager verlassen war. Serreuert wurden 48 (Granaten. Das Fort gav drei Sduß ab und lette dann auf zu dießen, verjagte also nicht, wie französische

uellen angeben, die Batterie.“ Am Atrend des 15 August virafirte Ifti Havallerie: Division zwiiden voin jur Seille und Silleyn).

Wie idon oben erwäbnt, batte Brillz jriedrid Marl ans 1 Meldungen der Navallerie die lleberjeniging geroeit, B3

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