Jalta 2.0: Ein Weg zur emanzipierten Nachbarschaft zwischen der EU und deren östlichen Nachbarn

Cover
neobooks, 01.06.2018 - 322 Seiten
0 Rezensionen
Die Europäische Union steht bekanntermaßen vor großen inneren und äußeren Herausforderungen. Diese sind zum Teil, siehe Islamismus, Schuldenkrise, Terrorgefahr und Zuwanderung, miteinander verknüpft. Hinzu kommen komplizierte Beziehungen zu zwei großen Nachbarn, zu Russland und zur Türkei. Die Neuordnung dieser Beziehungen sind das Leitthema dieses Buches. Außenpolitisch haben gegenseitige Fehlwahrnehmungen, blinde Flecken in der Wahrnehmung des anderen, überhöhte Erwartungen sowie von EU-Seite das Primat einer werte-geleiteten anstatt einer maßvollen interessengeleiteten Außenpolitik zu dieser Situation beigetragen. Eine Politik klarer Abgrenzung und des gegenseitigen „In-Ruhe-Lassens“ kann künftig zur Beruhigung und Befriedung der Situation beitragen. Der äußeren Form nach erfolgt diese Neuordnung auf dem Wege eines Grundsatzabkommens, welches die Erfahrungen des Abkommens von Jalta und seiner Folgen nutzbringend berücksichtigt. Dies inkludiert politische Spielräume punktueller Zusammenarbeit, bei der keine der beiden Seiten sich zu etwas gedrängt fühlen muss. Ein solches Abkommen hätte gerade für die EU stabilisierende und legitimierende Wirkung nach innen.

Was andere dazu sagen - Rezension schreiben

Es wurden keine Rezensionen gefunden.

Über den Autor (2018)

Robert Hanke, Jahrgang 1965, geboren in Berlin-Friedenau, Kindergarten in Nuttlar und Heerdt, Grundschule in Heerdt und Schloss Hamborn, Gymnasium mit Abitur in Kaarst, Zeitsoldat in Longerich (Köln), Karup, Coesfeld und Münster, Studium mit Dipl. (FH) Betriebswirtschaft mit Schwerpunkten Außenwirtschaft und Betriebsinformatik an der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach, seit 1995 beruflich in Frankfurt am Main. Seit Mai 2018 ist er Mitglied im Betriebsrat von Fitness First in Frankfurt.

Bibliografische Informationen