Simon Grunau's preussische Chronik, Band 1

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Duncker & Humblot, 1875
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Seite 58 - Dy andre seite hilt ynne das bildt Potrumppi und het vor sein cleinot eine slange, und die wardt in einem grosen toppe irnert mit milch von den waydolottinnen und stetis mit garwen des getreides bedeckt. Das dritte bilde Patolli hilt inne die dritten seitte, und sein cleiuott war ein todten kopff vonn eim menschin, pferde und ku.
Seite 57 - Das bannir war ein weisz tuch 5 elen langk, 3 elen brett und hett in sich gewurcht 3 bilde der gestalt wie mennir, blo waren ire cleider und woren brustbilder in solcher formen: das eine war wie ein man junger gestalt ane bardt, gekronett mit sangelen und frolich sich irbot und der gott vom getreide...
Seite 57 - ... wie er des andern zornigen lachete und der ander auffgeblosen in zornn. Das dritte bilde war ein alter mahn mit einem langen groen bardt und seine farbe gantz totlich, war gekronet mit einem weissen tuche wie ein morbant unde sag von unden auff die andern an unde his Patollo mit namen.
Seite 41 - ... *Von fischen. Item man fürt aus Preussen mancherlei fische *fol. 2ia. yn fessir gesaltzen, getreuget von oele, von sture, von laxin, von beringen, von hechtin, von rontfischen und von bressem und diese nennett man stregfüsse von der stelle, do man sie erst hott in der luft getreuget, und die Polen, die Slesier, die Lausitzer, die Behemen, die Merher und die Meixser0 sy füren und haben dovon ihren nutz.
Seite 136 - Wer mein Fleisch isset, und mein Blut trincket, der bleibet in mir, und ich in ihm. Hiedurch wird dir angedeutet die allernäheste und innigste Vereinigung. Müller, Himmlischer Liebes-Kuß.-' Nun mit solchen und dergleichen Worten und Reden haben sich die H. Gottesschauer bemühet die jnnigliche Vereinigung Gottes mit der geheiligten Seelen etlicher massen außzudrukken.
Seite 58 - Perkuno inne, wies oben ist gesagt wurden, und sein cleinott war, domit man stetis feuir hette von eichenem holtze tag und nacht, und so is von vorseumnis ausginge, is koste dem zugeeigeuteu waidlotten den hals, auff man brandte die opphermtgk.
Seite 58 - ... sein gespenst hette und die bilde der abgölte ynne woren, halt ich ausz vorplendungk des teufels, war stetis grün, winter und sommer, und war obene weit und breit so dicke von lobe, damit kein regen dardurch kunt fallen, und umb und umb woren hübsche tuchir vorgezogen ein schrit aber 3 von der eichen wol 7 elen hoch, do mocht niemandt eingehen ag der kirwaito und die obirsten waidolotten, sonder so imandes quam, sie die tuchir wegk zogen. Und die eiche war (wol cod. A) gleich in 3 teil geteilet,...
Seite iv - Commentarien des Aeneas Sylvius und Erasmus Stella's wunderliche Urgeschichte Preussens; aber welchen Gebrauch hat er von . ihnen gemacht! Es ist ihm geradezu unmöglich eine Quelle wortgetreu zu benutzen, er erweitert jede Angabe, fälscht die Namen, ignorirt die Zeitrechnung, ergänzt Lücken seiner Quellen .nach eigenem Ermessen, und erfindet mit einer beispiellosen Keckheit Zahlen und Daten, die keine andere Begründung haben, als seine wuchernde Phantasie. Wo seine Hülfsmittel nicht ausreichen,...
Seite 15 - Sed iam ipsi pugnant contra me. Nam de animabus non curant, non compatiuntur corporibus conversorum ad fidem catholicam et ad me de errore. Opprimunt enim eos laboribus, privant libertatibus, in fide non instruunt eos, sacramentis privant, et cum maiori dolore mittunt eos ad infernum, quam si starent in suo assueto paganismo.
Seite 71 - Preuschir sproche predigte ein alter pauer ir waidlott. Sie entpfingen mich ein iglicher mit seinem messer mich zu todten, so gebrach es ag am waidlotten, und er sprach ein wort. Den gobin gottis ich is dancke, und ich kundt ein wenigk Preusch, mit welchiu ich bat umb mein leben, ich wolt thun, was sie wollen. Und sie hörten von mir ire...

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