Schauspieler-, Komparsen- und Casting-Agenturen in TV-Produktionsnetzwerken: Eine neo-institutionalistische Analyse

Cover
diplom.de, 01.06.2000 - 134 Seiten
Inhaltsangabe:Einleitung: Die Medienbranche ist ein sich gerade erst entwickelndes Feld. Hier herrschen andere Regeln und Zwänge als in klassischen Güterproduktionsbranchen. Viele Leistungen der Medienbranche sind mit ökonomischen Kriterien nur schwer zu erfassen, weil sie 'kreativ' entstehen. (Im TV/Film-Bereich sind das z.B. Drehbuch, Kameraführung, Kostüme, etc.). Welchen Normen, Standards, Erwartungen und Zwängen unterliegen Beteiligte von TV-Produktionsnetzwerken dennoch, die als Orientierung und Handlungsrestriktion dienen? Dieser Frage soll mit Hilfe einer neo-institutuionalistischen Theorie-Perspektive innerhalb der vorliegenden Arbeit nachgegangen werden und zwar für den Bereich der an TV-Produktionsnetzwerken beteiligten Darsteller- und Casting-Agenturen im Raum Berlin. Für diese Agenturen gelten die speziellen Merkmale der Medienbranche im Besonderen: Einerseits ist die Beratungs- und Betreuungsleistung schwer bewertbar, andererseits ist das Feld der Agenturen sehr jung, da es sich erst nach Freigabe des Arbeitsvermittlungs-Monopols des Arbeitsamtes 1994 entwickeln konnte. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: AbbildungsverzeichnisV 1.Einleitung1 1.1Gegenstand und Abgrenzung der Arbeit1 1.2Begriffsklärungen3 1.2.1Casting und Agenturen - Definitionsversuch3 1.2.2Der Produzent5 1.2.3Institutionen als theoretische Kategorie7 1.3Kontext und Agenturen9 1.3.1Agenturen9 Schauspieler-Agenturen11 Casting-Agenturen13 Komparsen-Agenturen15 Agentur-Lieferanten16 Freie Agenturen17 Staatliche Vermittlungen18 senderinterne Büros22 1.3.2Kontext24 Netzwerkteilnehmer25 externe Akteure27 2.Neo-Institutionalismus als Theorieperspektive30 2.1Interorganisationale Felder als Arenen institutioneller Normen32 2.2Effizienz und Legitimität - eine Überlebensvoraussetzung35 Tradition36 Mythen37 symbolisches Management40 2.3Die Trennung des technisch-ökonomischen und des institutionellen Kontextes42 2.4Isomorphie: Eine Wirkung der Institutionalisierung45 koersive Isomorphie46 normative Isomorphie47 mimetische Isomorphie48 2.5Grenzen des institutionellen Konzeptes49 Determinismus50 Wandel51 Ökonomie52 Trennung der Sphären53 3.Die institutionelle Situation für Agenturen in TV-Produktionsnetzwerken54 Aufbau der Untersuchung55 3.1Ökonomie der Agenturen: Effizienzüberlegungen in einer kreativen Branche58 Schauspielerrekrutierung59 Erstellung von Demo-Material61 Technische Ausstattung der Agentur62 Betreuung der [...]
 

Was andere dazu sagen - Rezension schreiben

Es wurden keine Rezensionen gefunden.

Inhalt

Qualität Praxisrelevanz und Aktualität zeichnen unsere Studien
1
Der Anteil der privaten TVVeranstalter bei der Nachfrage nach
46
the production of television is still a collaborative exercise involving a large number
97

Andere Ausgaben - Alle anzeigen

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Abercrombie 1996 Abschnitt Agenten Agentur-Lieferanten Akteure Anforderungen Arbeit Arbeitsamt Auftrag Auftraggeber Auswahl Bereich Besetzung besonders besteht bestimmte beteiligten Betreuung Beziehungen Branche Caster Casting Casting-Agenturen Darsteller Determinismus DiMaggio/Powell 1983 Dyade eher eigene Einfluß entscheidend erfolgreich Externalisierung Feld der Agenturen Frau Gagen gibt große handelt Herr Herstellungsleiter Herv hohe Hub and Spoke innerhalb Institutionalismus institutionalistischen institutionellen Kontexten institutionellen Normen Institutionen interorganisationalen Feldes Interview Interviewpartner Isomorphie Kartei Katalog Klienten Komparsen Komparsen-Agenturen konkreten konnte Konzept kreativen Künstlerdienst langfristige Leblebici 1991 Legitimität machen Medienbranche Meyer und Rowan Meyer/Rowan möglich muß Mythen Netzwerk Netzwerkbeziehungen Netzwerkpartner normative ökonomische Organisationen Partner Personen potentielle Praktiken privaten Agenturen Produktion Produktionsnetzwerken Produzenten professionelle Projektnetzwerken Regel Regisseure relevanten Ritti/Silver 1986 Rituale Rolle Schauspieler Schauspieler-Agenturen Sender Seriosität sinnvoll Standards Sydow symbolisch-kulturelle symbolisches Management Tagesspiegel tatsächlich technisch-ökonomischen teilweise Theater Theorie Tradition traditionellen Trennung TV-Produktionen TV-Produktionsnetzwerken unseriös Untersuchung Verbraucherberatung Verhalten Verhaltensweisen Vermittlung verschiedenen viele Walgenbach 1995 wichtig Windeler zählen Zucker Zusammenarbeit Zwang

Bibliografische Informationen